Archive for Dezember 2007

Silvesterläufe

31. Dezember 2007

Da ich was das Tempo betrifft eh noch nicht in Form bin, was ich vorgestern bei den 3 x 2000m in Oberbayern herausfand, entschied ich mich heute in Aufkirchen erst über sechs Kilometer und ein 1,5 Stunden später noch über die 8,6 Kilometer anzutreten.

Bei guten Bedingungen, der Gegenwind auf der Startbahn des Flugplatzes behinderte nur ein bißchen, setzte sich beim Start des 6 KM Rennens sofort eine dreiköpfige Spitzengruppe ab, der ich Tempomäßig einfach noch nicht folgen konnte und ich als Vierter hinten dran. Und so war dann auch der Zieleinlauf, wo ich ungefährdet den vierten Platz erreichte. Der erste KM war hier übrigens in 3:02, soviel zum Speed der Führungsgruppe.

Den 8,6 KM Lauf gewann souverän der Topfavorit Christian Häupler, gefolgt von Christian Jechnerer und mir als Dritten.

Christian setzte sich sofort vom Feld ab und hinter ihm auf der ersten Runde noch eine vielköpfige Verfolgergruppe.

Als das Tempo etwas verschärft wurde, waren davon auf der zweiten Runde noch 5 Mann übrig. Auf der Startbahn bergan und im Gegenwind, verschärfte Christian nach einer kurzen Stehphase, als niemand Tempo machen wollte plötzlich und Franz Josef, der direkt hinter ihm warlies eine Lücke aufkommen. Nachdem ich ihn höflich daraufhinwies diese doch zuzulaufen er aber nix tat, überholte ich von letzter Position aus und lief die Lücke zu. Da uns niemand folgen konnte sagte ich zu Christian er solle beißen und dieser blieb dann an mir dran und wir konnten einen ca. 40m Vorsprung rauslaufen, den wir bis vor Ende der letzten Runde auch nicht hergaben. Auf den letzten Metern, als Christian nochmal anzog fehlte mir dann die Kraft ihm zu folgen und so kam er 10 Sekunden vor mir als Zweiter ins Ziel.

Die erste und die letzte Runde, die identisch mit dem 6 KM Lauf waren, waren übrigens nur um 3 Sekunden langsamer als meine Zeit über 6 KM.

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Schnee !!!

27. Dezember 2007

Nachdem es gestern geschneit hat, war der lange Lauf heute eine besondere Herausforderung, da über dreiviertel der Strecke schneebedeckt ware.

Heut war ich dann auch ab KM 9 1/2 mit Franz Josef unterwegs, da mich meine Runde am Rappenhof vorbei führt und er sich mir heut angeschlossen hat.

Zu zweit liefen wir dann als weiter um nach drei Kilometern auf den schwierigeren Teil der Strecke zu kommen, wo wir doch sehr vom Schnee und Wind gebremst wurden.

Vor allem Kraft kostete das Laufen auf der rutschigen Unterlage, was bei einem langen Lauf natürlich besonders durchschlägt. So war ich dann heut auf den 36 Kilometern mit 2:54 h sieben Minuten länger unterwegs als letzte Woche.

FJ war immerhin auch knappe 27 Kilometer unterwegs, was mir den vollen Respekt abringt, da er ja normalerweise solch lange Sachen eher selten macht.

Tempodauerlauf

22. Dezember 2007

Der TDL über 15 KM wird nun langsam schneller.

Angeknackst von der gestrigen Weihnachtsfeier lief ich bei Minus fünf Grad die Standard Wörnitzrunde.

Da FJH doch gekniffen hatte, obwohl ich wegen ihm sogar langsamer gelaufen wäre, bin ich dann doch 10 KM in einem 4:09er Tempo unterwegs gewesen und hab dann auf den letzten fünfen noch auf 3:54 beschleunigt.

Durch den Hochnebel war das heut auf jeden Fall schweinekalt.

Zum Abschluß wünsche ich allen hier Lesenden Läuferinnen und Läufern, und solche die es erst werden wollen ein wunderschönes besinnliches Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute.

Herrliches Winterwetter

20. Dezember 2007

lediglich der Schnee fehlte heute beim langen Lauf, der jetzt die Endlänge bis zum März von 36 KM erreicht hat.

Bei nur leichtem Wind, Temperaturen von knapp unter Null Grad und strahlendem Sonnenschein lief ich heute wieder die große Runde über Dürrwangen, Schwaighausen, Matzmannsdorf, Langfurth, Ammelbruch, Dorfkemmathen und Karlsholz.

Für die 36,1 KM benötigte ich heute 2:47 h, was einem 4:38er Schnitt entspricht.

Allerdings ist die Runde auch noch mit über 380 Höhenmetern gespickt, wellig und mit einem langen Berg, wie das Profil unten zeigt.

profil-grose-runde.jpg

Morgen muß ich mal eine Trainingspause einlegen, da ich auf die Firmenweihnachtsfeier muß, und da keine Zeit habe.

10 x 1000

17. Dezember 2007

Bei Sonnenschein und eiskaltem Ostwind, der die minus 3 Grad wie minus 10 empfinden ließ, riß ich heute auf dem Radweg die 10 x 1000 m mit 500m Trabpause herunter.

Doch anstatt der geplanten 3:59 waren alle bis auf einen deutlich schneller, daß war wohl nix heut.

Doch richtig belastend war das zum Glück trotzdem nix, da mein Puls bis auf einmal nie die 160 erreichte.

Morgens telefonierte ich noch mit Peter um das Training auf den Malediven zu planen, doch er meinte nur, daß ich da eh nicht laufen könne, weil es zu warm ist. So empfand er es zumindest als er mal da war, aber ich bin ja schließlich kein Weichei und versuche a bisserl was zu tun.

