Archive for März 2008

Beim Tempo fehlts noch gewaltig

30. März 2008

Heute standen 3 x 4000m auf dem Programm, die ich in 14:23 abspulen sollte.

Doch da merkte ich dann schnell, daß zwei Wochen Verletzung und Krankheit mit immer noch leichtem Husten nicht so einfach zu kompensieren sind.

Bei ungewohnt warmen und windigem Wetter lief ich auf der Wörnitzrunde mit 15:39, 15:21 uns 14:51 doch deutlich langsamer als vorgegeben.

Aber da heut einfach nicht mehr drin.

Ab Mittwoch hab ich ja dann die Möglichkeit im Trainingslager die fehlenden Dinge wieder aufzuholen.

Beginn der Rennsteigvorbereitung

29. März 2008

Mit dem vorsichtigen Beginn diese Woche startete auch die Vorbereitung für den Rennsteiglauf.

Noch etwas gebremst was Länge und Tempo betrifft, ging es also wie schon berichtet los und gestern schloß sich der lange Lauf an, den ich erstmal nur mit 31 KM anstatt 35 KM lief und nächste Woche im Trainingslager dann auf 35 anstatt 40 ausbauen werde.

Zusammen mit Franz Josef lief ich mehrmals die Wasserbergrunde und kam so auf knapp 600 HM. Abends beschwerte er sich auch noch, daß ich ihn so geschunden hätte.

War ich verletzt oder er???

Heute dann gings morgens regenerative 13 KM und anschließend in die Sauna.

Und es geht weiter…

27. März 2008

Nach dem erfolgversprechenden Aufbau bin ich dann Dienstag 18 KM gelaufen und gestern hab ich mich in den Mutschach-Wald begeben.

Dort war ich auf äußerst anspruchsvollem Untergrund (Tiefschnee, Schneematsch, weiche Wege) 21 Kilometer unterwegs.

Zusätzlich kamen noch etwa 400 Höhenmeter dazu.

Und alles verlief glücklicherweise ohne Probleme.

Heut werd ich dann mal nur ein Krafttraining machen, denn ich will es ja nicht gleich wieder übertreiben, bevor ich mich dann morgen mit 30 KM wieder an den langen Lauf heran führe.

Es geht aufwärts…

24. März 2008

Nach dem Wiedereinstieg mit 6 Kilometern am Freitag ging es an den Osterfeiertagen vorsichtig weiter.

Freitag lief ich 9 Kilometer schön regenerativ und Samstag erhöhte ich vorsichtig auf 12 Kilometer, und es ging alles ohne Probleme.

Sonntag dann machte ich eine Pause um dann Heute 15 Kilometer zu laufen.

Erstmals erhöhte ich auch das Tempo und das verlief auch alles reibungslos, so daß ich auf den 15 KM mit einem 4:15er Schnitt unterwegs war, wobei das Tempo zwischen 4:45 und 3:51 variierte.

Morgen werde ich mich erstmals wieder bis auf 9 Kilometer von zuhause weg bewegen un dann eine Schleife laufen. Schlecht wäre allerdings wenn genau da was kommen würde, denn dann hätte ich einen langen Heimweg…

Erste vorsichtige Schritte

20. März 2008

Nach zwei Wochen Pause (Montag holte mich noch dieser komische Noro-Virus ein) habe ich heute mal die ersten vorsichtigen Schritte unternommen und bin sechs Kilometer gejoggt.

Und es lief glücklicherweise problemlos.

Jetzt heißt es gaaaaaaaaaaaaaaanz vorsichtig steigern, um fit für das Trainingslager zu werden.

Hoffentlich hält der Fuß auch weiterhin.

Allen Lesern auf meiner Seite wünsche ich frohe Ostern.

Pause bis Samstag

12. März 2008

Nachdem ich heute bei einem guten Kunden war und der sagte, daß man bei meinem Fuß am besten dasselbe macht wie letztes Jahr beim linken Fuß hab ich mir also dann heute eine Spritze da reingeben lassen.

Jetzt soll ich noch bis Samstag pausieren und dann langsam wieder anfangen.

Also kann ich heuer leider nicht in Wilburgstetten teilnehmen.

Aber ich schau zumindest zu oder lauf einfach nur ganz langsam mit.

Wichtig ist jetzt, daß ich bis zum Trainingslager wieder fit werde.

