Archive for September 2007

Handicap-Halbmarathon

29. September 2007

Da dieses Wochenende der von Flori Holzinger organisierte Handicap Halbmarathon in Wehlmäusel stattfand, entschied ich mich meinen 35er mit 15 KM Endbeschleunigung dort im Dentleiner Forst zu absolvieren.

Handicap bedeutet, daß jeder mit seiner Bestzeit aus den letzten Jahren eingeteilt wird und zur offiziellen Startzeit der langsamste zuerst startet und dann die anderen mit der Differenz ihrer Zeit zur langsamsten.

Dies bedeutete für mich Start um 11:53 Uhr also 1:23 hinter der ersten Starterin.

Also hatte ich genug Zeit die ersten 14 KM extensiv zu laufen bevor ich an der Reihe war.

Auf der schweren Strecke über größtenteils gesplittete Feldwege, die teilweise ganz schön weich waren und extrem Kraft kosteten waren pro Runde knapp 150 Höhenmeter dabei.

So lief ich dann die erste Runde schon mal um mir die Strecke anzusehen und dann beim Start nochmals 6 KM extensiv zu laufen, bevor die Endbeschleunigung losging.

Ich gab halt einfach Gas, denn im dicht bewaldeten Dentleiner Forst kam mein Forerunner heute öfters an seine Grenzen, denn die Splits die er mir angab konnten oftmals einfach nicht stimmen.

So war ich dann nach insgesamt 2:32 h wieder im Ziel, und erreichte mit meiner Zeit von 1:25 h den 15. Platz.

Einen harten Fight lieferte ich mir auf den letzten 5 Kilometern übrigens mit dem schnellsten des Tages, Uwe Gredler aus München, der eine Bestzeit von 1:06 hat, zur Zeit aber immer noch 1:11 h läuft.

Sieger wurde Dr. Wolfgang Kelm aus Feuchtwangen, der jetzt für nächstes Jahr eine heftige Vorgabe bekommt.

Es war wieder einmal eine hervorragend von Flori und seinem Team organisierte Veranstaltung, die einfach nur Spaß macht.

Apropos Flori:

Der war doch tatsächlich schon im Ziel als ich dort ankam, hatte mich aber nicht überholt. Meine erste Vermutung er habe abgekürzt bestätigte sich allerdings nicht, da er nach einer Runde ausgestiegen ist. Man vermutet jetzt, er habe festgestellt, er könne heuer nicht gewinnen und habe daher halt aufgegeben, mein weiß es allerdings nicht genau 😉

Das Männlein aus dem Walde

28. September 2007

Den dritten Tag hintereinander war heut laufen im Regen angesagt. Ich weiß gar nicht mehr wann ich so etwas hatte.

Drum entschied ich mich den extensiven Lauf heute im Wald zu machen.

Da ich jetzt immer öfter die extensiven und regenerativen Läufe ohne Uhr mache, kann ich gar nicht sagen wie schnell das ich war, sondern nur, das es etwas über 17 Kilometer waren. Aber man muß ja schließlich nicht alles messen.

Nach 10 Kilometern passierte dann allerdings ein kleines Wunder.

Ein mir von irgendwoher bekannter Läufer tauchte plötzlich in seinem neongrünen Tarnanzug von rechts aus dem Wald auf und lief ein paar Kilometer mit mir, zwar nicht schnell, aber wurscht, ich nehm halt auf ältere Rücksicht.

Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, das war ja unser Sportkamerad Heller vom Rappenhof ;-))

Welch freudige Überraschung Franz Josef wieder mal beim Laufen zu sehen, und er berichtete sogar, daß er wieder ins normale Training mit Tempo und so einsteigen wolle.

Na das hat mich so kurz vorm Wochenende aber gefreut.

Für Sonntag wünsche ich übrigens allen Berlin-Startern gute Bedingungen und ein schönes Rennen und viel Erfolg. Ich werd euch  im Fernsehen beobachten.

Pisswetter !!!

26. September 2007

Für die heutigen 3 x 4000m mit 2000m TP hat es mich richtiggehend angepisst.

Bei 8 Grad und Regen machte ich mich mit Regenjacke und Cappy auf Richtung Radweg um dort auf der Wörnitzrunde die 4 KM Wiederholungen zu laufen.

Bereits nach Ende der Einlaufphase hat es in meinen Schuhen nur geschmatzt vor lauter Wasser :-((

Nun hieß es also in geplanten 14:23 die Läufe zu absolvieren.

Mit 14:36, 14:33 und 14:29 schaffte ich die Vorgabe allerdings nicht ganz, war aber schneller unterwegs, als zu Beginn der Vorbereitung, vor allem beim letzten.

Jetzt kommen noch drei richtig harte Einheiten, beginnend mit dem 35er mit 15 KM Endbeschleunigung, den ich am Samstag bei Flori’s Handicap-Halbmarathon machen werde.

