Seefest Crosslauf in Fichtenau

Nachdem das Bergtraining Mittwoch ausfiel hab ich mir beim Ersatztraining auf der Wörnitzrunde eine Verhärtung in der Wade zugezogen.

Da dies wieder mit den Schuhen passiert ist, wo ich mich im März schon verletzt hatte, werde ich wohl künftig diese nur noch zu kurzen regenerativen Sachen anziehen.

Donnerstag ging es dann nach einer Massage schon wieder besser und Freitag früh um halb sechs konnte ich schon wieder schmerzfrei laufen.

Samstag dann stand der Seefest Crosslauf in Fichtenau über etwas mehr als 10 KM auf dem Programm, für den ich mich kurzfristig umentschied, da bei dem Wetter beim Zugspitzlauf am Sonnalpin Schluß ist und es nicht ganz rauf geht.

Am Start waren wieder einige Bekannte und mit Roland Klie, Karl Rathgeb und Thomas Hofmann waren auch schon die Favoriten aufgezählt, dachte ich. Bei schwülwarmen Wetter, anfangs feucht, ab KM 5 kam die Sonne durch und es dampfte so vor sich hin waren dieses Jahr kanpp 250 Läufer am Start.

Nach dem Startschuß ging es gleich an Rudis Hausberg richtig zur Sache und das Feld zog sich schon hier auseinander, wobei ich auf den ersten 500m wieder Leute vor mir hatte, die die 10 KM normalerweise nicht unter 40 Minuten laufen.

Doch nach einem Kilometer war die Reihenfolge dann wieder hergestellt, und daran sollte sich auch nicht mehr allzuviel ändern.

Vorne lief ein Läufer der MHK aus Ilshofen, den ich noch nie gesehen hatte, und der letztendlich dann auch gewann, überraschenderweise sogar vor Roland Klie, der den zweiten Platz belegte.

Hinter den beiden entwickelte sich ein Dreikampf zwischen einem wiederum mir nicht bekannten Läufer aus Gerabronn, Thomas Hofmann und mir.

Doch bei KM 5 ließ dann Thomas abreißen und so waren wir nur noch zu zweit im Kampf um Platz drei.

Hier ging es dann in die sogenannte “grüne Hölle” wo es wie in Biel beim Ho Chi Minh Pfad über Wurzeln, Gras und Waldboden dahin ging und dies auch mit einigen steilen Anstiegen garniert.

Nach den Treppen im Wald ging mir dann a bisserl die Kraft aus und so mußte ich bei KM 8 den anderen ziehen lassen, der dann auf den letzten zwei Kilometern noch eine halbe Minute heraus lief.

So kam ich dann mit 37:25 Minuten als Gesamtvierter und Sieger der M35 ins Ziel.

Fünfter wurde, auch zu seiner eigenen Überraschung, Michael Lutz vor Karl Rathgeb und Thomas Hofmann.

Eine Minute dahinter folgte in ganz ausgezeichnet 39:25 Minuten schon die erste Frau auf Platz 8 des Gesamteinlaufs, Anne Zanzinger.

Es war wieder mal eine hervoragend von Karl-Heinz Fohrer und seinem Team organisierte Veranstaltung auf einer reizvollen, sehr anspruchsvollen Strecke.

Ich bin übrigens zum ersten Mal mit so Kniestrümpfen unterwegs gewesen, um das mal auszutesten, und kann nix negatives berichten.

So werde ich die dann beim nächsten Wettkampf wieder anziehen, allerdings garantiert nie zum Training. Denn sonst würden die Leute bei uns sagen, jetzt spinnt der Kirsch komplett ;-)

Zum Glück bin ich nicht zur Zugspitze gefahren, denn da gings ja richtig ab. Nach einem Wettersturz gab es 10 cm Neuschnee auf der Strecke, und leider gab es auch zwei Todesfälle und etliche Unterkühlungen mit Klinikeinweisungen.

Ich ging dann heut zum “auslaufen” noch auf eine ca. 29 KM Runde, da nächste Woche das Aufbautraining und in zwei Wochen die direkte Vorbereitung für den Einstein-Marathon beginnt.

Auf dem grünen Wanderweg, wurde ich auch vor allem auf den Wiesen von unten richtig naß und brauchte so für die auch noch 240 HM aufweisende Runde 2:16 h, was etwa einem 4:45er Schnitt entspricht.

Nächste Woche gibts dann wahrscheinlich den ersten 35er, da ich zusammen mit Axel übernächste Woche den Rodalber Felsenwanderweg laufen will. Einen kleinen Appetizer hab ich mal unten hingehängt.

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