Archive for Februar 2010

Wadlfrei – Endbeschleunigung – Föhnsturm

28. Februar 2010

Diese drei Schlagworte prägten die vergangene Woche. Endlich gingen die Temperaturen nach oben, der Schnee weg und die Hosenbeine ebenfalls nach oben.

Dienstag noch bei den 3 x 3000m in geplanten 10:51 war es noch etwas frischer und die Zeiten lagen bei 10:52, 10:40 und 10:51. Doch bereits am Mittwoch überschritt das Thermometer die 10 Grad Marke und so kam erstmals im Trainingsjahr 2010 die Dreiviertelhose raus.

Freitag beim 36er kam dann erstmals die Endbeschleunigung über anfangs drei Kilometer dazu, doch das Wetter spielte nicht ganz so mit wie ich mir das vorstellte. Nach 17 Kilometern traf ich Thomas R., der auch seinen langen machte und so liefen wir im immer stärker werdenden Wind 13 Kilometer zusammen. Wenigstens wurden wir größtenteils vom Regen verschont. So war ich dann bis zur Endbeschleunigung in einem 4:32er Schnitt unterwegs und drehte dann nochmals auf und konnte im boeigen Wind eine 3:55 dranhängen.

Gestern hatte sich das Wetter wieder beruhigt und so konnte ich 14 KM regenerativ im Sonnenschein joggen.

Und heute dann war der Knaller 18 KM in 4:06 mit 9 KM Endbeschleunigung bis 3:44. So sah es jedenfalls der Plan vor, aber der wußte ja auch nicht das heute Föhnsturm ist. Bei Temperaturen von über 14 Grad blies der Föhn so heftig, das ich stellenweise gar keine Luft mehr bekam, sondern mit der Hand vorm Mund laufen mußte.

In den Seitenwindpassagen wurde ich fast vom Radweg geweht und mußte mich deshalb immer gegen den Wind lehnen, was sehr förderlich für einen gesunden Laufstil ist. Zuhause konnte ich am Windmesser ablesen, das derSturm mit bis zu 96 km/h geblasen hat.

So lief ich dann die ersten 9 KM in 4:07 und die letzten in 4:00.

Dabei schwankten die Splits von 3:42 bis zu 4:20, das sagt wohl etwas darüber aus wie schwer das heute war.

In der nächsten Woche werde ich nun einen Halbmarathoneinsatzplan laufen, da ich nächsten Sonntag in Oettingen beim Halben an den Start gehen will. Hoffentlich ohne Wind, denn die Strecke ist brutal windanfällig und den Sturm hatten wir da vor zwei Jahren schon mal.

Jetzt reichts mal mit dem Winter

21. Februar 2010

So langsam hab ich dann doch genug von dem Wetter, daß wir zur Zeit haben.

Die 5 x 2000m am Dienstag bei Eiseskälte klappten natürlich nicht im 3:30er Schnitt sondern waren aufgrund des Schneebodens teilweise auch langsamer.

Mittwoch war ich bei besten Loipenbedingugngen wieder langlaufen und Donnerstag wollte ich es genauso machen, doch es taute und so waren die 14 KM im Sulzschnee Kampf pur.

Freitag war der lange Lauf dran und es lief wieder mal super auf den 36 KM war ich in einem 4:27er Schnitt unterwegs. Dadurch das es auf den letzten 12 KM anfing zu regnen und wieder richtig kalt wurde gab ich zum Schluß Gas und war da auf den letzten 7 KM sogar in 4:22 und schneller unterwegs.

Samstag konnte ich endlichmal wieder mit Kinderwagen laufen, denn es taute, die Sonne schien und die Wege waren komplett frei.

Heute dann hat es wieder fünf Zentimeter geschneit und so wollte ich den 10 KM TL durch den 18er ersetzten, doch als ich auf dem Radweg war, entschied ich mich spontan wieer um, da der Schnee dort komplett geräumt war.

Und so lief ich dann den 10er „was ging“, so wie es vom Trainer vorgegeben war.

Heraus kamen 37:29 und ein total kaputter Läufer 😉

Jetzt muß es aber doch hoffentlich mal vorbei sein und der Frühling kann kommen.

Der Winter geht weiter

14. Februar 2010

Die letzte Woche war wieder einmal sehr ereignisreich.

Das wichtigste vorab: Eine neue Läuferin hat das Licht der Welt erblickt.

Glückwunsch an Axel und Susanne zu ihrer Tochter.

Diese Woche erreichte ich erstmals wieder über 100 KM laufenderweise und Skilanglauf gab es auch noch dazu.

Montag waren es extensive 14 KM bei eisigem Wind, Dienstag stand beim Mannschaftstraining eine Treppe bestehend aus 4000-3000-2000-1000m an. Aufgrund der extremen Kälte wandelten wir die von P.G. vorgegebene etwas ab.