Verletzt

9. März 2008

Bei den 4 x 2000m Tempoflex am Mittwoch habe ich mir eine Zerrung geholt.

Nach drei Tagen Pause habe ich es heute wieder versucht, mußte allerdings nach knapp acht Kilometern abbrechen, da es nicht mehr ging.

Jetzt heißt es also wieder mal Geduld bewahren und nach ein paar weiteren Tagen Pause langsam wieder rantasten.

Dummheit ist es wenn man einen Fehler zweimal macht…

2. März 2008

Zum 2. Mal nach dem letztjährigen Alpseelauf ist es mir jetzt passiert, daß ich anhalten mußte um meine Schnürsenkel zu binden. Ich vergaß doch tatsächlich wieder den Doppelknoten und die Doppelschleife ging halt nach 1,5 KM auf.

Doch zum Anfang…

Sturm Emma machte an diesem Wochenende vielen Veranstaltungen einen Strich durch die Rechnung, jedoch Oettingen hatte aufgrund der freien Strecke Glück, da hier nix von oben runter fallen kann. Allerdings bekam man halt den Wind auch die komplette Strecke voll ab.

Von den Ausfällen anderorts profitierte also Oettingen und so warn heuer sehr viele Starter da um die 5 und 21,1 KM in Angriff zu nehmen.

Direkt nach dem Start auf der 5,25 KM langen Runde waren wir dem Regen und gegenwind für über einem Kilometer voll ausgesetzt und so wollte anfangs keiner vorne laufen, was sich an einem KM-Split von 4:10 bemerkbar machte. Sobals es allerdings auf den nächsten 300m Rückenwind gab, ging die Post ab, bis wieder der Wind von Vorne kam und jeder wieder die Bremse reinhaute.

Zu dieser Zeit waren wir eine 7-Mann starke Spitzengruppe, und ich mußte anhalten, schön blöd.

Zu dumm nur, daß ich auch noch klamme Finger hatte und so eine Minute brauchte, bbis ich in beide Schuhe einen Doppelknoten rein gewurschtelt hatte.

Also wieder los, so etwa auf Platz 20 undallein gegen den Wind rankämpfen.

Dies dauerte etwa zwei Kilometer, allerdings waren vorne 3 Mann weg und ich lief zwei Runden mit Stefan Lang auf Platz vier und fünf. Wir wechselten uns immer schön mit Windschatten ab, sodaß wir näher an die vorne rankamen. Allerdings gaben die auch gut Gas und der spätere Sieger lief vorne weg.

Nach zweieinhalb Runden, konnte Stefan das Tempo jetzt mit Rückenwind nimmer ganz mithalten und ich lief auf dem nächsten Kilometer am Dritten vorbei und zum Zweiten, Torsten Seib auf.

Zusammen gings in die letzte Runde gegen den Sturm, bevor ich mich auf den letzten zwei Kilometern, als wir wieder Rückenwind hatten, lösen konnte und nach 1:22:01 als Gesamtzweiter über die Ziellinie lief.

Solche Bedingungen wie heute hatte ich dann doch noch nie. Als z.B. eine richtig starke Boe von links hinten kam, hat es mich einen halben Meter versetzt, voll in den neben mir laufenden rein, und so gings es noch mehreren. Der Regen stach wie Nadeln ins Gesicht als der Wind frontal auf uns traf.

Der Sieger hatte im Ziel eine 1:19 stehen, was bei seiner Bestzwit von 1:15 schon einiges sagt. Das wäre genau das gewesen, was ich heute laufen wollte, wenn das Wetter nicht so gewesen wäre. Aber mei, ich habs ja vorher schon gesagt, da wird halt auf Platzierung gelaufen und dann ist die Zeit Wurscht.

Glückwunsch an den Dritten, Torsten Seib, der 15 Sekunden nach mir im Ziel war und damit Schwäbischer Meister wurde.

Über die 5 KM gibt es übrigens noch eine Spitzenzeit zu melden, der Sohn des ewig lästernden 😉 FJH lief eine 25 hoch. Das ist umso bemerkenswerter, da Tobi erst 9 Jahre alt ist. Ob das am Vornamen liegt? Am Nachnamen kanns ja nicht liegen 😉

Ergebnisse, Fotos und einen weiteren Bericht gibts auf der Seite von Jörg.