Nicht viel los zur Zeit

4. November 2017

In den letzten sieben Tagen war ich viermal radeln und zweimal schwimmen. 

Wenigstens Alternativtraining kann ich gut machen.

Schauen mer mal wann ich wieder die ersten Laufschritte probiere. 

Wenigstens mein künftiger Transalpine Partner Thomas war erfolgreich. In Neustadt gewann er die Kurzstrecke über etwa 4,5 km. Glückwunsch. 

Noch 43 Wochen bis zum Start. 

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Wenig Neues

22. Oktober 2017

Diese Woche war ich wieder dreimal schwimmen, zweimal radln und einmal laufen.

Die Sehnen zwicken immer noch, aber nachdem ich zum ersten Mal mit einer Stosswelle drauf ging, wurde es erstmals besser.

To be continued.

Nach-Marathon-Woche

15. Oktober 2017

Die letzte Woche war geprägt von regenerativen Sachen.

Montag nach der Wasserwacht bin ich noch zehn Bahnen locker ausgeschwommen, Dienstag und Mittwoch hab ich gefaulenzt (nach dem arbeiten), Donnerstag standen 1000m Schwimmen auf dem Programm und Freitag gabs erst früh morgens eine Wadlmassage und nachmittags ging ich locker radln.

Samstag morgen als die Mädels beim Crosslauftraining waren, bin ich dann erstmals wieder ein paar Kilometer gejoggt und zwar extrem langsame acht Kilometer auf dem Mutschachtrail und dann nachmittags wieder locker ein paar Bahnen schwimmen und Dampfbad und heute erst eine gemütliche Radltour mit der Familie bevor ich mich nochmal 24 km auf dem Mountainbike auspowerte.

Jetzt muss ich nur endlich mal meine Achillessehnen in den Griff bekommen.

Kennt jemand einen Wunderdoktor oder Achillesspezialisten für diese Sehnen?

München Marathon 2017

8. Oktober 2017

Der 32. München Marathon ist Geschichte und ich durfte dort wieder als Pacemaker am Start sein.

Für die 3:15h hieß es jeden Kilometer genau im 4:35 er Schnitt unterwegs zu sein und wie ich schon vorhergesehen hatte, wurde es zum Ende sehr sehr schmerzhaft.

Mein Ziel war ja zumindest die Pace bis zum Halbmarathon zu halten und dann von Kilometer zu Kilometer zu schauen.

Nachdem es bis 10 min. vor dem Start noch regnete, blieb ich solange im VIP Bereich bis der Regen aufhörte und dann zusammen mit meinem Pacemaker Kollegen in den Startblock zu gehen, wo sich gleiche eine Menge um uns scharte um mit uns zu laufen.

Bis Halbmarathon lief es dann auch ganz gut und ich konnte die Pace ohne Mühe durchlaufen, dann wurde es allerdings zäh und bei KM 25 nahm ich die Fahne aus dem Rucksack und trug ab das das Gestell bis ins Ziel in der Hand.

Die Kilometer Zeiten waren da halt nimmer schnell genug und sobald die Fahne weg war, brach der Speed auch komplett ein.
Zum Schluss war ich teils nur knapp unter sechs Minuten auf dem Kilometer unterwegs, so fertig war ich. Allerdings nur muskulär, so war alles OK, sogar die Achillessehnen spürte ich nur leicht.

Bei KM 32 ist es mich dann kurz überkommen, ich bin an den Streckenrand und wollte schon meine Startnummer weg machen, so weh tat mir alles. Aber dann überlegte ich, das es ja nur Muskelschmerzen sind und wegen sowas macht man kein DNF.

Also lief ich weiter und quälte mich nach 3:31h ins Ziel.

Wenigstens waren wir im VIP Bereich und hatten dort die ehemaligen Duschen des FC Bayern und dann im Anschluss unsere eigenen Masseurinnen.

Somit konnte die Regeneration also gleich beginnen.
Allerdings gibt das morgen wahrscheinlich erstmal einen tierischen Muskelkater.

