Stadtlauf Ilshofen 4. Gesamt -2.M45

24. September 2016

Nachdem meine Mädels heut in Ilshofen beim Bambinilauf am Start waren, Und dort 5. bzw. 1. wurden, habe ich mich spontan auch für einen Start beim 10er entschieden. 

Dies war erst mein zweiter Wettkampf heuer und auch im Training lief ich heuer noch nicht unter 4:20. 

Darum war ich dann doch überrascht, das es so gut lief und ich sogar 4. im Gesamteinlauf wurde. In der M45 wurde ich mit den 39:12 min. Zweiter auf der sehr welligen Strecke. 

2. Hesselberg Community Trail

20. August 2016

Wie schon angekündigt findet am Sonntag den 4. September der zweite Hesselberg Community Trail statt. 

Wir starten um 10 Uhr am Sportplatz in Ehingen und laufen über großteils Trails zum Gipfelkreuz des Hesselberg über 21,5 km und knapp 1000 HM. 

Nähere Infos zur Teilnahme gibt’s hier https://funrunner.wordpress.com/2016/07/03/2-hesselberg-communtiy-trail/

Und die Strecke mit Möglichkeit zum GPX-Track Download ist hier http://www.gpsies.com/map.do;jsessionid=128CDB45415C1908141266FA0B514451.fe3?fileId=ipkkaqxxcosaphcn

Bei Fragen einfach melden oder kurz Kommentieren ob ihr dabei seid.

Alpen X100 ein geiles Event mit einer Hammer Vorlaufstrecke von mir

9. August 2016

Erstmals fand heuer der Alpen X100 statt, ein Nonstop Lauf über 160 km von Seefeld in Tirol bis nach Brixen.

Zusätzlich gab es noch einen 100 km Lauf mit Start in Steinach am Brenner und einen 70 km Lauf mit Start in Gossensaß.

Ich wurde  dieses Mal eingeteilt die Strecke von Obernberg am Brenner bis hoch zum Penser Joch als Vorläufer abzulaufen.

Nach dem CheckIn in Steinach im Jufa Hotel und einem kleinen Abendessen versuchte ich noch etwas zu schlafen, was allerdings nicht hinhauen sollte, da ich um 1:30 zu meinem Startort fahren musste um dort in Obernberg um Zwei Uhr zu starten.

Glücklicherweise hatte es aufgehört zu regnen, doch ich entschied mich trotzdem die „One Goretex Jacke“ anzuziehen, da der Wind extrem unangenehm kalt aus Norden blies.

Da meine Strecke lt. Plan 44 km sein sollte und die erste Hälfte im dunkeln sein wird, war mein Rucksack dieses Mal um einiges schwerer als bei den Vorlaufetappen bei ZUT, 4Trails oder TAR. 

Zwei Liter Getränke, 4 Spraydosen, Markierungsbänder, eine Ersatzlampe, eine kleine Taschenlampe, Taschenmesser, Handy, GPS, etliche Riegel und Gels, Lange Hose und langes Shirt, Wechselkleidung fürs Penser Joch und das erste Hilfe Packerl summierten sich auf fast sieben Kilo.

Das war allerdings auch notwendig, da um diese Zeit halt noch kleine Verpflegungsstationen aufgebaut sind.

Los gings dann also bei der geplanten V7 im Obernberger Tal auf 1439m von wo es dann hoch zum Sandjöchl auf 2165m über knapp 5,5 km ging. 

Anfangs hatte ich mit der Stirnlampe noch echt Probleme die Markierungen zu sehn, bis ich mich an das Licht gewöhnt hatte, und verlief mich auch dreimal aber dank des GPS Tracks fand ich mich doch immer wieder schnell auf der richtigen Route. Man muss natürlich wenn mal zwei Minuten keine Markierung kommt auch drauf schauen wo man ist, denn dann sollte schon mal wieder was zu sehen sein oder man ist falsch.

