Archive for August 2007

Hesselberg-Berglauf – Ausblick

31. August 2007

Morgen findet also nun zum zweiten Mal der Berglauf auf den höchsten Punkt Mittelfrankens statt, mit zeitgleich ausgetragener mittelfränkischer Meisterschaft.

Da jetzt bereits über 60 Voranmeldungen vorliegen verspricht es für Morgen eine rege Teilnahme zu werden.

Für mich persönlich ist dies das erste Mal das ich teilnehme, da ich ja letztes Jahr beim Transalpine war.

Interessant wird es zu sehen wie dieser unser Trainingsberg sich unter Wettkampfbedingungen „laufen läßt“.

Anhand der schon eingegangenen Anmeldungen werd ich mein Ziel für morgen als einen Platz unter den ersten zehn definieren, da einige hochkarätige Läufer am Start sein werden.

Heut bin ich nochmal ein paar KM lock gejoggt und morgen früh werd ich derer auch nochmal zwei machen um dann Nachmittags hoffentlich topfit am Start zu stehen.

Schaun mer mal…

6 x 1000m Tempoflex

28. August 2007

Nach langer Zeit war ich heute erstmal wieder auf der Bahn um die geplanten 6 x 1000m Tempoflex zu absolvieren.

Jetzt trainier ich bei Peter schon so viele Jahre, aber ich glaub das ist die Einheit, die ich bisher am seltesten gemacht habe.

Ich denke mal das war heute erst zum zweiten mal der Fall.

So lief ich denn den ersten 1000er mit 3:14 nur 1 Sek. unter Plan und die anderen waren auch ziemlich OK.

Lediglich ab und zu war ich bei den langsamen 200m Stücken zu schnell, hab dann aber ganz normal die geplante Steigerung gemacht, sodaß die Endzeit zwarschneller war, aber wenigstens die geforderten Steigerungen auf die schnellen Zwischenzeiten hab ich hinbekommen.

Zum Schluß den geplanten gleichmäßigen 1000er lief ich dann noch in 3:13 min, war dann aber auch gut kaputt.

Manchmal so eine richtig schnelle Trainingseinheit macht schon mal Spaß.

Hitziger Langer Lauf

26. August 2007

Wegen der sommerlichen Hitze heute entschied ich mich den 35er heute mal im Wald zu absolvieren, denn meine „normale“ Wörnitzrunde hat halt dummerweise gerade mal 20m Schatten zu bieten.

Und da ich ja vom Freitag auch noch den Halben in den Muskeln hatte lies ich es auch vom Tempo her moderater angehen.

So lief ich denn die ca. 35 km in 2:40 h immer schön locker und mit moderater Herzfrequenz (ja, heut hab ich mal darauf geachtet…)

So reichte mir dann auch mein Wasser und als Belohnung gab es im Anschluß nacher einer Maß Refresher noch eine Radlermaß und anschließend eine kalte Dusche unterm Gartenschlauch.

Nachdem die Sommerregeneration jetzt auch schon vier Wochen vorbei ist, hab ich im Gegensatz zu den Vorjahren auch schon richtig Kilometer geschrubbt.

Mit 115, 117, 132 und 103 (mit Halbmarathon) waren das 100 KM mehr als jeweils in den letzten beiden Jahren.

Wenn das so weiter geht, hoff ich doch mal, daß ich meine 2:39 in München noch einmal bestätigen kann.

Stauseelauf Schotten

25. August 2007

Mit dem gestrigen Halbmarathon in Schotten um den Niddastausee begann sie also, meine direkte Vorbereitung für den Münchenmarathon am 14.10.2007.

Nachdem ich geschäftlich in Hessen unterwegs war und ich dieses Wochenende eh einen Halben laufen wollte, entschied ich mich dafür die 70 KM nach Schotten rüber zu fahren, um dort den Wettkampf zu bestreiten.

Da ich auf Tobis Seite gelesen hab, daß er auch läuft und Edgar den 10er laufen wolle, hab ich mich auch schon wieder richtig mal auf ein Wiedersehn mit den beiden gefreut.

Vorm Start traf ich dann auch noch Walter Sellmann, den der ein oder andere wahrscheinlich auch vom Trainingslager kennt, und so gab es dann im Vorfeld un auch danach doch noch einiges zu quatschen.

Da der Start des HM um 18:35 Uhr erst war, und ich vorher noch Zeit hatte legte ich mich erstmal ans Seeufer um noch a bisserl zu relaxen. Wie ein so später Start sein würde war auch die frage, da ich einen Halbmarathon zu dieser späten Stunde auch noch nie gelaufen bin.

