Archive for April 2008

Bericht vom Marathon

28. April 2008

Nachdem mein Muskel in der letzten Woche sich dementsprechend regeneriert hatte, hab ich also die lange Anreise ins oberfränkische Bad Staffelstein am Sonntag in aller Frühe angetreten um dort den Obermainmarathon zu laufen.

Dies sollte auch ein weiterer Test in Fortsetzung der Saison bedeuten. Letztendlich lief alles super gut und ich kann weiter mit dem Rennsteiglauf planen. Doch erstmal zum Rennen…

Beim Start, wo bei strahlendem Sonnenschein das Thermometer schon gut 15 Grad anzeigte, traf ich gleich Rudolf Paulus, den Zweiten des letzten Jahres und sagte ihm, er solle doch bitte, wenn er mich heute überholt mich nicht so arg deklassieren wie letztes Jahr.

Direkt nach dem Startschuß setzte ich mich mit Rudolf und Carsten Steger aus Nürnberg, den Tobi und ich vom Transalpine her kennen (der mit dem winzigen Hund), an die Spitze des Feldes und setzten mit 3:34 min. auch gleich eine Duftmarke, damit so niemand auf dumme Gedanken kommt, und sich bei uns noch hinzuhängen.

In dieser Dreiergruppe ging es dann bis KM 12 weiter, rauf zu
Kloster Banz, wieder hinunter und über den Main rüber.

Die Splits im Flachen bewegten sich hier immer so um 3:50.

Als die Strecke wieder leicht anstieg, mußte Carsten abreißen lassen und so waren Rudolf und ich allein weiter in Front. Jetzt gings es hinauf zu Vierzehnheiligen, wo ich beim letzten steilen Anstieg etwas abreißen lassen mußte und Rudolf oben an dem Hochweg angekommen einen Vorsprung von 50 Metern hatte. Auf den nächsten 4 Kilometern in Richtung Staffelberg, einem Wanderweg der wellig auf Split sich dahinzog konnte ich bis zur Rampe auf der Staffelberg hoch wieder bis auf 5 m heranlaufen.

Oben auf der Bergrunde nutzte Rudolf wiede riene kleine Schwächephase von mir um sich etwas abzusetzen und lief zurück auf dem Wanderweg, bevor das Gefälle anging, einen Vorsprung von 300mheraus.

Nach dem Staffelberg bei KM 22 hatte ich übrigens bis auf eine Sekunde, die gleiche Zeit als im letzten Jahr.

Unser Vorsprung auf Carsten betrug jetzt bereits einen Kilometer.

Auf der Bergabpassage, konnte ich, nachdem ich mir einen Gelchip in die Backen klemmte, den Vorsprung auf knapp über 40 Sekunden verkürzen und so ging es dann weiter bis 4 Kilometer vor dem Ziel, als ich einsah, da nicht mehr hinzukommen.

Und wie es so ist, wenn man ein Rennen verloren gibt, vergrößerte sich der Rückstand noch auf eineinhalb Minuten, allerdings baute ich meinen Vorsprung auf den Dritten auf 10 Minuten aus, und so lief ich nach 2:49:20 h als Gesamtzweiter ins Ziel.

Schön war, daß jeder der Spitze dann einen eigenen Radlfahrer vom Veranstalter bekam, der die Nordic Walker und Wanderer immer schön zur Seite trieb, Streckenabzweige ansagte, und auch mal einen zusätzlichen Becker Wasser reichte, da das Thermometer im Schatten auf 22 Grad stieg, nur war halt ab KM 8 nirgends mehr Schatten.

Somit ist die Rechnung, die ich vom letzten Jahr mit der Strecke noch offen hatte getilgt und ich kann nächstes Mal wenn ich wieder hier laufe, ganz unbelastet rangehen.

Zum Marathon selber kann ich sagen, eine sehr anspruchsvolle Strecke mit fast 700 Höhenmetern bis KM 21,5, super organisiert, super Leistungen (langärmeliges Funktionshirt, freier Eintritt ins Thermalbad, Massagen und Bier im Ziel, super Prämien und Sachpreise) halt ein richtiger Landschaftsmarathon ohne Zuschauer, wenn man von den Pilgern absieht die einem immer wieder unterwegs begegnen.

2. Platz beim Obermain-Marathon…

27. April 2008

… in Bad Staffelstein in 2:49:20 h.

Mehr gibts morgen, da wir ein Nachbarschaftsgrillen machen und mein wohlverdientes Bier wartet 😉

Vielleicht klappts doch noch mit der Frühjahrssaison

19. April 2008

Nachdem dies eine richtige Scheiß-Woche war, wo ich aufgrund immenser muskulärer Probleme dreimal das Training ausfallen lassen mußte, traf ich dann die Entscheidung heute einen ultimativen Test über 45 KM zu absolvieren (der Lauf stand auch so im Plan).

