Archive for Mai 2010

In Oberhof war Schluß

8. Mai 2010

Das war heut nix in Thüringen.

Nach 55 Kilometern mußte ich meiner Achillessehne Tribut zollen und das Rennen vorzeitig beenden 😦

Aber es hätte auch schlimmer kommen können, denn bereits nach 15 KM hatte ich so starke Schmerzen, das ich mich für das Aussteigen entschied, nur dummerweise mußte ich halt noch 40 Kilometer weiter laufen um nach Schmiedefeld einen Transfer zu bekommen.

Und das ist echt heftig, wenn man 40 KM die Gewißheit hat, das Rennen ist gelaufen, dann ist auch keine Motivation mehr da.

Ich versuchte also so zu laufen um meine Sehne möglichst wenig zu belasten, was dann die Auswirkungen hatte, da sämtliche Beinmuskulatur anfing zu spinnen und mir je weiter ich kam, immer mehr weh tat.

So war es dann auch eine körperliche Qual wenn gar nix mehr geht.

Das meine Entscheidung richtig war konnte ich zwei Kilometer vor Oberhof feststellen, als icih, da ich meine Beine nicht mehr richtig hoch bekam über einen Stein stolperte und mich der Länge nach hinlegte.

So kam ich dann nach 4:50 h eben in Oberhof an und war nur froh, das es vorbei war.

Tja, jetzt hab ich mit dem Rennsteig immer noch eine Rechnung offen.

Doch genug gejammert, schaun wir nach vorne und das wird es dieses Jahr wohl so weitergehen, daß ich mich jetzt erst mal komplett regeneriere und dann im Herbst in Berlin einen Angriff auf meine Marathonbestzeit nehme.

Vielleicht hat Axel ja auch Lust dazu, schließlich haben wir vom Trainer einen Joker spendiert bekommen und der Launers Paul macht da eine gute Reise hoch.

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Vorbereitung Rennsteig

2. Mai 2010

Nach dem Marathon vor zwei Wochen stand erstmal die Regeneration, aber auch gleichzeitig die Vorbereitung für den Rennsteiglauf im Vordergrund.

Doch dies alles lief irgendwie nicht optimal.

Da sich die Abwehrkräfte nach einem Marathon irgendwo auf Kniehöhe befinden, hab ich mir dann glatt den Norovirus meiner Tochter eingefangen und lag so den ganzen Dienstag flach und konnte erst wieder Samstag mit laufen anfangen.

Dummerweise stand da schon wieder ein langer Lauf auf dem Programm, der eigentlich lt. Plan 45 KM lang sein sollte mit 15KM Endbeschleunigung. Da ich den Trainer nicht erreichte entschied ich mich für 38 KM mit 8  KM EB und absolvierte den anläßlich des Staffellaufes ums Autobahnkreuz.

Und das war eine echt Quälerei, meine Muskulatur schmerzte echt tierisch.

Tags darauf kam dann die Mail von Peter, ich solle nur 25 KM laufen, maximal 30 KM und alls nur locker. Tja, zu spät 😉

So änderte ich dann mein Training selbstständi und strich Intervalltraining in ddieser Woche.

Heute lief ich dann vor dem Frühstück 30 KM im lockeren Tempo, und das lief dann schon wieder besser, bis auf die Tatsache, das ich so lange auf nüchternen Magen noch nie unterwegs war. Aber war ganz OK, nur zum Schluß wurde es etwas zäh.

Die nächsten Tage werden jetzt geprägt sein von lockerem laufen und Muskelpflege mit Massagen, sodaß ich für Samstag einigermaßen locker sein sollte.