Als ich mich dann an das Licht gewöhnt hatte, lief es dann auch reibungslos und ich habe mich auf den restlichen 42 km auch nicht mehr verlaufen.

Immer wieder musste ich, was ja unser Job ist, zusätzliche Markierungen anbringen, um den Läufern vor allem Nachts, ich nenn es immer Kopfmarkierungen, den Weg zu weisen und ihnen zu bestätigen, das sie richtig sind.

Schon auf dem ersten Anstieg im freien Gelände war der Wind extrem unangenehm und ich kühlte im Lendenbereich richtig aus, da der Rucksack die Jacke dort immer wieder hochschob und ich nur einen dünne Laufhose anhatte, was sich als noch fatal herauskristallisieren sollte.

Oben am Sandjöchl ging es dann auf einem flowigen, auch nachts gut zu laufenden, Singletrails hinab nach Gossensaß über  8km und 1100 HM. Und da passierte es dann. Mitten drin im Downhill als ich wieder mal eine Markierung am Boden aufsprühte schoss es mir plötzlich ins Kreuz und ich hatte solche Schmerzen, das ich schon and aufgeben dachte. Doch das würde ein Riesenproblem aufwerfen. Wer soll dann die restlichen 37 Km vorlaufen? Wir waren ja alle verplant.

Also Zähne zusammen beißen und Schrittlänge anpassen (30-40cm bergab) und ganz flach laufen.

So kam ich dann um 4:30 Uhr ins Gossensaß am Start des 100er mit einem Vorsprung auf die Startzeit von zweieinhalb Stunden an und verpflegte mich erstmal ausgiebig aus dem Rucksack.

Dann ging es erst auf einem schönen Waldtrail, dann über Schotterwegen und zum Schluss durch einen zugewachsenen nassen Singletrail hoch zum Rosskopf über 8km und 800HM. Dieser Weg war allerdings so nass durch die kniehohen Pflanzen, das die Speedcross GTX zwar trocken hielten, aber das Wasser von oben hinein lief. Trotzdem war dies für diese Bedingungen absolut die richtige Schuhwahl.

Oben an der Bergstation konnte ich dann meine Stirnlampe endlich ablegen, nahm dann die ersten Salztabletten und speiste nochmals ausgiebig, bevor es an den 9km langen Downhill über 900 HM nach Ratschings ging.

Nachdem ich bergauf relativ wenig von meinem Kreuz spürte, war dies jetzt bergab wieder richtig heftig und ich kommentierte jedes Loch in das ich trat und jede größere Stufe mit einem Schmerzensschrei.

Jetzt ging es erstmal flach über Asphalt und ich konnte mal Zeit gut machen, da ich jetzt fast einen 5er Schnitt lief, bevor es dann auf den extrem langen Schlussanstieg über 11 km und fast 1400 HM zum Gospeneider Joch ging.

Die erste Hälfte ging noch über Asphalt, allerdings eine so depperte Steigung, die zu steil zum laufen und zu flach zum gehen war und so wurde es einfach nur unrhythmisch was richtig Kraft kostete. Dann ging es in einen extrem steilen Schotterweg über und zum Schluss in fast drei Kilometer wegloses Gelände, wo ich richtig am markieren war und extrem viel Zeit und Kraft verlor. hier benötigte ich teilweise fast 23 Minuten für einen Kilometer.

Als ich dann oben am Joch ankam, dachte ich, ich hätte es gleich geschafft, da ich die Penserjochstrasse schon sah, aber ein Blick auf den Streckenplan lies mich fast verzweifeln. Immer noch drei wellige Kilometer im kalten kräftigen Wind gaben mir jetzt den Rest und ich war stehend K.O.

Glücklicherweise traf ich einen Kilometer vor meinem Ziel meinen Streckenteam Kollegen Flo, der heute privat da war um Gebse zu unterstützen und das hat mich so gefreut, das nach einem kleinen „Gedankenaustausch“ plötzlich wieder alle Kraft da war und ich mich auf den letzten Kilometer hoch zum Penser Joch machte.