Bei strömenden Regen machte ich mich um die Mittagszeit auf Richtung Mutschachwald, um dort auf der Wasserbergrunde den 45 KM Tempowechsellauf zu machen.

Die Tempos sollten alle 5 KM zwischen 4:47 und 4:17 wechseln, was teilweise richtig heftig war, da auf der Runde fünf zum Teil richtig heftige Berge dabei sind, und diese halt dann auch öfters bei der schnellen Zeit mit zu laufen sind.

Wie immer während des Laufens spürte ich keine Schmerzen und so lief es dann mit Rundentempos von 4:44, 4:04, 4:35, 4:01, 4:41, 4:14, 4:49, 4:24 und 4:51 auch ziemlich gut.

Beim Marathon ging ich mit einer 3:08 durch.

Für die Strecke mit 45,5 KM und 780 Höhenmetern benötigte ich dann insgesamt 3:25 h.

Doch dann kam die Stunde der Wahrheit, nach dem Duschen hatte ich die ganze Woche immer heftige Schmerzen in der Wade durch eine Verhärtung des Soleus, ausgelöst durch die depperte Sprintübung von P.G., die ich im TL durch anschließende Saunagänge gut im Griff hatte.

Und heute dann nach der Badewanne konnte ich relativ schmerzfrei laufen, was mich dann doch optimistisch stimmt, daß ich weiter für den Rennsteig planen kann.

Jetzt hoff ich mal, das das so bleibt.

Während meines langen Regenlaufes, es hat nicht aufgehört, mußte ich dann an Axel denken, der sich heute auf Teneriffa der Herausforderung der Inselüberquerung über das Teide-Plateau gestellt hat. Da war mit Sicherheit ein besseres Wetter. ich bin mal gespannt, was er so berichtet.

Ich bin wieder da

13. April 2008

Seit gestern Abend bin ich wieder in deutschen Landen und hab heute auch gleich mit 19 KM im extensiven Tempo ein erstes Läufchen gemacht.

Leider hatte ich in der Türkei keinen Zugriff auf meine Seiten und konnte deshalb keine Berichte abgeben. Da hat der Blog-Anbieter wohl mal irgend was nicht so tolles gemacht…

Hier nun also der Nachbericht:

Nachdem ich Mittwochs um 1 Uhr im Zimmer war klingelte schon um 6:45 Uhr der Wecker zum ersten regenerativen Morgenlauf. Da Rolf Stamereilers und ich ja immer schon vor den anderen laufen, um früher beim Frühstück zu sein, mache ich die Gymnastik dann anschließend immer im aufgewärmten Zustand und nicht kalt, wie die meisten anderen.

Trotzdem habe ich mir bei einer Übung eine leichte Zerrung im Schritt geholt, die mich auch heute noch begleitet 😦

Nachmittags gings dann 18 extensive Kilometer voran. Leider liefen wir heuer nur die eine extensive Strecke, sodaß die Vielfältigkeit der Laufstrecken doch sehr fehlte.

Donnerstags war dann bei dtrömenden Regen und Hagelschauern der lange Lauf nach Beskonac dran, den ich wegen der Ultravorbereitung auf 40 KM ausdehnte. Ich war noch nie so durchnäßt wie da im Ziel.

Freitags dann 8 KM regenerativ und 20 extensiv und Samstag 9 KM regenerativ und eine Treppe mit 500-1000-1500-2000-2500 , die wie es ja meistens so im TL ist, volle Kanne gelaufen wird.

Sonntag morgens nach 9 KM regenerativ machte Peter eine richtig „gute“ Koordinationsübung mit uns, bei der sich im Sprint doch etliche leicht verletzten. Und wieder war ich dabei… meine Wade machte sich wieder bemerkbar, weshalb ich dann die Nachmittagseinheit ausfallen ließ.

Montag waren wieder 9 reg. und 16 extensiv dran, da ich aufgrund der Verletzung die Staffelausfallen lassen mußte. Mit den 9 reg. und 21 extensiven Kilometern vom Dienstag kam ich dann auf 195 Wochenkilometer.

Mittwoch 8 KM reg. und nachmittags der 15 KM TDL, wo sich mein Trainingsrückstand doch erheblich bemerkbar machte, da ich nur einen 3:43 er Schnitt zustande brachte. Donnerstag blieb ich früh liegen, da es regnete und nachmittags lief ich 22 KM extensiv.

Donnerstag war dann wieder der lange Lauf angesagt, den ich dieses Mal auf 45 KM ausdehnte, und das war die Hölle, weil es so heiß war wie selten zuvor in all den Jahren beim langen Lauf in der Türkei.

Samstag gab es dann morgens zum Abschluß nochmal 11 KM regenerativ, bevor es nachmittags wieder nach Hause ging.

Es war wieder ein super Laufurlaub, allerdings heuer mit miesem Wetter, da ich nur 4 Tage am Pool liegen konnte aufgrund der häufigen Regenfälle und der niedrigen Temperaturen.