Da hab ich zwar dann keine Chance auf eine vordere Platzierung, aber es macht auf jeden Fall Spaß diese Veranstaltung.

Bilder vom Kraichgau Lauf

26. September 2007

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(Quelle: http://www.pfalzfotos.de)

Sieg in Sinsheim mit Streckenrekord

23. September 2007

Nachdem ja in drei Wochen München ansteht bin ich heut nach Sinsheim gefahren um dort am letzten Vorbereitungswettkampf für mich, dem Kraichgau-Lauf über 33 KM teilzunehmen.

Auf diese Veranstaltung bin ich aufmerksam geworden, als ich einen Kunden in Sinsheim besuchte und dort die Ausschreibung liegen sah.

Also fuhr ich dann heut früh die 130 Kilometer ins badische um mich einem letzten Formtest zu unterziehen.

Dummerweise verschob sich der Start, sodaß es immer heißer wurde, und als es dann nach 10 Uhr endlich soweit war, war es schon über 15 Grad warm.

Der 33er wurde zusammen mit dem 21,4 Kilometerlauf gestartet und so lief der Vorjahressieger über die 33, der heuer nur den Halben lief vorne weg und ich hinter her.

Auf dem sehr anspruchsvollen Kurs mit über 400 Höhenmetern entwickelte sich schnell ein ziemlich einsamer Wettkampf, bei dem ich wenigstens noch bis KM 15 vom Zweiten des HM begleitet wurde, aber dann an der Weiche war ich komplett alleine. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon ein gewaltigen Vorsprung vor meinen Verfolgern, sodaß es ein reines Rennen gegen die Uhr werden sollte, da ich mir einen neuen Streckenrekord vorgenommen hatte.

Als ich mich allerdings bei KM 22 mal umdrehte, sah ich plötzlich ca. 400m hinter mir einen Läufer auftauchen.

Also hieß es jetzt doch noch mal das Beißholz auspacken und ich vergrößerte meinen Vorsprung schnell wieder.

Das Problem ist halt einfach, wenn man vorher zusammen mit jemanden läuft, der weg ist und man allein unterwegs ist, daß man sich einlullen läßt, so wie es bei mir der Fall war.

Nach einigen richtig giftigen Steigungen ging es dann auf den letzten fünf Kilometern fast nur noch bergab und so konnte ich das Rennen ungefährdet nach Hause laufen.

Im Ziel hatte ich dann einen Kilometer Vorsprung vor dem Zweiten und verbesserte mit 2:00:36 h den alten Streckenrekord um 13 Minuten !!!

Und Jan Wäsch, der den lief ist kein unbeschriebenes Blatt, war er ja heuer immerhin Zweiter beim Heidelberg-Halbmarathon.

Es wurde zwar die Strecke bedingt durch die Hitze um ca. 1,5 Kilometer verkürzt, aber diese wies dadurch noch zwei zusätzliche Berge auf.

Nach dem Auslaufen, einer Massage und einer schnell durchgeführten Siegerehrung machte ich mich dann wieder auf den Heimweg.

4 x 2500 m

19. September 2007

Heut waren 4 x 2500m in 8:38 geplant mit jeweils 1500 m Trabpause.

Doch schon bei der ersten Wiederholung merkte ich noch den Wettkampf in den beinen, da meine Muskulatur alles andere als frisch war.

Und so war es denn auch nicht verwunderlich, daß ich mit 8:42, 8:51, 8:51 und 8:57 über den Vorgaben blieb.

Vor allem bei den letzten beiden fehlte auch vollkommen die Lockerheit und es war nur ein verkrampftes anrennen.

Aber der eigentliche Grund warum ich heut so langsam war, war das Paul Launer kurz vorher absagte und ich so niemanden hatte, der mich jagte und vor sich her trieb ;-))

Und da ja mit Franz Josef auch kein tempotraining mehr zu machen ist war ich halt als Einzelkämpfer unterwegs.

Mal schaun, vielleicht kann sich FJ mal wieder aufraffen um demnächst a bisserl schneller zu laufen.

Neue Halbmarathon-Bestzeit und Super-Tobi !!!

16. September 2007

Vorab erst mal meinen herzlichsten Glückwunsch an Tobi, der heute in Karlsruhe Gesamt Sechster wurde und mit 2:31:55 seine bisherige Bestzeit pulverisiert hat, Wahnsinn!!!!

Ich war dieses Wochenende im Ulm bei Einstein-Marathon um dort als Vorbereitung für den München-Marathon die 21,1 KM zu laufen.

Da ich Freitag auf einer Tagung in Neu-Ulm war, hab ich dann daraus gleich ein verlängertes Laufwochenende gemacht und bin gleich unten geblieben.