Dummerweise wurde ich bei der Überquerung der Straße zum Joch von den drei führenden des 70km Laufs überholt und ich schrie ihnen nur noch hinterher sie sollen einfach den Trail entlang zur Hütte laufen, ich müsse erst noch nachmarkieren.

Oben warteten dann die beiden Streckenchefs Christoph und Wolfi und führten mich erstmal in die Hütte zum aufwärmen, wo der heiße Tee mir den jetzt auftretenden Schüttelfrost wegen der Kälte wieder austrieb.

Abends fiel ich dann wie tot ins Bett und schlief über zwölf Stunden durch, nachdem ich 38 Stunden am Stück wach war.

Sonntags übernahm ich dann den Rücktransport der Schlussläufer von der V12 ins Hotel.

Da mir die Warterei an der Verpflegung irgendwann langweilig wurde und mein Kreuz auch wieder einigermaßen war, entschloss ich mich den drei Schlussläufern entgegen zuwandern und nach 1:20h und fast 1000 HM traf ich dann Phillip Harrer, den ersten der drei an der Schalderer Scharte und lief mit ihm dann wieder zurück.

Da Matthias und Michi noch länger unterwegs waren, ging ich bis zu den Wadln in den Wildbach, der sich hier ins Tal stürzte um meine Füße abzukühlen und dann passierte es beim abtrocknen. Der Schmerz schoss mir dieses Mal noch heftiger ins Kreuz und ich konnte mich fast nicht mehr bewegen, was erst heute am Dienstag nach einer Spritze etwas besser wurde.

So wurde der Ausklang am Abend bei Pizza und Bier leider etwas getrübt, was dem ganzen aber nur einen kleinen Schleier verpasst, denn das hat richtig Spaß gemacht, auch wenn ich körperlich zwischendurch an meinen Grenzen war.

Mit 8:30 Stunden, die ich auf den fast 46 km und 3150 HM unterwegs war, war das auch der längste Lauf meines Lebens (selbst bei den 100km von Biel war ich 19 Minuten schneller).

Und wenn das nächstes Jahr wiederholt wird, bin ich auf jeden Fall wieder dabei, auch wenn es extrem anstrengend ist.

Europameister !!!!!

11. Juli 2016

Ich hab es geschafft. Ich bin Laufspiel Europameister 2016.

Um halb zehn heut morgen lief ich bei schon warmen Temperaturen in Schnelldorf los,um 62 km auf dem Europäischen Wasserscheideweg zu laufen.

Und das ist ein richtig schöner Wanderweg, der von Schnelldorf über knapp 100 km nach Ansbach führt, immer an der Wasserscheide Rhein/Donau entlang.

Hier wechseln sich schöne Singletrails mit Schotterwegen und auch a bisserl Asphalt ab, und das meiste im Wald.

So,lief ich dann bei immer größerer Hitze bis nach Schönbronn und dort bei Km 28 umzudrehen und wieder zurück zu laufen, um dann die restlichen sechs Kilometer noch zum Anfang in der Schnelldorfer Ortsmitte dranzuhängen.

Die erste Hälfte mit knapp 500 HM war ich dann in einem 5:20er Schnitt unterwegs, doch der Rückweg war gerade an den freien Teilstücken schon extrem heiß und so wurde ich dann auch immer langsamer.

Leider gab es auf der Strecke nur einen Brunnen, wo ich mir in Schillingsfürst den Kopf erfrischen konnte.

Darum war mir das Tempo dann irgendwann auch relativ egal, und ich wollte nur noch ankommen.

Zum Glück hatte ich heute mit drei Litern genügend zu trinken dabei, aber selbst das musste ich an dem Brunnen wieder auffüllen.

Blöd ist dann allerdings wenn man einen Wegweiser verpasst und sich nach 50 Kilometern noch verläuftum noch extra Kilometer drauf zupacken.

