Berlin-Marathon – schmerzhaftes Jogging

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Überraschenderweise bekam ich vor 2 Wochen das Angebot in Berlin an den Start zu gehen und noch zusätzlich 2 Hotelübernachtungen dazu.
Trotz 6 wöchiger Trainingspause sagte ich zu, denn ab und an muss man auch mal einen Blödsinn machen.
In der Vorwoche schaffte ich es wenigsten noch zu 3 kleinen Trainingsläufen mit 4, 8 und 6 KM.
So schlecht vorbereitet malte ich mir schon aus wie sehr das schmerzen würde und es sollte sich voll bewahrheiten.
Pünktlich um 9 Uhr ging es los und ich war anfangs noch in einem 4:30er Schnitt unterwegs, machte unterm Laufen Fotos und genoss die Atmosphäre, die die bestimmt eine Million Zuschauer verbreiteten.
Bei Kilometer 10 fingen dann so langsam an meine Beine schwer zu werden und bis zum HM war ich so um 4:40 im Schnitt unterwegs.
Dann ging es los und mir tat hüftabwärts jeder einzelne Muskel weh und ich hatte ja noch mal genausoviel vor mir ;-(
So legte ich dann an jeder Getränkestation eine Gehpause ein und mein Tempo ging kontinuierlich zurück, das ich selbst bei durchgelaufenen KM nicht mehr schneller als 5:40 unterwegs war.
Ich wusste gar nicht, dass ich überhaupt so langsam laufen kann ;-)
Immer öfter sehnte ich das Ziel herbei, doch ein Aussteigen kam für mich nie in Frage.
So bog ich dann nach 41 KM auf die lange Zielgerade ein, blieb ab und zu mal stehen um Fotos zu machen und kam dann mit 3:37h, fast exakt eine Stunde über meiner Bestzeit ins Ziel.
Der Sieger der Männer war das allerdings schon 1:34 h vorher im Ziel und lief einen neuen Weltrekord.
Jetzt heisst es erstmal Schmerzen ertragen und dann wenn die weg sind mal wieder öfter zu laufen als in letzter Zeit.

Unten hab ich noch ein paar Fotos beigefügt.

2 Antworten zu „Berlin-Marathon – schmerzhaftes Jogging“

  1. milesmore sagt:

    Glückwunsch trotzdem. Nächstes Jahr geht es wieder besser. Bis dahin mach Deinem Nick alle Ehre.

  2. hobbylauf.de sagt:

    Hallo Rainer,
    nicht die Zeit macht es! Dabei sein! Und dazu noch bei einem Lauf, wo wieder ein neuer Weltrekord auf der Marathonstrecke durch Patrick Makau einem Kenianer über die sagenhafte Zeit von 2:03:38 gelaufen wurde!

    Berlin hat was! Berlin ist einfach großartig! Berlin ist der schnellste Marathon der Welt! Und Du warst mitten drin – ohne jeglichen Trainings – weit unter 4 h dabei! Super!
    Glückwunsch!

    Und wer mal hier mit und sich was gönnen möchte der kann hier auch mal das Angebot anschauen:

    http://www.launer-reisen.de/reisen/berlin_marathon.htm

    Gruss Paul Launer

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