Beim Start, bei noch sommerlichen Temperaturen, ging es gleich ab wie die Post, Tobi und der spätere Zweite vorneweg und ich mit einem anderen Läufer hinterher.

Der erste KM war dann auch wie immer mit 3:25 viel zu schnell, aber das gab sich dann auch. Mein Mitläufer verabschiedete sich dann als er die zwischenzeit sah nach hinter, denn er wollte nur einen 3:50er Schnitt laufen.

So bedeutete dies für mich auf den folgenden 20 Kilometern ein Einzelkämpfer dasein.

Und wie schwer das ist, dann seine Zielzeit zu erreichen, brauch ich wohl niemanden sagen. So pendelten sich dann die nächsten KM immer so um die 3:38 ein, mal schneller, mal langsamer.

Durch die nur auf vereinzelt im Schatten liegende Strecke, auf die die Sonne doch ganz schön rein stach und knapp fünf Kilometer lang war waren also 4 Runden und a bisserl was notwendig um die 21,1 KM zu erreichenBereits auf der ersten Runde, kamen wir in den „Genuß“ 😦 die langsamen Zehnkilometerläufer überrunden zu müssen und dies setzte sich auch bis zum Schluß dann mit den langsamen Halbmarathonläufern fort.

Zweimal konnte ich da auch nur durch ein zur Seite springen einen Crash verhindern, da die Überrundeten halt meistens zu vielen nebeneinander liefen und so in Unterhaltungen verstrickt waren, daß sie einen erst bemerkten als es fast schon zu spät war.

Kurz vor Ende der vorletzten Runde dann, teilte mir Edgar die Abstände mit, nämlich knapp 2 Minuten nach vorne und auch einiges nach hinten. Da die Zeiten jetzt doch etwas abfielen war mein Ziel jetzt nur noch den Platz zu halten und wenigsten s noch die 1:17 zu laufen.

Dies gelang mir dann auch und mit 1:17:44 kam ich als Gesamtdritter und auf Platz eins der M35 mit einer Minute Vorsprung ins Ziel.

Tobi dagegen hat es geschafft und seine HM Bestzeit auf 1:12 h verbessert, Glückwunsch dazu.

Nach dem Auslaufen und Duschen tranken Edgar, Tobi und ich noch was um die zeit bis zur Siegerehrung zu überbrücken.

Dann um 21:15 begab ich mich auf die zweieinhalbstündige Heimfahrt um den Abend mit dem WM Marathon ausklingen zu lassen, den ich dann auch nur durch ein paar vereinzelte Nickerchen auch bis zum Ende durchstand.

Faszinierend ist dabei für mich doch immer wieder der Schwachsinn der teilweise von den Kommentatoren erzählt wird.

Für die kommende Marathonvorbereitung hab ich mir auch diese Mal wieder ein paar Neuerungen ausgedacht. So will ich nächste Woche den Berglauf bestreiten, in drei Wochen nochmal einen Halbmarathon in Ulm voll laufen und die Woche darauf meinen langen Lauf innerhalb eines 33 KM Wettkampf machen, wo ich nach dem Einlaufen dann 33 KM Endbeschleunigung mache.

Mal schauen wie es wird…

3 x 2000m im Renntempo

21. August 2007

Heut Nachmittag stand die letzte Tempoeinheit vor dem Halbmarathon am Freitag in Schotten auf dem Programm.

3 x 2000m mit 1000m Trabpause sollten es sein, und dies im Renntempo, auch um dieses zu üben.

Die ersten waren mit 3:38 und 3:33 bei geplanten 3:35 bis 3:36min ganz OK, die zweiten dann mit 3:34 und 3:33 etwas zu schnell und die letzten mit 3:38 und 3:35 wieder OK.

Allerdings blies der Wind bei den ersten beiden vorn vorne hinten und der letzte 2000er war mit Gegenwind.

Mir stellt sich ob der gefühlten Belastung jetzt nur die Frage wie ich dieses Tempo denn über 21 KM laufen soll, denn ich mußte doch schon etwas beißen.

