Archive for Januar 2009

Das Training wird intensiver – Horrorlauf

25. Januar 2009

Die letzte Woche war geprägt von gesteigerter Trainingsintensität.

Die 17 x 400m Tempoturn am Mittwoch lief ich bei ganz guten Bedingungen dieses Mal in 38:38 Minuten, was eine Steigerung gegenüber der letzten solchen Einheit im August, während der Marathonvorbereitung von über einer Minute.

Heute stand dann ein 18km langer Tempodauerlauf an, mit sechs Kilometern Endbeschleunigung.

Da die Unterführung bei Wilburgstetten überschwemmt war, konnte ich nicht die komplette Wörnitzrunde laufen, sondern mußte bei 7,5 KM drehen und zusätzlich noch 1,5 KM pendeln.

So lief ich dann bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen von knapp über Null Grad die ersten 12 Kilometer in einem 4:01er Schnitt. Die Endbeschleunigung konnte ich dann in einem 3:49er Schnitt absolvieren.

Das war zwar deutlich schneller als im Plan, aber es lief einfach gut und die Belastung war auch noch nicht ausgereitzt.

Das absolute war aber der lange Lauf am Freitag, wo ich bei Graupel, Eisregen und eisigem Ostwind die ersten 19 Kilometer auf der Wörnitzrunde lief, und mich dann aufgrund der Bedingungen entschloß, den Rest bei uns in der Praxis auf dem Laufband zu machen.

Klatschnaß und mit mehreren Eiszapfen an der Jacke kam ich dort an und hab erstmal die nasse Oberkleidng ausgezogen und lief dann im Unterhemd 12 Kilometer in einem 4:30er Tempo.

Dann mußte ich wieder in die nassen Sachen rein um die letzten paar Kilometer noch nach Hause zu laufen.

Das ist ein echt irres Gefühl, vom Laufband wieder auf normales Geläuf zu kommen, das ist ein rumgeeier wie wenn man auf Watte läuft.

Das waren wahrscheinlich die grausamsten Laufbedingungen, die ich bisher hatte.

Aber… nur die harten kommen in den Garten 😉 und Holger Meier hat sich da mit Sicherheit in seinem warmen Stübchen verkrochen 😉

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Dinkelsbühler Stadtlauf

18. Januar 2009

Die Woche begann am Montag mit einem 17 km langen extensiven Dauerlauf, ging Dienstag mit 3 x 4000 in 15:19, 15:34 und 15:17 mit 1500m TP weiter.

Mittwoch war Krafttraining angesagt und Donnerstag folgte der lange Lauf der Woche über 36 km.

Bei größtenteils Schneeuntergrund war ich mit einem 4:40er Schnitt sehr gut unterwegs.

Der Schnee machte sich allerdings an den Sehnen bemerkbar, woraufhin ich Freitag einen zusätzlichen Pausentag einlegte, bevor ich Samstag noch 8km regenerativ joggte um für unseren Stadtlauf am heutigen Sonntag fit zu sein.

Beim Start um 10 Uhr und noch Temperaturen knapp unter null Grad, aber einem eisigen Ostwind machten sich 120 Läuferinnen und Läufer auf die drei knackigen Runden um die Altstadt, die amtlich vermessene 10 KM ergeben.

Direkt nach dem Startschuß war ich etwa 30. konnte mich aber relativ schnell nach vorne arbeiten.

Nach 500 ziemlich ebenen Metern ging es 500m bergab, wo ich allerdings, da ich die Strecke ja kenne, nicht Vollgas gab, sondern noch ewas verhaltener lief.

Der Kilometer war trotzdem mit 3:17 der schnellste, wobei ich bergab mit 3:02 unterwegs war.

Der nächste Kilometer war ziemlich flach, bevor es auf dem letzten Kilometer der Runde den steilen Anstieg zum Start wieder hoch geht.

Die erste Runde lief auch noch gut, dann kam der zweite bergab Teil und da bekam ich Seitenstechen.

Also hieß es für zwei Kilometer Tempo etwas raus nehmen und der 5. Platz, der in Reichweite war, rückte in die Ferne.

Die letzte Runde ging es dann wieder und ich konnte mch wieder auf den 9. Gesamtplatz vorarbeiten, den ich dann auch ins Ziel brachte.

Die 36:46 bedeuteten dann den 2. Platz in der M40.

Das Auslaufen unternahm ich dann zusammen mit Carsten, der aus Nürnberg rauskam, der sechster im Gesamteinlauf wurde.

Als wir nach der Veranstaltung dann so beisammen saßen, stellte sich Jörg B., FJH und mir nur noch eine Frage:

WO WAR PAUL ??????????

Ergebnisse gibts hier und ein Bericht mit vielen Bildern von Jörg Behrendt gibts hier

Kälteläufe

11. Januar 2009

Die vergangene Woche war geprägt von der Eiseskälte, die zur Zeit bei uns herrscht.

Da wir auch eine fast überall geschlossene Schneedecke haben, sind fast alle Wege und Straßen schneebedeckt.

Lediglich auf der Tempodauerlaufstrecke sind 4 Kilometer der 15  Kilometer schneefrei.

