Archive for April 2010

Fernsehbeiträge

23. April 2010

Die Fernsehbeiträge zum Obermain-Marathon sind jetzt online.

Bayerisches Fernsehen und TV Oberfranken

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Berichte vom Marathon und Fotos

19. April 2010

Bericht im Fränkischen Tag

Gesamtsieg beim Obermain Marathon

18. April 2010

Was war das heute für ein Rennen, ich glaub zum ersten Mal ist es mir gelungen bei einem Marathon den Gesamtsieg zu holen und zwar in Bad Staffelstein beim Obermain Marathon.

Bereits um 4:55 Uhr klingelte heut früh der Wecker und um 5:40 Uhr gings dann zusammen mit Uschi, Reinhard und Olli los auf die 200 KM die vor uns lagen.

Die anderen drei wollten den Halben laufen und taten dies auch ganz erfolgreich, Oli mit neuer Bestzeit und Uschi wurde Bayerische Meisterin.

Am Start traf ich Rudi Paulus den Seriensieger (wenn Tobi nicht da ist) und Uwe Bäuerlein, der vom Moderator als Topfavorit vorgestellt wurde.

10 nach Neun fiel dann der Startschuß für die 330 Marathonis und sofort vom Start weg machte ich Tempo zusammen mit Uwe (3:20er Tempo für die ersten 500m) sodaß wir schon auf den ersten Metern einen respektablen Abstand raus liefen. So gingen dann die ersten 2 KM in 3:34 und 3:42 weg, die waren aber auch noch flach.

Dann folgte der Anstieg bis KM 6 zu Kloster Banz. Zusammen liefen wir 3:51, 4:00, 4:54 und 4:50.

Oben angekommen ging es dann 3 Kilometer bergab und da lies ich es krachen, mit 3:37, 3:18 und 3:19 und ich konnte mich durch diese Tempoverschärfung absetzen und einen schönen Vorsprung raus laufen. Dann ging es über den Main drüber und die letzten wirklich flachen Kilometer folgten mit 3:49, 3:50 3:41 und 3:44.

In diesem Flachstück, das dummerweise Richtung Osten führte, wehte ein unanenehmer Ostwin von vone und erschwerte das Ganze doch ziemlich.

Mit 4:01 und 3:51 bewegte ich mich dann so langsam in Richtung Anstieg nach Vierzehnheiligen.

Und der kostete dann wieder mal richtig Körner. 5:02 und 4:41 war ich da unterwegs.

Oben angekommen ging es dann auf den welligen Feldweg in Richtung Staffelberg 3:44, 3:54, 3:44, 4:00 und 3:55 waren die Splits bis zum Hammeranstieg. 8:37 lautete dann die Zeit für die 2 Kilometer rauf zum Berg, eine Runde oben und wieder hinab. Hier konnte man dann die Mitläufer sehn und ich sah, daß ich auf den Zweiten etwa 200m und auf den Dritten schon einen Kilometer Vorsprung hatte.

Bei der HM-Marke hatte ich eine 1:23:50.

Bis zu KM 26 ging es nun wieder zurück auf dem welligen Feldweg. Jetzt wurden so langsam auch die Splits langsamer, was allerdings auch damit zu tun hatte, daß ich Magen und Darmprobleme bekam. Es ist halt einfach besch…. wenn da Trinkwasser blubbert und kein stilles ist.

Kurz nach KM 27 mußte ich eine kurze Zwangspause einlegen, da ich mir einen spitzen Stein in meine Schuhsohle getreten hatte, was das TV Team von Bayern 3 zu einem kleinem Interview nutzte.

Ab KM 28 waren wir wieder auf der Straße zurück nach Staffelstein und ich mußte aufgrund der Probleme doch ziemlich knautschen und war dann hier nur um die 3:55/km unterwegs.

Glücklicherweise hatte ich einen guten Fahrradbegleiter der mich immer informierte wie es hinten aussah und der Vorsprung wurde immer größer.

Die letzten 4 Kilometer war dann einfach nur Geschwindigkeit halten angesagt um nicht zu viel zu verlieren.

So bog ich dann nach 42 KM in Stadion ein und konnte das nach 2:47:45h (2 Minuten schneller als vor 2 Jahren)  so richtig genießen, echt geil!!!!