Die letzten fünf Kilometer wurden dann noch langsamer, denn jetzt musste ich auf jeden Schritt acht geben, weil sich langsam Krämpfe anbahnten.

Nach 5:42 h für die 58,45 Kilometer mit fast 1000 Höhenmetern kam ich dann wieder beim Auto an und sprang zur Erfrischung gleich in den See wo ich geparkt hatte.

Jetzt hieß es warten, was Thomas heute abgeliefert hatte, und das teilte er mir dann zwei Stunden später mit.

Da er Kreislauf Probleme und Schluckbeschwerden hatte, war er heute nur 3 km unterwegs.

D.h. ich habe gewonnen und bin nun Laufspiel Europameister. Ich hätte zwar auch kürzer laufen können, aber erstens weiß man das ja nicht vorher und zweitens war es auch ein schönes Training.

Jetzt heißts erholen, denn Freitag geht die Kinderzech los und in vier Wochen bin ich Vorläufer bei den Alpen X100.

50,3 Kilometer – Finale ohoh 

7. Juli 2016

Solange war ich unterwegs um für das Halbfinale gegen die Slowakei ein ordentliches Brett abzuliefern.

Erst gings vorm Frühstück auf eine kleine lockere 8 Kilometer Runde und dann Nachmittags zum Hesselberg, wo ich die Trailstrecke erst richtig rum und dann nochmals zurück gelaufen bin.

Heraus kam da dann also ein Hesselberg Trailmarathon mit 1700 Höhenmetern. Denn flach kann ja jeder und da hatte ich gar keine Lust drauf.

Und das war dann ein richtig dickes Ding. Irgendwie habe ich Fehler bei der Verpflegung gemacht.

Der eine Liter Wasser hat hinten und vorne nicht gereicht und ISO wäre da heut auch besser gewesen.

Gels hatte ich auch keine dabei, sondern nur Ultrabars und da fehlte mir hinten raus dann doch mächtig Energie.

Ich musste sogar Touris um Wasser anbetteln.

Wenigstens war es nicht so heiß.

Taktisch hatte ich mir vorgenommen schon von Anfang an die steileren Stücke mit meinen Stöcken nur zu gehen, und was war dann auch genau die richtige Entscheidung.

Nach 4:38h kam ich dann wieder in Ehingen am Sportplatz an und war aber sowas von fertig.

Auf der Heimfahrt kamen Krämpfe über mich wo ich noch nie welche hatte.

Am Ansatz des Trizeps, in den Fingern, in den Schienbeinen, echt krass.

Als ich mich dann zuhause auf die Waage stellte, hatte ich tatsächlich, nach eineinhalb Liter trinken, immer noch über vier Kilo weniger. Echt heftig.

Und das hat dann auch dick gereicht, denn mein Gegner Slowakei kam gerade mal auf einen Kilometer. 

Jetzt heißt es Thomas Dahmen die Daumen drücken, der heute Antritt um am Sonntag ein vereinsinternes Finale zu haben. 

2. Hesselberg Communtiy Trail

3. Juli 2016

Am Tag nach dem Hesselberg Berglauf wollen wir uns gemeinsam zum 2. Hesselberg Community Trail über 21 km und knapp 1000 HM aufmachen. Start ist am Sportplatz in Ehingen um von dort gemeinsam die Trails des Hesselberges zu erlaufen.

Die meiste Zeit werden wir auf Singletrails oder schmalen Wanderwegen unterwegs sein.

Das Ziel befindet sich am Gipfelkreuz und von dort joggen wir dann locker zurück ins Tal.

Ihr solltet in der Lage sein, die zehn Kilometer in 45 Minuten, den Halbmarathon in 1:45h oder den Marathon in 3:45h zu bewältigen, damit wir eine homogene Truppe sind und es nicht für die einen zu lahm oder für den anderen zu schnell ist.

