Archive for Juli 2008

Treppe im Wald und morgen ist wieder Hesselbergtraining

29. Juli 2008

Heut stand eine Treppe auf dem Trainingsplan, die 4000-3000-2000-1000m lang war und immer im gleichen Tempo (3:39) gelaufen werden sollte, allerdings machte mir da heute der Sommer einen Strich durch die Rechnug.

Bei schwüler Hitze entschied ich mich diese Einheit im Wald zu absolvieren, wo es zwa nicht flach, aber zumindestens kühler war.

So kamen denn auch mit 14:49, 11:13, 7:20 und 3:32 nicht ganz di Zeiten raus, die geplant waren, aber das macht nix bei den Bedingungen.

Morgen ist dann wieder ein Hesselbergtraining angesagt.

Treffpunkt ist wie vor zwei Wochen um 17:30 Uhr am Parkplatz des geologische Wanderpfades bei Wittelshofen. Mitläufer, egal welcher Geschwindigkeit sind herzlich willkommen.

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Lauf auf den Hohenkressberg in Marktlustenau

28. Juli 2008

Am Samstag fand mitten in der Kinderzeche der Volkslauf in Marktlustenau statt.

Da ich ja der Meinung bin, solch kleine Veranstaltungen in den Nachbarorten zu unterstützen, hab ich diediesmal die Kinderzeche kurz unterbrochen um dort an den Start über die knapp über 10 Kilometer zu gehen.

Wie immer war wieder nur ein überschaubarer Haufen am Start, allerding mit Roland Klie und vor allem Günther Seibold sehr gut besetzt.

Dieser gewann dann auch bei schwülheißem Wetter vor Roland Klie und mir auf dem dritten Platz.

Meine Altersklasse die M30 (Zehnerwertung) konnte ich wieder gewinnen.

Allerdings benötigte ich dieses Mal zwei Kilometer um meinen Rhythmus zu finden und auch danach war es mehr Krampf als Laufen.

Mit 37:57 min. war ich nur 27 Sekunden langsamer als letztes Jahr bei wesentlich besseren Bedingungen.

Danach ging es dann wieder auf die Kinderzeche um dann heut früh mit einem 16 KM langen regenerativen Läufchen die Strapazen der neun Tage wegzulaufen.

Rodalbener Felsentrail

26. Juli 2008

Nachdem Tobi vor zwei Jahren mal empfohlen hatte, daß jeder der mal in der Nähe von Rodalben ist den Felsentrail ausprobieren solle, war es bei mir am Mittwoch soweit.

Durch eine Tagung in der Nähe, fuhr ich bereits am Vortag in den Pfälzer Wald um dort am Nachmittag zusammen mit Axel einen Großteil des Felsenwanderweges zu laufen.

Da der Weg 45 KM lang ist, entschieden wir uns dafür eine Schleife wegzulassen um dann gesamt ca. 37 KM zu laufen, was vor allem für Axel ganz schön heftig war, da er in den letzten Wochen gerade mal 17 KM als längste Einheit lief.

Um es vorwegzunehmen, hier muß jeder einmal hin und dieser Weg wird in der nächsten Rennsteigvorbereitung sicherlich von mir einmal ganz gelaufen werden.

Fast die gesamte Strecke geht es über einen Meter breite Trails, immer rauf und runter, größtenteils auf Waldboden und gespickt mit einigem an Höhenmetern.

Da meine beiden Uhren ja kaputt waren, war ich was Strecke und Zeit betrifft voll auf Axel angeiwesen, in dem dichten Wald allerding verlor die Garmin allerdings des öfteren den Kontakt zum Satelliten, sodaß wir die Länge und Höhe gesamt nur annähernd hochrechnen konnten.

So ergaben sich nach meinen Berechnungen für mich ca. 35 KM und knapp 1500 Höhenmeter. Läuferisch waren wir fast dreieinhalb Stunden unterwegs.

Einziges Manko auf diesem Weg ist, daß machnmal die Schilder etwas unübersichtlich angebracht war, und so verliefen wir uns auch zweimal, was uns etwa acht Kilometer mehr beschert hatte.

Deshalb brachen wir den Trail auf dem letzten Drittel ab und liefen über die Straßen zurück zum Parkplatz, beide am Ende unserer Kräfte.

Dies war der wahrscheinlich härteste lange Lauf meiner Laufkarriere, machte allerdings trotzdem viel Spaß, vor allem am Anfang, als wir noch richtig waren.