Leider waren wir wieder nur zu dritt, denn unsere Laufkameraden der Fa. Schüller waren wieder nicht da, und so mußte jeder wieder allein sein Tempo laufen. Wenn P.W. und R.K. auch da gewesen wären, wären da sicherlich noch bessere Zeiten drin gewesen.

Mittwoch lief ich dann 16 KM im Neuschnee und Freitag war der lange über 36 KM dran.

Mit 2:46h war ich dann auch voll zufrieden, denn ein 4:37er Schnitt bei größtenteil Schnee ist gar nicht mal so schlecht.

Samstag nutzte ich dann die genialen Bedingungen und legte 19 KM auf Langlaufskiern zurück, wieder mal in Feuchtwangen, da die einfach das bessere Spurgerät haben, als wir hier in DKB.

Meine Hoffnung heute auf komplett freien Wegen die 18 KM Tempodauerlauf zu absolvieren, erfüllte sich allerdings nicht, denn es hatte über Nacht wieder geschneit und so waren die Wege teilweise doch schneebedeckt.

Das hielt mich allerdings nicht davon ab, die Vorgabe vom Trainer mal wieder zu ignorieren und viel zu schnell unterwegs zu sein 😦

Anstatt die ersten 15 KM in 4:09 lief ich meistens knapp unter oder über 4:00. Trotzdem schaffte ich es dann doch bei der Endbeschleunigung die letzten 3 KM in 3:47, 3:47 und 3:39 zu laufen.

Jetzt würde ich nur noch gerne mal einen Wettkampf laufen, um zusehn wo ich so stehe, allerdings nicht unbedingt auf Schnee.

Durchwachsene Woche

7. Februar 2010

Nachdem ich aus Zeitgründen den TDL streichen mußte, standen Dienstag die 5 x 2000m an, die ich aber nach drei Wiederholungen aus mehreren Gründen beendete.Erstens war ich vom Sturz vom Sonntag noch etwas behindert, dann war ich voll vom Mittagessen, es war ein scheiß kalter Wind auf meiner Tempolaufstrecke und ich hatte nicht so viel Zeit, da ich Baby hüten mußte.

Ein paar Sachen kann man ja auch als Ausrede auslegen, aber bei den drei Wiederholungen war ich auch noch arschlangsam 😉

Donnerstag lief ich 18 km extensiv in 4:30 und Freitag kam dann der lange.

Und da lief es wieder echt super. Mit 2:42 h lief ich auf den 36 KM einen 4:30er Schnitt.

Doch das wichtigste ist, die Wege sind größtenteils schneefrei.

Samstag war ich wieder mal 11 KM regenerativ unterwegs und heute war der 15 KM Tempowechsellauf dran.

Die Vorgabe war hier jeden KM zwischen 3:59 und 4:12 zu wechseln. Geklappt hat das nicht so gan, denn ich war irgendwie immer zu schnell und so kamen folgende Splits heraus.

3:52-4:01-3:52-4:08-3:55-4:06-3:52-4:09-3:56-4:15-3:53-4:10-3:54-4:10-3:49

Das herausragendste Ereignis der Woche war aber am Dienstag Abend und hatte nix mit Laufen zu tun.

Bei unserer Schafkopfrunde hatte ich ein „Sie“, was etwa so selten ist wie ein 6er im Lotto.

Noch mehr Schnee

1. Februar 2010

Die letzte Woche war geprägt von den Schneefällen, die das laufen nicht gerade einfach machten.

Montags waren es 13 KM regenerativ, Dienstags 17 extensive, da an Tempotraining nicht zu denken war bei den Bedingungen. Mittwoch ging es dann nach Sonthofen zur Tagung, wo ich Donnerstag früh um halb sieben bei immensen Schneefällen 8,5 KM extensiv in den Allgäuer Hügeln (war echt brutal) unterwegs war.

Freitag wollte ich im Hotel Tempotraining am Laufband machen, aber das war so schlechte Qualität, daß ich es lieber sein ließ und dafür in die Sauna ging.

Samstag Nachmittag, nach der Rückkehr, schnallte ich gleich meine Langlaufski an und fuhr 13 KM auf wieder einmal beschissen preparierten Loipe.

Sonntag dann wenigstens noch eine geplante Einheit mit dem 36 KM langen extensiven Dauerlauf, den ich größten Teils auf Schnee auf der Wörnitzrunde absolvierte. Mit 2:48 = 4:41er Schnitt war ich sogar noch gut unterwegs, lediglich eine Stunteinlage, als es mir in einer Kurve auf einer Eisplatte die Füße wegzog, ich elegant über den rechten Arm abrollte und wieder auf den Füßen zum stehen kam und sofort weiterlief, setzte mir dabei etwas zu.

Da für diese Woche weiterhin Schneefall angesagt ist, muß ich die 5 x 2000m wohl mal wieder bei uns in der Praxis auf dem Laufband machen.