Jetzt wirds schneller

15. Dezember 2007

Bei herrlichem Sonnenschein, aber böigen eisigen Wind und minus 3 Grad gings heut Mittag ins Stadion um dort die 17 x 400m Tempoturn zu absolvieren.

Und erstmals unterschritt ich in dieser Vorbereitung das Marathontempo, da geplant um die 85 Sekunden für die 400er waren.

Bis auf zwei, einer mit 86 und einer mit 83 war ich auch in der von mir vorgehabten Zeitspanne von 84-85 Sek.

Das war dann Heute mal ein erster kleinerer Reiz, für die nächsten Wochen.

Es geht voran

13. Dezember 2007

Aufgrund terminlicher Überschneidungen in den nächsten Wochen muß ich ab heute meinen Plan um einen Tag vorziehen, sodaß heut der lange Lauf auf dem Plan stand.

Bei leichtem Wind und trockenen 3 Grad entschied ich mich wieder einmal die sehr wellige große Runde zu laufen.

Und das lief heut echt gut. Mit einem 4:37er Schnitt auf den knapp über 33 KM war ich doch um einiges schneller als letzte Woche und ich fühlte mich auch viel besser.

Ein Grund war sicherlich, daß ich mir heut wieder mal meinen Trinkgurt umgeschnallt hatte und so vier kleine Flaschen mit Wasser dabei hatte.

Nächste Woche werde ich dann die vorübergehende Endlänge des langen Laufs erreicht haben, bis dann die Vorbereitung auf den ersten Ultralauf startet.

Weiß jemand einen schnellen Marathon am vorletzten oder letzten März Wochenende? Da bin ich noch auf der Suche.

Nicht wirklich schnell

12. Dezember 2007

waren das vorgegebene Tempo für die gestrigen 3 x 4000m.

In 16:52 sollte ich jede Wiederholung absolvieren, wobei ich dann mit 16:43, 16:48 und 16:46 auch ganz gut im Plan lag.

Richtig anstrengend ist das Tempo ja nicht, liegt es doch nur geringfügig unter meinem Ultramarathontempo doch was belastend war, waren die äußeren bedingungen, vor allem auf den beiden letzten Teilen.

Waren es beim zweiten die Berge die drin waren, machte mir auf dem letzten 4000er der kalte Wind und der Regen, die beide direkt von vorne kamen zu schaffen, sodaß ich dann zum Schluß doch etwas stärker als anfangs belastet wurde.

Aber bald kommt dann bestimmt auch wieder die Zeit wo ich schreiben muß, „leider hab ich das Tempo heut nicht ganz geschafft“, allerdings dauert daß wahrscheinlich noch einige Wochen.

Was für einen Dusel

9. Dezember 2007

hatte ich heute schon wieder mit dem Wetter.

Als ich zwischen den beiden Biathlonstaffeln loslief um den 15 KM Tempowechsellauf zu machen, war es zwar windig, aber die Sonne schien.

So konnte ich die Wechsel zwischen geplanten 3:59 und 4:33 gut absolvieren und blieb bis auf wenige Male auch immer in der Nähe der Vorgaben.

Pünktlich dann als ich mit dem letzten Wechsel fertig war, fing es heftig zu regnen an und so lies ich es bei einem Kilometer Auslaufen bleiben, um nicht voll durchnässt zu werden.

Das lief heut schon besser als letzte Woche und jetzt kann es dann langsam auch mal schneller werden 😉

Insgesamt absolvierte ich diese Woche fünf Laufeinheiten mit 90 Kilometern und zwei mal Krafttraining. Das soll jetzt auch bis Ende des Monats so weiter gehen, bevor dann im Januar eine Krafteinheit mit einer weiteren Laufeinheit eretzt wird.

Petrus muß ein Läufer sein

7. Dezember 2007

Angesichts der Wetterprognose für heute und dann dem tatsächlichen Wetter kann man das nur annehmen.

Als ich heut Nachmittag nach Hause kam, goß es in Strömen und es stürmte wie Sau.

Aber was solls, der lange Lauf muß sein, also umgezogen und los gelaufen, als es aufhörte zu regnen, allerdings immer noch von stürmischen Winden begleitet.

So entschied ich mich heut in der Mutschach zu laufen, wo es doch im Wald größtenteils geschützt ist.

Da ich mit nach einer Stunde mit FJH verabredet hatte lief ich also zunächst die markierte 10 Kilometer Runde um mich dann mit ihm zu treffen. Bis dahin war ich noch in einem 4:41er Schnitt unterwegs, doch als ich dann zusammen mit Franz Josef unterwegs war, sank der Schnitt auf knapp über fünf Minuten.

Dies hatte allerdings nicht mit dem Wunderläufer vom Rappenhof zu tun, sondern war streckenbedingt, denn jetzt ging es hoch zum Wasserberg und dann auf weichen, teilweise schwer zu laufenden Wegen weiter.

Dummerweise hatte ich heut kein Wasser dabei und das mußte ich dann durch fehlende Power zum Schluß büßen.

So liefen wir dann zwar teilweise ganz schön verblasen vom Sturm aber wenigstens trocken bis zu Kilometer 28.

Dann konnte Petrus wahrscheinlich nicht mehr mit uns mithalten, denn jetzt wurde es auf dem letzten Kilometer doch noch ungemütlich und es begann zu regnen.

Glücklicherweise war das Auto von FJ nicht mehr weit und so wurden wir nur oberflächlich naß. Und als wir dann im Auto saßen ging es richtig ab, der Sturm peitschte den Regen nur so gegen das Auto und wir waren echt froh daß wir fertig waren.