Das „witzigste“ allerdings ist die Beschreibung im prospekt des Weges, wo geschrieben steht „in fast gleichmäßiger Höhe, also ohne nennenswerte Steigungen“

Nun ja 1500 Höhenmeter bezeichnen die als flach 😉

Kinderzech-Vorbereitung

19. Juli 2008

Da es traditionell an der Kinderzeche zu Terminschwierigkeiten bezüglich des Trainings kommt, hab ich im Vorfeld mal etwas vorgearbeitet und bin letzte Woche einige Einheiten komprimiert gelaufen.

Dienstag war ich mal wieder auf der Bahn um zweimal 200-400-600-800m zu absolvieren.

Dabei stellte sich wieder mal heraus, daß ich jetzt schon einige Monate kein richtiges Tempotraing mehr gemacht hatte. Kein einziges Mal konnte ich die geforderten Zeiten erreichen, und danach war ich so richtig platt.

Mittwoch ging es dann als Ausgleich zusammen mit Paul Launer und Carsten Stegner, der extra aus Nürnberg angereist ist, auf den Hesselberg um dort knappe 16 KM mit 720 Höhenmeter runter zu reißen.

Das ist doch noch immer eines der schönsten Trainings am Berg.

Donnerstag war dann der erste 35er dieser zweiten Saisonhälfte dran, den ich allerdings aufgrund der Vorbelastungen etwas langsamer in 2:49 h lief.

Dummerweise ging mir nach meinem Forerunner vor zwei Wochen jetzt auch am Hesselberg meine Polar kaputt, und so mußte ich erstmals einen 35er ohne Uhr laufen.

Gestern war dann wieder mal ein Krafttraining angesagt, daß ich allerdings nur auf die Rumpfmuskulatur beschränkte, denn die Beinkraft wurde am Berg schon trainiert.

Glücklicherweise fand ich heute eine alte Stoppuhr und so konnte ich mit dieser den 10 KM Tempodauerlauf mitstoppen.

Bei andauerndem Seitenwind war ich auf der Radwegstrecke 36:50 min. unterwegs, was einem 3:41er Schnitt entspricht. Das hätte ich vorher nicht gedacht, daß das schon wieder so schnell geht. Allerdings war es auch ganz schön anstrengend und bis zu einenmMarathon in dem Tempo muß ich noch viel arbeiten.

Das nächste Training, kann dann erst wieder Dienstag sein, bevor es dann am Mittwoch zusammen mit Axel auf den Felsentrail geht, es sei denn ich komm morgens vorm Schwedenlager mal raus um ein paar Kilometer zu joggen.

Trauer um Hans Pöschl der beim Zugspitzlauf verstarb

15. Juli 2008

Zum Tod von Hans Pöschl!
Als uns die Nachricht über den Tod von Hans Pöschl aus Ellwangen ereilte waren wir alle, das sind die gesamten Läufer und Lauffreunde der Region Ostwürttemberg, Hohenlohe und Mittelfranken, entsetzt.

Der tragische Tod von Hans auf der Zugspitze am Sonntag, den 13.07.2008 erfüllt uns mit großen Schmerz und Trauer.


All unser Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen zwei Kindern und seiner Familie in diesen schweren Stunden!
Wir verneigen uns vor einem großartigen Menschen und Sportler!

 

 
Dass ausgerechnet einer der besten Sportler unserer Region beim Zugspitzlauf in Ehrwald verunglückte ist für uns ein großer Schock! Die Bilder in den Nachrichten und Medien stimmen uns Lauffreunde alle sehr traurig. Hans war ein sehr erfahrener Sportler mit Herz und Verstand.So ist er auch bestens vorbereitet zum Zugspitzlauf nach Ehrwald gefahren. Vor zwei Wochen lief er als Trainingseinheit in Oberstdorf das Nebelhorn „hinauf“. Seine Laufaktionen hat er bestens und perfekt vorbereitet. Für Hans Pöschl und einem weiteren Sportler aus Nordrhein-Westfalen gilt unser tiefstes Mitgefühl. Heute – in den nächsten Tagen der schweren Stunden auch für unser liebstes Hobby – dem Laufsport klagen wir nicht an, beschuldigen wir niemanden und weisen keinem eine Schuld zu. Wir sind nur leer – unendlich traurig, dass die Freude an der Bewegung, die Freude am Laufen so tragisch enden musste. Ja das ist der größte Schmerz, den wir in uns tragen. Den Schmerz, dass Freude am Laufsport – Tot und Entsetzen gebracht hat.