Aber wurscht, wer nicht wagt der nicht gewinnt. Mehr als abkacken kann ich nicht 😉

Gespannt bin ich ja mal auf Tobi, der wahrscheinlich seine bisherige Bestzeit pulverisieren wird, wenn man sich seine Trainingszeiten so anschaut, und auf Edgar natürlich, der bestimmt auch eine neue 10er Bestzeit aufstellen wird. (Edgar, glaub einfach daran)

Na ja, Freitag Abend wissen wir mehr…

Marathon beim Wandertag

19. August 2007

Heut morgen um acht Uhr fuhr ich nach Crailsheim um dort im Rahmen des IVV-Wandertags meinen langen Lauf zu machen und die Marathonstrecke zu laufen.

Wo gibt es das noch, einen Marathon für 2,70 Euro ???

Gut, er war nur 39,8 KM lang, aber dafür gab es 7 Verpflegungsstationen und die Strecke war anspruchsvoll und sehr abwechslungsreich.

Von schmalen Wanderwegen im Wald über geschotterte Feldwege und kleine Straßen über die Dörfer bis zu anspruchsvollen Bergaufstücken war alles dabei.

Und dabei war die Strecke auch noch hervorragend ausgeschildert, sodaß ein Verlaufen fast unmöglich war.

Nach 3:01 Stunden, 39,8 KM und 350 Höhenmetern war ich dann wieder zurück in Crailsheim, wo es dann auch noch eine heiße Dusche gab.

Also das werd ich auf jeden Fall mal irgendwo wiederholen, im Rahmen eines Wandertags meinen langen Lauf zu machen, und kann dies auch nur an alle die es auch mal probieren wollen voll empfehlen.

Das macht echt Spaß, man wird verpflegt und man läuft wieder mal auf ganz neuen Wegen.

Infos dazu gibts unter www.dvv-wandern.de

Fotos online

18. August 2007

Auf der Lauffotos Seite sind zwei Bilder die ich im Netz gefunden hab. da sind man mal wie verbissen ich kämpfen kann 😉

Leider hats zum Schluß halt um 11 Sekunden nicht gereicht.

Hesselberg-Trainingslauf

17. August 2007

Heut bin ich zum zweiten Mal die original Hesselberglauf-Strecke auf Tempo gelaufen und hab dabei doch glatt meine Zeit von vor 10 tagen um genau eine Minute auf 40:20 min. verbessert.

Zusammen mit Andi Grimm gings heut Nachmittag in Ehingen am Sportplatz los bei guten Laufbedingungen.

Die ersten zwei Kilometer blieb Andi noch an mir dran, was er dann allerdings zum Schluß  für bezahlen mußte, als es dann richtig weh tat. Aber zumindest hat er bis auf eine kleine Abkürzung 😉 voll durchgezogen.

Genau nach der steilsten Steigung kamen mir dann meine Frau und Susanne entgegen, die da oben ein bißchen spazieren gingen und sie sagten „plötzlich hörten wir etwas schnaufen wie ein Walroß“ und da kam ich die Serpentinen hochgeschoßen.

Nachdem ich im Ziel ein paar Minuten auf Andi wartete liefen wir die Strecke nochmal zum Auslaufen zurück und ich zeigte ihm wo er seine Abkürzung nahm.

Kurz vorm Schluß begegneten uns noch Angela Rothenberger und Jörg behrendt, die auch für den Berglauf trainierten.

Nach einer kurzen Unterhaltung gings für uns dann auf den letzten Kilometer und die beiden liefen auf eine dicke Regenfront zu.

Wär interessant zu wissen wie es ihnen ergangen ist.

Morgen heißts jetzt zu regenerieren, da am Sonntag ja der lange lauf die Marathonstrecke beim Crailsheimer Volkswandertag erreichen wird.

Ihr dürft mich Schattenparker nennen…

15. August 2007

… aber wenigstens hab ich es versucht.

3 x 3000 m standen heut auf dem Programm, und diese sollte ich in 10:24 min laufen.

Als ich Nachmittags heimfuhr und mein Autothermometer 30,5 Grad anzeigte, kam ich ins Grübeln ob ich dies heut besser sein lasse.

Aber letztendlich hab ich mich dann doch aufgerafft und bin bei fast 30 Grad im Schatten zum Radweg gelaufen.

Dummerweise ist meine Tempolaufstrecke vollkommen schattenfrei und so war es dann dort auf dem Asphalt noch ein Stück heißer.

So begann ich dann den ersten 3000er mit 10:32 min. wo ich dann doch überrascht war, noch eine solche Zeit hinzubekommen.

Bei der nachfolgenden Trabpause bewegte sich der Puls dann allerdings fast nicht mehr unter 140 und der darauf folgende 3000er war mit 10:40 min. angesichts der Temperatur auch noch ganz OK denk ich mal.

