Archive for September 2008

Erwischt !!!!

29. September 2008

Diees Mal hat es mich richtig erwischt. Bedingt durch zwei dringende Kundentermine mußte ich Montag nach dem Marathon arbeiten und die Viren warteten nur so bis ich in die Praxen kam 😦

Dadurch bin ich jetzt seit Dienstag außer Gefecht gesetzt erst durch Halsweg, dann durch Schnupfen und jetzt noch mit Husten.

Folglich kam ich in den letzten acht Tagen auf Null Laufkilometer.

Einziger Vorteil, ich kann jetzt meine Achilles auskurieren, die ich mir beim Marathon gereizt hatte.

Jetzt bin ich aber am überlegen, sofort in die Regeneration zu gehen um dann Ende Oktober mit der Vorbereitung auf die neue Saison zu starten, was dann einen schnellen Marathon in Bad Füssing erlauben würde.

Eigentlich wolte ich ja noch den letzten Lauf des Europacup laufen, aber die Wertung da ist so schwachsinnig, a liegen Läufer vor mir die in Biel eine Stunde und beim Rennsteig eine halbe Stunde hinter mir waren, und da ab ich jetzt irgenwie keinen Bock mehr drauf bei so einer depperten Wertung mitzumachen.

Advertisements

Ein Marathon ist über 42 km lang…

21. September 2008

… und das durfte ich heute schmerzlich spüren ;-(

Nach der Halbmarathonmarke, wo ich noch gut im Soll war für den Vereinsrekord, fing meine Achillessehne durch den unebenen Untergrund zu schmerzen an.

Zu allem Überfluß machte mein hinterer Oberschenkel wieder zu, etwas wo ich im Vorfeld durch eine Blockade schon Probleme hatte und ab KM 33 kam dann auch noch die Wade dazu.

So war ich froh, wenigstens noch mit einer 2:39 ins Ziel zu kommen und als Siebter der Gesamtwertung und Dritter der M35 noch mit zur Siegerehrung zu dürfen.

Die neue Strecke hat es übrigens durch einige Brücken und auf der zweiten Hälfte unebenen Untergrund doch mehr in sich als ich vermutet hatte.

Glückwunsch an meinen Kollegen Dirk, der mit 1:40 auf dem Halben eine neue Bestzeit aufstellte und an Michael Lutz, der mit 2:54 auf der großen Runde ebenfalls neue Bestzeit lief.

Wie immer gibts hier einen ausführlicheren Bericht und hier die Ergebnisliste.

Marathontempo die letzte

18. September 2008

Gestern standen die finalen 5 x 1000m im Marathontempo an.

Bei saukalten 7 Grad gelang es mir mal wieder nicht das Tempo zu treffen.

Heraus kamen viermal zu schnell und zweimal zu langsam.

Ärgerlicherweise habe ich seit gestern eine Zahnfleischentzündung, was mir doch ziemlich zusetzt.

Ich hoffe das das bis zum Sonntag wieder weg ist.

Wieder einmal: Marathontempo üben

15. September 2008

Heute hieß es also wieder einmal das Marathontempo sich zu verinnerlichen, um es am Sonntag auch schön zu treffen und vorgesehen waren dafür 4 x 2000m im Renntempo mit 1500m TP, die ich aber aufgrund der Kälte und Nässe auf 1200m verkürzte.

Erstmals holte ich heute mein Winterlaufshirt raus, denn bei Temperaturen unter acht Grad war das heut angebracht.

Und wie es immer so ist, den ganzen Tag war es trocken und pünktlich als ich loslief kam zu der Kälte auch noch Regen und Wind dazu.

So lief ich dann also auf dem Radweg die ersten beiden Wiederholungen bei Regen und Wind von hinten und die letzten beiden bei Regen und Wind von vorne, was mich so richtig schön auskühlen ließ 😦

Geplant hatte ich Splits zwischen 3:40 und 3:42 und heraus kamen dann mit 3:43 und 3:38 für die erste Wiederholung, 3:39 und 3:39 für die zweite, 3:41 und 3:39 für die dritte und 3:43 und 3:43 für die letzte ganz zufriedenstellende Zeiten.

Vor allem aber fühlte ich mich bis auf den letzten Kilometer auch richtig locker, ab da war ich dann nur noch steif gefroren 😉

Letzter langer Lauf vor dem Marathon

13. September 2008

Gestern stand also der letzte lange vor Ulm an und bei dicken Wolken machte ich mich auf die Strecke, in der Hoffnung trocken durchzukommen.

Und wie jedes Mal war es wieder mal eine Quälerei.

Warum fällt der letzte Lauf immer so schwer, eigentlich sollte es doch ein lockeres Jogging sein, keine EB, kein Druck, nur geniessen.

Glücklicherweise setzte der Regen erst kurz vor KM 30 ein und so eintschied ich mich dafür, nach 33 Kilometern abzubrechen und auf die letzte Schleife zu verzichten. Ich hatte einfach keinen Bock mehr.

Also war ich nach 2:31h wieder zuhause und belohnte mich dafür danach mit einer Runde Sauna.

Halbmarathon in Niedernhall – letzter Formtest

7. September 2008

Heute stand der letzte Formtest für den Einstein-Marathon auf dem Programm, eigentlich 15 KM Tempodauerlauf im Marathontempo, aber vor zwei Jahren im Trainingslager, sagte mal Robert J. zu mir, er macht da oft einen Halbmarathon, und ist bis jetzt gut mit gefahren.