 

 

Mittwoch, 16.07.2008 Hesselberg Training, diesmal aber wirklich

14. Juli 2008

auf Initiative von Paul Launer findet am Mittwoch der erste gemeinsame Trainingslauf am Hesselberg statt. Die Strecke ist ca. 18 KM lang. Dabei läuft bergauf jeder sein Tempo und im Flachen oder bergab wird dann zusammen weiter gelaufen.

Das ist eine echt spaßige aber auch effektive und anstrengende Trainingseinheit.

Treffpunkt ist um 17:30 Uhr am Parkplatz des geologischen Lehr- und Wanderpfads.

Es ist jeder eingeladen mitzulaufen.

Seefest Crosslauf in Fichtenau

13. Juli 2008

Nachdem das Bergtraining Mittwoch ausfiel hab ich mir beim Ersatztraining auf der Wörnitzrunde eine Verhärtung in der Wade zugezogen.

Da dies wieder mit den Schuhen passiert ist, wo ich mich im März schon verletzt hatte, werde ich wohl künftig diese nur noch zu kurzen regenerativen Sachen anziehen.

Donnerstag ging es dann nach einer Massage schon wieder besser und Freitag früh um halb sechs konnte ich schon wieder schmerzfrei laufen.

Samstag dann stand der Seefest Crosslauf in Fichtenau über etwas mehr als 10 KM auf dem Programm, für den ich mich kurzfristig umentschied, da bei dem Wetter beim Zugspitzlauf am Sonnalpin Schluß ist und es nicht ganz rauf geht.

Am Start waren wieder einige Bekannte und mit Roland Klie, Karl Rathgeb und Thomas Hofmann waren auch schon die Favoriten aufgezählt, dachte ich. Bei schwülwarmen Wetter, anfangs feucht, ab KM 5 kam die Sonne durch und es dampfte so vor sich hin waren dieses Jahr kanpp 250 Läufer am Start.

Nach dem Startschuß ging es gleich an Rudis Hausberg richtig zur Sache und das Feld zog sich schon hier auseinander, wobei ich auf den ersten 500m wieder Leute vor mir hatte, die die 10 KM normalerweise nicht unter 40 Minuten laufen.

Doch nach einem Kilometer war die Reihenfolge dann wieder hergestellt, und daran sollte sich auch nicht mehr allzuviel ändern.

Vorne lief ein Läufer der MHK aus Ilshofen, den ich noch nie gesehen hatte, und der letztendlich dann auch gewann, überraschenderweise sogar vor Roland Klie, der den zweiten Platz belegte.

Hinter den beiden entwickelte sich ein Dreikampf zwischen einem wiederum mir nicht bekannten Läufer aus Gerabronn, Thomas Hofmann und mir.

Doch bei KM 5 ließ dann Thomas abreißen und so waren wir nur noch zu zweit im Kampf um Platz drei.

Hier ging es dann in die sogenannte „grüne Hölle“ wo es wie in Biel beim Ho Chi Minh Pfad über Wurzeln, Gras und Waldboden dahin ging und dies auch mit einigen steilen Anstiegen garniert.

Nach den Treppen im Wald ging mir dann a bisserl die Kraft aus und so mußte ich bei KM 8 den anderen ziehen lassen, der dann auf den letzten zwei Kilometern noch eine halbe Minute heraus lief.

So kam ich dann mit 37:25 Minuten als Gesamtvierter und Sieger der M35 ins Ziel.

Fünfter wurde, auch zu seiner eigenen Überraschung, Michael Lutz vor Karl Rathgeb und Thomas Hofmann.

Eine Minute dahinter folgte in ganz ausgezeichnet 39:25 Minuten schon die erste Frau auf Platz 8 des Gesamteinlaufs, Anne Zanzinger.

Es war wieder mal eine hervoragend von Karl-Heinz Fohrer und seinem Team organisierte Veranstaltung auf einer reizvollen, sehr anspruchsvollen Strecke.

Ich bin übrigens zum ersten Mal mit so Kniestrümpfen unterwegs gewesen, um das mal auszutesten, und kann nix negatives berichten.