Dann allerdings beschloß ich es sein zu lassen, denn Gesundheit geht dann doch vor und so lief ich nach 2 Wiederholungen wieder zurück.

Allerdings wurmte mich dies dann doch a bisserl und so beschloß ich die letzten 500m der Tempolaufstrecke nochmal volle Kanne zu laufen und kam so auf diesen 500m noch auf einen 3:14er Schnitt.

Das wars dann aber, meine Zunge klebte am Gaumen und so trabte ich noch ganz langsam nach Hause um mir einen Refresher zu genehmigen, denn Morgen früh steht ja wieder der Lauftreff mit dem OB an.

Sonntag werde ich mal was neues probieren und anläßlich eines IVV Wandertages meinen langen lauf machen um dort die Marathonstrecke zu laufen.

Mal schaun wie das ist, ob man sowas mal wiederholen kann.

Schnürsenkel verhindern Preisgeld

13. August 2007

Nach langem hin und her überlegen bin ich gestern früh doch nach Immenstadt gefahren um dort am Lauf um den großen Alpsee teilzunehmen.

Da es echt ein wunderschöner Lauf ist, konnte ich sogar das frühe aufstehen um 5:15 Uhr an einem Sonntag verkraften und fuhr darum die 200 KM ins Allgäu.

Nach 1:50 h war ich auch schon unten und meldete mich nach, wo ich auch einige bekannte Gesichter aus Aalen (Franz mit seinen beiden Schützlingen) und Hans Meinel mit Kollegen traf.

Um 9:00 Uhr schickte der Starter die über 400 Läuferinnen und Läufer auf die sehr anspruchsvolle Strecke.

Da ich kontrolliert loslaufen wollte um nicht wie vor zwei Jahren ab der Hälfte gnadenlos einzugehen reihte ich mich in die zweite Gruppe, ca. auf Position 15 liegend ein.

Nach leicht welligen 7,5 Kilometern ging dann die Pos ab und der Weg verließ den See um in die bergwelt auf einen schmalen Wanderpfad einzutauchen.

Mit stetigem auf und ab, ein paar Bachüberquerungen und unübersichtlichen Passagen war der nächste Kilometer gespickt, bevor es auf dem folgenden richtig zur Sache ging.

Über steile Berganstücke, durch Stufen laufbar gemacht ging es fast einen Kilometer hoch in einen Vorort von Immenstadt.

Bei diesen zwei Kilometern fand ich im Gegensatz zum letzten mal so richtig meinen Rhythmus und lief diese relativ locker durch, ohne einmal ins gehen zu verfallen.

Lediglich ein Mitläufer, der bergab immer bremste verhinderte, daß ich mich vorarbeiten konnte, da auf dem schmalen Weg ein überholen nicht möglich war.

Oben angekommen ging es in einer halsbrecherischen Geschwindigkeit wieder bergab in Richtung See, im Schnitt mit 15% Gefälle.

Und da passierte es dann:

„Rainer du bist ein Vollidiot“ dachte ich mir als ich vor einer Unterführung nach unten sah, und bemerkte das mein Schnürsenkel offen war. Wieso denke ich immer nicht daran, anstatt eine Doppelschleife einen Doppelknoten zu machen ???

Also hieß es anhalten und Schuhe binden, was gar nicht so einfach ist wenn man voll aufgedreht ist.

Und dies passierte gerade als ich mich bis an die Plätze 5-8 herangeabeitet hatte.

Jetzt mußte ich auch noch aufpassen, daß von hinten nix kommt.

Die ganze Aktion kostete mich etwa 15 bis 20 Sekunden, nicht zu denken an die verlorene Lockerheit.

Also fing ich an zu beißen und kämpfte mich an die Vordermänner wieder näher ran, um dann bis zur Zielgeraden, gerade noch 11 Sekunden Rückstand auf den Fünftplatzierten zu haben.

Aber mehr war halt leider nicht mehr drin und das hätte dann noch einen Geldpreis gegeben.

So wurde ich also gesamt Neunter, aber wenigsten in der M35 erreichte ich den zweiten Platz, wofür es ein Pfund Allgäuer Bergkäse als Preis gab.

Diesen gibts jetzt gleich übrigens zur Brotzeit.

Im Ziel war ich dann nach 1:00:54 h, was eine Verbesserung gegenüber vor zwei Jahren um über drei Minuten bedeutet.

Heut bin ich dann 19 Kilometer in einem ganz lockerem extensiven Tempo gelaufen um die Anstrengung von gestern raus zu bekommen.