Ich selbst hab das danach mit einem 25er angefangen und auch gute Erfahrungen mit gemacht.

Also fuhr ich heut früh nach Niedernhall um dort anläßlich des EBM-Marathon den Halben zu absolvieren.

Einen Bericht gibts gleich nebenan unter Laufberichte oder hier.

Vorab, es lief supergut und ich bin mit 1:17:22 Vierter im Gesamteinlauf und Sieger der M35 geworden.

Der ultimative Lauf

6. September 2008

einer Marathonvorbereitung ist immer der lange Lauf mit 15 KM Endbeschleunigung, der zwei Wochen vor dem Rennen ansteht.

Dies war bei mir gestern der Fall, allerdings mit einem Tag weniger Erholung nach dem Tempotraining vom Mittwoch, da dies aus terminlichen Gründen nicht anders ging.

So machte ich mich dann bei schwülheißen 25 Grad auf den Weg zweimal die Wönitzrunde zu laufen, und eben einmal als Endbeschleunigung anders herum.

Nach 36 KM und 2:42h kam ich total fertig wieder zu Hause an, und mußte mich bei den Bedingungen voll quälen.

So schaffte ich es auch fast nicht, eine drei vor dem Komma in der Endbeschleunigiung zu laufen.

Und wie das so ist, wenn man ein Haus mit Garten hat, stand dann noch eineinhalb Stunden Gartenarbeit an, denn meine Frau wollte unbedingt in Erdbeerbeet haben, also mußte ich sechs Quadratmeter Gras mit dem Spaten ausstechen, damit sie dafür Platz hat.

Danach war ich dann vollkommen kaputt und es konnte mch nur noch eine Badewanne retten, wo ich mich dann auch eine dreiviertel Stunde hinein verzog, sodaß es mir dnn doch wieder besser ging.

Morgen kommt dann anläßlich des EBM Marathons in Niedernhall, der letzte Formtes,t wo es gilt den Halbmarathon im Marathontempo, trotz der großen Vorbelastung von knapp 140 Wochenkilometer, zu laufen.

3 x 4000 m in der Hitze

3. September 2008

Eigentlich war ich heut auf Wolken, Regen und Temperaturen unter 20 Grad einstellt, doch der vom Wetterbericht angekündigte Wetterumschwung ließ auf sich warten und so mußte ich heute diese Hammereinheit bei knapp 30 Grad im Schatten in der Sonne des Radweges durchführen.

Geplant hatte ich 14:11 – 14:23 min., doch angesichts des Wetters war damit wohl nicht zu rechnen.

Um so überraschter war ich dann am Ende der ersten Wiederholung als auf der Uhr 14:22 min. standen.

Nach der zwei Kilometer langen Trabpause kam dann die schwierigste,weil bergigste Wiederholung, die ich dann auch langsamer mit 14:38 absolvierte, wobei ich am steilsten Anstieg allein 15 Sekunden liegen ließ.

Die dritte Wiederholung dachte ich dann könnte ich an die niedrigere Vorgabe ranlaufen, da diese die wenigst ansteigende ist, doch mußte ich jetzt der Hitze nachgeben und lief noch eine 14:31.

Nach insgesamt 21 Kilometern gab es dann zur Belohnung eineinhalb Liter Ultr Refresher, damit ich die restliche Woche mit noch zwei Hammereinheiten, den 35 mit 15 EB am Freitag und den Halbmarathon im Marathontempo am Sonntag, gut zu Ende bringen kann, bevor dann nächste Woche das Tempo schon reduziert wird

Langer Lauf mit Berglauf als Endbeschleunigung

1. September 2008

Da hatte ich mir am Wochenende doch so einiges vorgenommen.

Erst Freitag 21 extensive Kilometer auf unserem Wanderweg mit einem giftigen Berg und dann am Tag darauf den langen Lauf mit 12 KM Endbeschleunigung, und davon die letzten 8,5 Kilometer anläßlich des Hesselberg-Berglaufs.

Also fuhr ich Samstag Mittag nach Ehingen, zog mir meine normalen Laufschuhe an und lief in der Mittagshitze einmal um den Hesselberg rum. Diese 22 KM in der prallen Sonne hatten dann auch schon mal 200 Höhenmeter und die war ich in einem etwa 4:28er Schnitt unterwegs, dann hieß es schnell die Schuhe wechseln, 3,5 Kilometer in einem etwa 3:50er Schnitt einlaufen um dann rechtzeitig um 16 Uhr am Start des Berglauf zu sein.

Und das klappte dann sogar bestens, denn ich war zwei Minuten vorm Start an der Linie, sodaß ich mit den 77 anderen Startern loslaufen konnte.

Von Beschleunigung konnte dann allerdings angesichts der folgenden 430 Höhenmeter keine Rede mehr sein und so bezeichne ich das besser als Endbelastung.

Fünf Minuten war ich länger unterwegs als im letzten Jahr, wurde allerdings trotzdem noch 10. der Gesamtwertung.

Mit den vier Kilometern auslaufen, kam ich dann letzte Woche wieder auf 135 Kilometer.

Dafür steht mir dann diese Woche die härteste der Vorbereitung bevor.

Begonnen hat sie heute mit dem 15 KM langen Tempodauerlauf, bei dem ich nach der Hälfte der Strecke auf neuem Bestzeitkurs lag, dann aber der sehr warmen Schwüle, dem Gegenwind auf der 2. Hälfte und vor allem dem vorgestrigen Tag Tribut zollen mußte, und nur eine 56:04 erreichen konnte.