Sollte es einige geben, denen das zu schnell ist, kann ich auch versuchen einen extra Guide für langsamere Läuferinnen und Läufer zu organisieren.

Auf jeden Fall gibt es demnächst den GPX Track hier zum runterladen.

Also, haltet euch ran, sagt eure Teilnahme zu und dann sehen wir uns am 4. September am Berg.

Und wer Lust hat, darf auch am Tag vorher schon am Berglauf teilnehmen.

Halbfinale

2. Juli 2016

Ich hab es geschafft und bin ins Halbfinale des EM-Laufspiel eingezogen.

Mit 46:22 Kilometern konnte ich mich gegen Albanien (Daveheart) durchsetzen.

Jetzt geht’s am Mittwoch ins Halbfinale. Gegner ist aber noch unbekannt.

Was für ein Hammer Wochenende

26. Juni 2016

Samstag früh klingelte der Wecker bereits um 4:30 Uhr und nach einem Minifrühstück begab ich mich auf die Anreise nach Garmisch um mich dort mit anderen Mitläufern zum Trailscout Wochenende zu treffen, um die roten zwei Etappen des TAR zu checken. 

Am Treffpunkt traf ich dann Kerstin und Carsten Schneehage, die als Guides die verschiedenen Leistungsgruppen begleiten sollten.

Auch Uta, Tamara und Heini von PlanB traf ich nach einem Jahr mal wieder, für die ich ja jedes Jahr bei verschiedenen Veranstaltungen als Vorläufer im Streckenteam unterwegs bin.

Eigentlich wollte ich ja mal nur als Teilnehmer mitmachen, doch Heini fragte mich ob ich die mittlere Gruppe als Guide begleiten könne, da so viele Leute hier waren, und so kam es dann auch, denn das macht ja auch Spaß und ich mach sowas ja gerne. In meiner Gruppe waren dann 12 Leute und ich tat mein Bestes um nach Lermoos auf den richtigen Wegen zu kommen.

Also ging es um halb neun los in Richtung Lermoos. Erstmal ein richtig schöner Trail hoch Richtung Kreuzeck, dann runter Über den Jägersteig nach Hammersbach, hoch zum Eibsee und weiter um Hohen Egg, bevor es dann runter nach Ehrwald zur Talstation der Zugspitzbahn ging. Da es sehr heiß war, konnten wir zum Glück am Eibsee und an einem Brunnen bei der Zugspitzbahn unsere Getränkevorräte auffüllen. Bevor es dann auf dem Panoramaweg nach Lermoos ging, folgte der Abstieg über den Schanzsteig, ein sehr technischer Downhill, der aber nochmal richtig Spaß machte. 

Heraus kamen dann knapp 36 KM und 2060 HM im Austieg und 1769 HM im Abstieg, für die wir sechs Stunden unterwegs waren. Die reine Laufzeit war 4:59:57h.

Nachdem wir an der Grubigbahn in Lermoos ankamen, gönnte ich mir erstmal einen Russ bevor ich mich zum regenerieren in den Sauna und Schwimmbadbereich ins Edelweiss begab.

Sonntag dann trafen wir uns wieder um halb neun zum Start Richtung Imst. Die Teilnehmer in meiner Gruppe waren jetzt auf acht reduziert und die in Carstens Gruppe eins auf drei.

Hier gings es erstmal hoch auf 1720m zur Grubigalm immer auf feinsten Singletrails, bevor es dann bergab in Richtung Fernsteinsee auf einen fliegen Downhill ging.

Leider endete hier plötzlich unser GPX-Track in einer Sackgasse und so mussten wir uns eine Alternative suchen, die uns dann allerdings einen halben Kilometer auf der Fernpassstrasse entlang führte, bevor wir wieder auf dem richtigen Weg zum Fernsteinsee führte, wo sich meine Gruppe nochmals halbierte.