So waren dann am Freitag die 4000-3000-2000-1000m gar nicht ohne, denn zum Schnee kamen noch minus sechs Grad und Ostwind dazu. Trotzdem war ich mit 15:43 – 11:37 – 7:44 – 3:42 gut unterwegs.

Heute dann, stand bei minus neun Grad der 18 km lange Tempodauerlauf an, bei dem zusätzlich die letzten zwei Kilometer mit Endbeschleunigung verlangt waren.

Mit einem 4:06er für die ersten 16 und einem 3:48er für die letzten 2 Kilometer lief dies trotz der extremen Bedingungen mehr als gut.

Am schönsten sind bei diesem Wetter natürlich die regenerativen Läufe, die bei klirrender Kälte und Sonnenschein auf geschlossener Schneedecke richtig Spaß machen. Und so sieht das bei uns hinterm Haus aus, das „Wintersportgebiet“ im Kreuzespan mit dem Rodelhang im Vordergrund und dem Eislaufplatz mit einer Länge von über einem Kilometer im Hintergrund, wo auch ein Teil der Laufstrecke rum geht.

(Klick hier)

Langer Lauf im Pulverschnee

6. Januar 2009

Da ich ja am Wochenende die Erkältung hatte, machte es für mich heut keinen Sinn an einem Wettkampf teilzunehmen, zudem es saukalt war und überall Schnee lag.

Deshalb habe ich mich heut entschlossen lieber den langen Lauf nachzuholen und lief darum bei eisigem Ostwind und 10cm Pulverschnee die große Runde, die ab sofort Ostwind Runde heißt, denn bei Ostwind kommt dieser nach der Hälfte von hinten und „trägt“ einem nach Hause.

Aber bei dem Untergrund war das heute eine heftige Sache und so kam ich auch nur zu einem 4:53er Schnitt.

Aber es hat trotzdem voll Spaß gemacht durch die verschneiten Wälder zu laufen. Lediglich die verwehten Wege im Freien waren nicht so toll.

Besonders anstrengend war das dann auch als es bergauf ging (immerhin über 350 HM) denn da war es durch das rutschige doppelt anstrengend.

Erkältung – Rückblick – Ausblick

4. Januar 2009

Nachdem ich mir am Neujahrstag bei unserem Spendenlauf (Bericht von Paul Launer) bei dem einen (Paul???) oder anderem Neujahrswunsch eine Erkältung einfing, mußte ich den geplanten langen Lauf Freitags ausfallen lassen und am Samstag war auch noch Pause angesagt. Heute lief ich dann wieder 16 KM im Joggingtempo. Allerdings ist der geplante Wettkampf an Heilig-Drei-König mehr als fraglich.

So bot es sich an, mal das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

Angefangen hat alles mit einem ziemlich guten Lauf in Goldbach, gefolgt vom Halbmarathon in Bad Füssing, der mit einer 1:17 auch gut lief.

Dann kam der Sturmlauf in Oettingen und danach erstmal eine dumme Veletzung, die mich fast 3 Wochen aussetzen lies.

Zum Glück war bis zum TL wieder besser und so konnte ich meine Form für den Rennsteig aufbauen.

In der Vorbereitung darauf war noch der 2.Platz beim Obermain-Marathon und der 2. Platz beim Crosslauf in Dentlein drin.

Der Rennsteiglauf lief dann durchwachsen, zwar stand eine neue Bestzeit zu Buche, aber während des Laufs hatte ich doch arge Probleme.

Vier Wochen später gings dann nach Biel, wo mir ein neuer Kreisrekord beim 100er gelang.

Den Juli überbrückte ich mit Platz 4 bei einem 5000m Bahnrennen und beim Seffestlauf und dem dritten Platz in Marktlustenau.

Dann stand auch schon die Vorbeeitung auf Ulm an, in der ich mit dem 7. Platz beim Alpseelauf, dem 2. Platz beim HM in Sonthofen und dem 4. Platz beim HM in Niedernhall noch drei Vorbereitungswettkämpfe lief.

Beim Einsteinmarathon hatte ich dann große Probleme mit dem Ischias und so kam nur das Minimalziel von 2:39h raus.

Da ich mir am Tag darauf eine riesen Infekt holte war damit auch schon meine Saison 2008 gelaufen und ich mußte den Traum vom Europacupsieg im Ultramarathon in Schw. Gmünd aufgeben.

Für 2009 gibt es nur ein Laufereignis, auf das ich trainiere. Und das ist der HH-Marathon, wo ich ganz offensiv auf 2:35 anlaufen will. Denn „no risk, no fun“ 😉

Da dann im Mai sich unser Nachwuchs angekündigt hat, ist damit das Laufjahr 2009 auch schon wieder vorbei, denn da gibt es dann andere Prioritäten für mich.

Wann ich dann Wettkampfmäßig wieder richtig eingreifen werde, steht noch in den Sternen, denn das laß ich einfach auf mich zukommen.

Jetzt hoff ich nur, daß ich wenigstens bis April verletzungsfrei bleibe, damit ich es in HH richtig krachen lassen kann.