Zusammen mit meinen Kollegen Stefan Hofrichter und Dirk-Oliver Westphal bin ich dann heut Morgen zum Start ans Messegelände gefahren um dort für unsere Firma am Lauf teilzunehmen.

Nach 1:16:27 h war ich im Ziel, was den 10. Gesamtplatz und den 3. Platz in der M35 und eben einen neue Bestzeit bedeutete.

Zwar waren es nur 14 Sekunden schneller, aber halt dies aus der vollen Marathonvorbereitung heraus.

Einen Bericht zum Wettkampf gibts hier

6 x 1000m volle Pulle

13. September 2007

Volle Pulle soll ich laufen, antwortete mir Peter G. als ich in fragte ob ich Mittwoch vor dem Halbmarathon lieber 3 x 2000 im HM-Tempo laufen solle oder die 6 x 1000m wie Sie im Joker des Frühjahr standen.

Also machte ich mich zusammen mit Paul Launer  auf in Richtung Radweg um dort diese Wiederholungen zu absolvieren.

Bei bestem Laufwetter entschieden wir uns in eine Richtung die Tempoläufe zu machen und zurück die Trabpause. So hatten wir auf den Tempostücken einen ganz minimalen Rückenwind, und die Strecke war ziemlich eben.

Dabei schaffte ich es auch gestern wieder ein „Bomben-Training“ zu absolvieren.

Mit 3:10, 3:12, 3:11, 3:14, 3:14 und 3:11 auf den sechs Kilometern traf ich jedesmal genau das geplante Tempo oder war sogar vier mal schneller.

Jetzt hoffe ich, diese Form auch in die anstehenden Wettkämpfe der nächsten Wochen rüber zu bringen und auch bis zum Marathon halten zu können.

Heut morgen lief ich dann wieder mit unserem Oberbürgermeister schön locker und langsam insgesamt über knapp 17 Kilometer, wobei es heute sehr angenehm war, da uns niemand die ganze Zeit voll quatschte, sondern wir gute Gespräche übers Laufen führen konnten.

Allerdings war Sportkamerad Heller wieder nicht da, wahrscheinlich zählt bei ihm nur noch das Fußball spielen und kein gemeinsames Lauftraining mehr.

Deutsche Bestzeit getoppt

10. September 2007

Nachdem ich gestern wegen unseres Altstadtfestes nicht trainieren konnte, was der erste Tag ohne Lauftraining seit über 4 Wochen war, ging es halt erst einen tag später zum 15 KM TDL.

Und da konnte ich Heute meine im April dieses Jahres aufgestellte Bestzeit außerhalb eines TL toppen.

Mit 56:05 Minuten war ich 10 Sekunden schneller als bisher, und das bei wieder mal herbstlichem Wetter.

Zwar kam der Regen erst als ich zuhause war aber der Wind blies schon ziemlich unangenehm. Auf den ersten 8 Kilometern zwar von hinten, aber dann hinten raus ab KM 9 so richtig fies von vorne.

Dementsprechend war ich auch platt, aber wenigstens sauber durchgezogen.

Was für ein Trainingslauf

7. September 2007

Heut hab ich einen meiner besten Trainingsläufe bisher gemacht, und das bei äußeren wieder einmal kotzigen Bedingungen.

Der lange Lauf mit 6 KM Endbeschleunigung war für heute angesetzt und schon beim Start fühlte ich mich heut richtig locker.

Das Wetter war anfangs noch ganz OK, trocken und nur leichter Wind bei 11 Grad.

Schon auf den ersten Kilometern konnte ich den extensiven Anteil ohne sonderlich Anstrengung in einem hohen Tempobereich laufen und auch als es wieder mal anfing zu regnen und der Wind auffrischte wurde ich nicht langsamer.

So war ich denn auf den ersten 28 Kilometern in einem 4:25er Schnitt unterwegs bei Pulswerten meist unter 130.

Dann kam die Endbeschleunigung – ich wollte trotz des Gegenwinds, der mir auf den letzten 6 Kilometern direkt von vorne ins Gesicht blies die Zeit von letzter Woche zumindest erreichen, die bei 3:53 lag.

Der erste Kilometer mit einem 500m langen Anstieg war noch in 3:58 doch dann folgten mit 3:42 (leicht bergab), 3:52, 3:51, 3:47 und 3:47 die nächsten Kilometer.

So war ich dann nach ca. 35,8 Kilometern in 2:36 h wieder zuhause. Insgesamt ergab das einen 4:21er Schnitt.

Jetzt bin ich mal gespannt wie es am Montag beim ersten 15er Tempodauerlauf dieser Marathonvorbereitung aussieht, in wie weit ich an mein geplantes Marathontempo herankomme.

Nächstes Wochenende werd ich dann mal in Ulm beim Halbmarathon meine Tempohärte testen.