Pacemaker in Nürnberg mit 49:10 erledigt

3. Oktober 2017

Heute stand der erste Pacemaker-Job in Nürnberg über die 10 km an. Naja eigentlich sind es 10,4 km.

Mit 49:10 nach tatsächlichen 10 km, 49:50 nach markierten 10 km und 51:05 im Ziel könnte ich diesen Job wieder einmal erfolgreich ausführen. Mal schauen wie das Sonntag in München wird, wobei ich mit meinem derzeitigen Zustand bezweifle das das klappt.

Vorbereitung aufs “Pacemaken”

29. September 2017

Nachdem ich schon letzte Woche nen 25er gemacht habe und danach gelitten habe wie ein geprügelter Hund (so haben mir meine Beine weh getan), war heute die gleiche Einheit nochmals dran.

Und es lief nicht wirklich besser als letzten Freitag. Lediglich ein 5:02er Schnitt war drin.

Wenigstens tun die Beine nicht ganz so weh wie vor Wochenfrist.

Den Rest der Woche hab ich mit Schwimmen und radln und einem 5 km Lauf verbracht.

Für Dienstag sollte das kein Problem sein, denn den 10er muss ich nur im 5er Schnitt pacen, aber Sonntag in einer Woche beim Marathon gilt es mindestens bis HM einen 4:38er zu laufen. Danach schaun mer mal ob ich zu Ende jogge oder raus gehe, je nachdem was meine Achilles sagen.

Ein Jahr Blogpause

21. September 2017

Am Samstag wäre es ein Jahr geworden, dass ich eine Blogpause eingelegt habe.

Doch jetzt ist es damit vorbei. Ab sofort wird es hier wieder mehr zu lesen geben.

Der Grund: Projekt Transalpine-Run 2018

Und das nicht im Streckenteam, sondern als Teilnehmer zusammen mit meinem Vereinskameraden Thomas Dahmen, der auf seinem Blog auch regelmäßig über den Weg zum TAR berichten wird.

Zu mir gibt’s zur Zeit nur wenig zu sagen.

Da ich immer wieder noch Achillessehnen Probleme habe, schwimme und radl ich zur Zeit mehr, als das ich laufe, was mich aber nicht davon abhält am 02.10. in Nürnberg beim SportScheck Lauf und am 08.10. beim München Marathon als Pacemaker am Start zu stehen.

Stadtlauf Ilshofen 4. Gesamt -2.M45

24. September 2016

Nachdem meine Mädels heut in Ilshofen beim Bambinilauf am Start waren, Und dort 5. bzw. 1. wurden, habe ich mich spontan auch für einen Start beim 10er entschieden. 

Dies war erst mein zweiter Wettkampf heuer und auch im Training lief ich heuer noch nicht unter 4:20. 

Darum war ich dann doch überrascht, das es so gut lief und ich sogar 4. im Gesamteinlauf wurde. In der M45 wurde ich mit den 39:12 min. Zweiter auf der sehr welligen Strecke. 

2. Hesselberg Community Trail

20. August 2016

Wie schon angekündigt findet am Sonntag den 4. September der zweite Hesselberg Community Trail statt. 

Wir starten um 10 Uhr am Sportplatz in Ehingen und laufen über großteils Trails zum Gipfelkreuz des Hesselberg über 21,5 km und knapp 1000 HM. 

Nähere Infos zur Teilnahme gibt’s hier https://funrunner.wordpress.com/2016/07/03/2-hesselberg-communtiy-trail/

Und die Strecke mit Möglichkeit zum GPX-Track Download ist hier http://www.gpsies.com/map.do;jsessionid=128CDB45415C1908141266FA0B514451.fe3?fileId=ipkkaqxxcosaphcn

Bei Fragen einfach melden oder kurz Kommentieren ob ihr dabei seid.

Alpen X100 ein geiles Event mit einer Hammer Vorlaufstrecke von mir

9. August 2016

Erstmals fand heuer der Alpen X100 statt, ein Nonstop Lauf über 160 km von Seefeld in Tirol bis nach Brixen.

Zusätzlich gab es noch einen 100 km Lauf mit Start in Steinach am Brenner und einen 70 km Lauf mit Start in Gossensaß.