Im Ziel waren dann erstmal Interviews mit zwei Fernsehsendern angesagt, bevor ich endlich eine Toilette fand 😉

Und die Preise konnten sich echt sehen lassen, 150,- Euro und als Special eine von Monika Hohlmeier gesponserte Reise nach Straßburg mit Besuch des Europa-Parlaments.

Und das hat doch tatsächlich einer auf seiner Homepage geschrieben, wegen 150,- Euro fährt er als Spitzenläufer der Ostalb doch nicht so weit. Da kann ich nur dazu sagen: Wir müssen unseren Lebensunterhalt doch nicht durch dn Sport verdienen, sondern laufen weil es Spaß macht. Da ist es dann egal ob man 150,- Euro bekommt oder ein T-Shirt. Aber so ein Zuckerl mit der Reise ist dann echt eine Riesenüberraschung.

Zum Schluß mein Kompliment an den Veranstalter, Karl-Heinz Drossel, für die gelungene Veranstaltung. Wenn dann beim nächsten Mal noch die Kohlensäure weg ist…..

Zweitbeste Halbmarathonzeit

3. April 2010

Nach meiner „Babypause“ im letzten Jahr, konnte ich heute mal wieder sehen was ein gutes Training ausmacht.

Mitten in der Marathon und Ultra-Vorbereitung gelang es mir heute beim Halbmarathon anlässlich des Öpfinger Osterlauf meine zweitbeste Zeit zu erreichen. Mit 1:16:41h erreichte ich dabei den achten Gesamtplatz und den zweiten Platz in der M40.

Thomas Richter gelang es in seinem vierten Halbmarathon zum dritten Mal mit 1:24:33h eine neue Bestzeit aufzustellen und Reinhard Joas blieb mit 1:28h auch noch unter der 1:30 Marke, wurde allerdings in seiner M60 heute nur Zweiter.

Bei besten äußeren Bedingungen, fast kein Wind, ideale Temperaturen von etwa 10-12 Grad und eine flache Strecke machten wir uns um 11:55 Uhr mit 390 anderen Läuferinnen und Läufern auf die Jagd nach einer guten Zeit.

Vorne weg der spätere Sieger Thorsten Kriependorff, dahinter eine Verfolgergruppe und dann eine etwa 8-köpfige Gruppe in der ich mich befand. Der erste KM war trotz der einzigen Steigung, kurz und knackig, mit 3:32min. fast zu schnell, doch war mir die Gruppe lieber als allein zu laufen. So lief ich dann den zweiten auch gleich in 3:32.

Der dritte war mit 3:38 etwas langsamer und als der vierte mit 3:41 noch langsamer war, verabschiedete ich mich aus der Gruppe nach vorne und gab wieder Gas. So lief ich dann weiter und konnte in dieser ersten Runde mit 3:35-3:37 ziemlich konstant weiterlaufen.

Auf der zweiten Runde lief ich dann weiterhin konstant durch, wurde allerdings 2 Sekunden pro Kilometer langsamer.

So lief ich dann halt nach 21,1 KM genau 8 Sekunden hinter dem Sieger meiner Altersklasse ein.

Dummerweise unterlief mir ein Rechenfehler. Ich dachte um den Vereinsrekord zu laufen reicht eine 3:35 aus, weshalb ich letztlich nicht mehr Druck machte, doch dummerweise brauch ich dafür eine 3:32. das hätte ich zwar heute nicht ganz laufen können, wäre aber sicherlich dann noch schneller unterwegs gewesen und eine neue Bestzeit wäre fällig gewesen.

Pech, mach ich es halt beim nächsten Mal 😉

Vom Training her war vorletzten Dienstag die 6x 1000m Tempoflex dran, bei denen ich den letzten 1000er noch in 3:15 durchziehen konnt, etwas was mir bisher bei dieser Einheit auch noch nie gelang und vorletzten Freitag der 36er mit 15 KM Endbeschleunigung dran, den ich erst mit 4:27 min und dann mit 4:01 lief, bevor der große Gewittersturm aufzog und dann folgte die Vobereitungswoche auf heute.

Das war zwar jetzt nicht die 100 %ig richtige Vorbereitung für Bad Staffelstein in 2 Wochen, aber Priorität hat in diesem Frühjahr der Rennsteiglauf und da war es dann doch wieder ganz passend.