So werde ich die dann beim nächsten Wettkampf wieder anziehen, allerdings garantiert nie zum Training. Denn sonst würden die Leute bei uns sagen, jetzt spinnt der Kirsch komplett 😉

Zum Glück bin ich nicht zur Zugspitze gefahren, denn da gings ja richtig ab. Nach einem Wettersturz gab es 10 cm Neuschnee auf der Strecke, und leider gab es auch zwei Todesfälle und etliche Unterkühlungen mit Klinikeinweisungen.

Ich ging dann heut zum „auslaufen“ noch auf eine ca. 29 KM Runde, da nächste Woche das Aufbautraining und in zwei Wochen die direkte Vorbereitung für den Einstein-Marathon beginnt.

Auf dem grünen Wanderweg, wurde ich auch vor allem auf den Wiesen von unten richtig naß und brauchte so für die auch noch 240 HM aufweisende Runde 2:16 h, was etwa einem 4:45er Schnitt entspricht.

Nächste Woche gibts dann wahrscheinlich den ersten 35er, da ich zusammen mit Axel übernächste Woche den Rodalber Felsenwanderweg laufen will. Einen kleinen Appetizer hab ich mal unten hingehängt.

Absage Hesselberg Training

9. Juli 2008

Das für heute angesetzte Training am Hesselberg muß leider abgesagt werden, da sich der einzige Läufer der sich bei mir dafür gemeldet hat auch mitzulaufen verletzt ist.

Nächster Termin voraussichtlich nächste Woche.

Vorankündigung: Mittwoch 17:30 Uhr Hesselberg-Trainingslauf

7. Juli 2008

auf Initiative von Paul Launer findet am Mittwoch der erste gemeinsame Trainingslauf am Hesselberg statt. Die Strecke ist ca. 18 KM lang. Dabei läuft bergauf jeder sein Tempo und im Flachen oder bergab wird dann zusammen weiter gelaufen.

Das ist eine echt spaßige aber auch effektive und anstrengende Trainingseinheit.

Treffpunkt ist um 17:30 Uhr am Parkplatz des geologischen Lehr- und Wanderpfads.

Es ist jeder eingeladen mitzulaufen.

5000 m Lauf am 03.07.2008

5. Juli 2008

Donnerstag Abend fand bei uns im Stadion das Steffi Fuchs Sportfest statt, bei dem zum Abschluß immer ein 5000m Lauf angeboten wird.

Also entschloß ich mich mal wieder ein Bahnrennen zu bestreiten. Da ich allerdings immer noch den 100er in den Muskeln habe, seit Monaten kein Tempotraining mehr absolvierte und mich auch noch in der Regeneration befinde, machte ich mir keine alzu großen Hoffnungen auf eine gute Zeit.

Bei strömenden Regen lief ich mich erst mit Jörg Behrendt eine Runde um die Stadt ein, um dann schon voll durchnäßt mich auf die Bahn zu begeben.

Von Anfang an ging es gleich richtig rund, nachdem ein Jungspund von jenseits der Landesgrenze vorne weg schoß als wäre es ein 1500m Rennen.

Doch nach einer Runde wurde er von Thomas Czernicky, Jürgen Hauber und mir eingeholt und der erste 1000er ging in dieser Reihenfolge dann weg. Nachdem ich jetzt etwas lockerer wurde, setzte ich mich an die Spitze und blieb dies dann auch auf den nächsten 3000 Metern, die anderen schön hinter mir versteckt.

Auf dem letzten Kilometer kam dann der Angriff von Thomas C. der gefolgt von Jürgen H. wieder an mir vorbeilief. Nach 200m konnte ich mich wieder an Jürgenvorbeischieben und so ging es auf die letzte Runde.

300m vor Ende setzte Jürgen zu einem langen Endspurt an und überholte erst mich und dann Thomas und siegte letztendlich in 17:11 Minuten. Auf Platz zwei landete Thomas, der mit 17:14 eine neue Bestzeit lief.

Fünf Meter vor Schluß kam der Schnellstarter aus BW wieder angerast und setzte sich noch knapp mit 17:15 vor mich. Für mich blieb mit 17:16 meine Zweitschnellste Zeit über 5000m stehen, womit ich angesichts der Vorbedingungen durchaus zufrieden bin.

Zum Abschluß lief ich noch zusammen mit Thorsten Seib, Thomas C. und Paul Launer eine Stadtrunde aus.