Ich wurde  dieses Mal eingeteilt die Strecke von Obernberg am Brenner bis hoch zum Penser Joch als Vorläufer abzulaufen.

Nach dem CheckIn in Steinach im Jufa Hotel und einem kleinen Abendessen versuchte ich noch etwas zu schlafen, was allerdings nicht hinhauen sollte, da ich um 1:30 zu meinem Startort fahren musste um dort in Obernberg um Zwei Uhr zu starten.

Glücklicherweise hatte es aufgehört zu regnen, doch ich entschied mich trotzdem die „One Goretex Jacke“ anzuziehen, da der Wind extrem unangenehm kalt aus Norden blies.

Da meine Strecke lt. Plan 44 km sein sollte und die erste Hälfte im dunkeln sein wird, war mein Rucksack dieses Mal um einiges schwerer als bei den Vorlaufetappen bei ZUT, 4Trails oder TAR. 

Zwei Liter Getränke, 4 Spraydosen, Markierungsbänder, eine Ersatzlampe, eine kleine Taschenlampe, Taschenmesser, Handy, GPS, etliche Riegel und Gels, Lange Hose und langes Shirt, Wechselkleidung fürs Penser Joch und das erste Hilfe Packerl summierten sich auf fast sieben Kilo.

Das war allerdings auch notwendig, da um diese Zeit halt noch kleine Verpflegungsstationen aufgebaut sind.

Los gings dann also bei der geplanten V7 im Obernberger Tal auf 1439m von wo es dann hoch zum Sandjöchl auf 2165m über knapp 5,5 km ging. 

Anfangs hatte ich mit der Stirnlampe noch echt Probleme die Markierungen zu sehn, bis ich mich an das Licht gewöhnt hatte, und verlief mich auch dreimal aber dank des GPS Tracks fand ich mich doch immer wieder schnell auf der richtigen Route. Man muss natürlich wenn mal zwei Minuten keine Markierung kommt auch drauf schauen wo man ist, denn dann sollte schon mal wieder was zu sehen sein oder man ist falsch.

Als ich mich dann an das Licht gewöhnt hatte, lief es dann auch reibungslos und ich habe mich auf den restlichen 42 km auch nicht mehr verlaufen.

Immer wieder musste ich, was ja unser Job ist, zusätzliche Markierungen anbringen, um den Läufern vor allem Nachts, ich nenn es immer Kopfmarkierungen, den Weg zu weisen und ihnen zu bestätigen, das sie richtig sind.

Schon auf dem ersten Anstieg im freien Gelände war der Wind extrem unangenehm und ich kühlte im Lendenbereich richtig aus, da der Rucksack die Jacke dort immer wieder hochschob und ich nur einen dünne Laufhose anhatte, was sich als noch fatal herauskristallisieren sollte.

Oben am Sandjöchl ging es dann auf einem flowigen, auch nachts gut zu laufenden, Singletrails hinab nach Gossensaß über  8km und 1100 HM. Und da passierte es dann. Mitten drin im Downhill als ich wieder mal eine Markierung am Boden aufsprühte schoss es mir plötzlich ins Kreuz und ich hatte solche Schmerzen, das ich schon and aufgeben dachte. Doch das würde ein Riesenproblem aufwerfen. Wer soll dann die restlichen 37 Km vorlaufen? Wir waren ja alle verplant.

Also Zähne zusammen beißen und Schrittlänge anpassen (30-40cm bergab) und ganz flach laufen.

So kam ich dann um 4:30 Uhr ins Gossensaß am Start des 100er mit einem Vorsprung auf die Startzeit von zweieinhalb Stunden an und verpflegte mich erstmal ausgiebig aus dem Rucksack.

Dann ging es erst auf einem schönen Waldtrail, dann über Schotterwegen und zum Schluss durch einen zugewachsenen nassen Singletrail hoch zum Rosskopf über 8km und 800HM. Dieser Weg war allerdings so nass durch die kniehohen Pflanzen, das die Speedcross GTX zwar trocken hielten, aber das Wasser von oben hinein lief. Trotzdem war dies für diese Bedingungen absolut die richtige Schuhwahl.