Jetzt ging es hoch durchs wunderschöne einsame Tegestal zur Heiterwandhütte, wo wir bei einer Familie, die dort Urlaub machte unsere Wasservorräte auffüllten.

Als wir uns dann in den Downhill begaben, fing es dann erstmals an diesem Tag an zu regnen und das sollte bis ins Ziel nach Imst auch nicht mehr aufhören.

Durch ein nicht enden wollendes Flussbett ging es jetzt steil bergab, wo wir sehr flexibel in der Wegfindung sein mussten und dann weiter über Forstwege und Wanderwege bis nach Imst. Und hier verliefen wir uns dann doch einige Male, da das IPhone bei dem Regen nicht zu bedienen war. Glücklicherweise machte mich der Wurm auf meiner Fenix3 immer darauf aufmerksam wenn wir auf dem falschen Weg waren und so kamen wir dann nach fast sieben Stunden in Imst an, un jetzt hörte es auch auf zu regnen und die Sonne begrüßte uns.

Die reine Laufzeit für die 40km betrug 5:53:17 h und wir hatten 2176HM im Aufstieg und 2335HM im Abstieg.

Als kleiner Nebeneffekt kam am Samstag noch der Sieg im Achtelfinale des EM Laufspiels heraus.

Nun heißt es am Donnerstag im Viertelfinale gegen Albanien (Daveheart) zu bestehen, was nicht leicht wird, da ich den ganzen Tag geschäftlich unterwegs bin und ich Abends niemanden für meine Kinder habe. 

EM Laufspiel – Achtelfinale erreicht 

23. Juni 2016

Nach einer krankheitsbedingten Nullnummer, die mir dennoch einen Punkt einbrachte, weil meine Gegnerin ebenfalls erkrankt war und nicht laufen konnte und den 37 Kilometern letzten Freitag musste ich gestern wieder eine Null abliefern.

Dafür war ich am Tag vorher auf der Kramerspitze und hatte mit 2:25h einen richtig schönen langen Trailrun.

Trotzdem habe ich mit vier Punkten das Achtelfinale erreicht und treffe nun dort auf Kroatien (Marina)

Schauen mer mal ob da was geht.

EM Laufspiel -die erste Woche

18. Juni 2016

Montags sollte das EM Laufspiel eigentlich für mich los gehen, aber ein fiebriger Infekt zwangen mich zu einer Nullnummer, denn Gesundheit geht vor. 

Glücklicherweise lieferte mein Gegner Belgien (Daniela), auch eine Null, da sie ebenfalls erkrankt war.  So erhielt dann jeder von uns beiden einen Punkt. 

Darum hieß es dann am zweiten Spieltag für mich schon alles oder nix. 

Mit Schweden (Schmacko) erwartete ich den Tabellenführer, der im ersten Duell bereits 35 KM vorgelegt hatte. 

Also hieß es für mich da zu toppen. 

Bereits morgens lief ich die ersten 24 KM, allerdings auf Asphalt, was ich ja gar nimmer mag, dafür aber schön relaxt in einem 4:48er Schnitt. 

Nach der Büroarbeit ging es dann am späten Nachmittag auf die zweite Runde, wo ich nochmals 13 KM drauf legte jetzt endlich wieder größtenteils auf Trails. 

So kam ich dann gestern auf 37 KM und konnte das Duell mit 37:18 für mich entscheiden und die Tabellenführung übernehmen. 

Zwischendurch war ich noch Mittwoch Abend in München anlässlich des Grill ’n Chill Trailrun veranstaltet von der Alpstation auf den Isartrails unterwegs. Mit 20 km allerdings etwas zu lang und auch etwas zu schnell als ich vorgehabt hatte nach dem Infekt, aber hatte zum Glück keine Auswirkungen auf Freitag. 

Und das war eine richtig coole Sache dort, und wenn ich wieder mal geschäftlich in München bin, wenn die Jungs von der Alpstation da was veranstalten, bin ich sicherlich wieder dabei.