Direkt nach dem Zieleinlauf konnte ich mich nicht zwischen Enttäuschung und Freude entscheiden.
Freude über die Erreichung meines Zweitziels oder Enttäuschung über den Rennverlauf.
Zwar hatte ich mit 5:46 h eine neue Bestleistung im Thüringer Wald erzielt, doch hatte ich bei ca. KM 60 einen massiven Schwächeeinbruch.
Jetzt allerdings nach einigen Gesprächen und einer Nacht überschlafen, denke ich ich kann zufrieden sein mit dem Ergebnis.
Genaueres gibts unter Laufberichte oder bei Jörg Behrendt, der bei KM 67 an der Strecke stand und noch beim laufen ein Interview mit mir führte.
Danke Jörg für Deine Unterstützung.
18. Mai 2008 um 17:40
Gückwunsch zu dieser Leistung, nach dem vielen Problemchen im Vorfeld! Du hast vermutlich das beste aus der Situation gemacht. Vielleicht fehlte am Ende doch etwas die Substanz und Du warst nach der harten Endphase der Vorbereitung nicht mehr frisch genug. So ähnlich ging es mir jedenfalls letztes Jahr in Berlin.
Grüße und gute Erholung,
Mario
18. Mai 2008 um 18:49
Also auch von mir noch mal meine Glückwünsche zu Deiner Leistung. Da ist mein Bericht leider schon wieder etwas veraltet, denn einen Tag später siehst Du alles schon wieder in einem etwas anderem Licht.
Erhol Dich gut - einmal musst Du nach Biel!
Jörg
19. Mai 2008 um 17:55
Servus Rainer,
Hut ab vor der Leistung und Glückwunsch. Du kannst mit recht Stolz auf Dein Ergebnis sein.
Ziel erreicht. Wenn man nach einem solchen negativen Erlebnis nach über 60km sich nicht aufgibt sondern es noch mal schafft sich zusammenzureißen und durchzubeißen.
Dann sollte Biel für dich ja kein Problem darstellen.
Im nächsten Jahr werde ich dich durch den Thüringer Wald jagen.
Vier Wochen nach dem Cruza Tenerife ist das genau der richtige Lauf.
Die Wohnung ist schon gebucht.
Axel