Oben an der Bergstation konnte ich dann meine Stirnlampe endlich ablegen, nahm dann die ersten Salztabletten und speiste nochmals ausgiebig, bevor es an den 9km langen Downhill über 900 HM nach Ratschings ging.

Nachdem ich bergauf relativ wenig von meinem Kreuz spürte, war dies jetzt bergab wieder richtig heftig und ich kommentierte jedes Loch in das ich trat und jede größere Stufe mit einem Schmerzensschrei.

Jetzt ging es erstmal flach über Asphalt und ich konnte mal Zeit gut machen, da ich jetzt fast einen 5er Schnitt lief, bevor es dann auf den extrem langen Schlussanstieg über 11 km und fast 1400 HM zum Gospeneider Joch ging.

Die erste Hälfte ging noch über Asphalt, allerdings eine so depperte Steigung, die zu steil zum laufen und zu flach zum gehen war und so wurde es einfach nur unrhythmisch was richtig Kraft kostete. Dann ging es in einen extrem steilen Schotterweg über und zum Schluss in fast drei Kilometer wegloses Gelände, wo ich richtig am markieren war und extrem viel Zeit und Kraft verlor. hier benötigte ich teilweise fast 23 Minuten für einen Kilometer.

Als ich dann oben am Joch ankam, dachte ich, ich hätte es gleich geschafft, da ich die Penserjochstrasse schon sah, aber ein Blick auf den Streckenplan lies mich fast verzweifeln. Immer noch drei wellige Kilometer im kalten kräftigen Wind gaben mir jetzt den Rest und ich war stehend K.O.

Glücklicherweise traf ich einen Kilometer vor meinem Ziel meinen Streckenteam Kollegen Flo, der heute privat da war um Gebse zu unterstützen und das hat mich so gefreut, das nach einem kleinen „Gedankenaustausch“ plötzlich wieder alle Kraft da war und ich mich auf den letzten Kilometer hoch zum Penser Joch machte.

Dummerweise wurde ich bei der Überquerung der Straße zum Joch von den drei führenden des 70km Laufs überholt und ich schrie ihnen nur noch hinterher sie sollen einfach den Trail entlang zur Hütte laufen, ich müsse erst noch nachmarkieren.

Oben warteten dann die beiden Streckenchefs Christoph und Wolfi und führten mich erstmal in die Hütte zum aufwärmen, wo der heiße Tee mir den jetzt auftretenden Schüttelfrost wegen der Kälte wieder austrieb.

Abends fiel ich dann wie tot ins Bett und schlief über zwölf Stunden durch, nachdem ich 38 Stunden am Stück wach war.

Sonntags übernahm ich dann den Rücktransport der Schlussläufer von der V12 ins Hotel.

Da mir die Warterei an der Verpflegung irgendwann langweilig wurde und mein Kreuz auch wieder einigermaßen war, entschloss ich mich den drei Schlussläufern entgegen zuwandern und nach 1:20h und fast 1000 HM traf ich dann Phillip Harrer, den ersten der drei an der Schalderer Scharte und lief mit ihm dann wieder zurück.

Da Matthias und Michi noch länger unterwegs waren, ging ich bis zu den Wadln in den Wildbach, der sich hier ins Tal stürzte um meine Füße abzukühlen und dann passierte es beim abtrocknen. Der Schmerz schoss mir dieses Mal noch heftiger ins Kreuz und ich konnte mich fast nicht mehr bewegen, was erst heute am Dienstag nach einer Spritze etwas besser wurde.

So wurde der Ausklang am Abend bei Pizza und Bier leider etwas getrübt, was dem ganzen aber nur einen kleinen Schleier verpasst, denn das hat richtig Spaß gemacht, auch wenn ich körperlich zwischendurch an meinen Grenzen war.

Mit 8:30 Stunden, die ich auf den fast 46 km und 3150 HM unterwegs war, war das auch der längste Lauf meines Lebens (selbst bei den 100km von Biel war ich 19 Minuten schneller).

Und wenn das nächstes Jahr wiederholt wird, bin ich auf jeden Fall wieder dabei, auch wenn es extrem anstrengend ist.