Archive for Juli 2012

30 KM – 1135 HM – 3:04h

29. Juli 2012

Das sind die nackten Zahlen des heutigen Laufes auf und wieder runter und wieder rauf und wieder runter und wieder rauf und wieder… am Hesselberg. Das bedeutend natürlich nicht das ich immer die selbe Strecke lief, nein ich umrundete den Berg dabei zweieinhalb mal und lief auch fast keinen Anstieg doppelt.
Da ja bald der Transalpine Run ansteht wo ich als Vorläufer dabei bin nutzte ich es auch gleich als Rucksack und Stöcke Training. Durch den Rucksack hatte ich zum Glück genug Wasser dabei allerdings hatte ich Zuhause meine Riegel vergessen und so bekam ich ob der Anstrengung einen richtig heftigen Hungerast, den mir vor allem auf den letzten drei Anstiegen zu schaffen machte, sodass ich dann auch mal vom laufen ins gehen verfiel und die Geschwindigkeit immer langsamer wurde.

Und hier ist die Strecke in gpsies

Advertisements

Paul wollte Fotos….hier sind ein paar

15. Juli 2012

20120715-175405.jpg

20120715-175452.jpg

20120715-175507.jpg

20120715-175523.jpg

20120715-175534.jpg

20120715-175549.jpg

20120715-175625.jpg

20120715-175637.jpg

20120715-175652.jpg

20120715-175707.jpg

20120715-175723.jpg

20120715-175745.jpg

20120715-175817.jpg

20120715-175836.jpg

20120715-175914.jpg

Salomon 4Trails

14. Juli 2012

Heute, eine Woche nach den Salomon 4Trails bin ich zum ersten Mal wieder gelaufen. Dabei hab ich erstmals meine neuen Crossmax ausprobiert und war total begeistert. Eine weitere Premiere gabs dabei, ich bin nämlich erstmals mit Stöcken gelaufen und ich muß sagen, da fliegt man den Wasserberg regelrecht hinauf 😉

Die muss ich glaub zum Hesselberg mitnehmen. Ist ja laut Ausschreibung nicht verboten.

Und während der Stunde laufen konnte ich mich endlich durchringen den Bericht über die 4Trails zu schreiben, was gar nicht so einfach ist, denn die Eindrücke waren einfach phänomenal. Aber a bisserl was folgt jetzt:

Dienstag Abend trafen wir uns zur Vorbesprechung in Garmisch, da ich für PlanB und Vivalpin im Streckenteam im Einsatz war.

Die erste Etappe führte von Garmisch nach Ehrwald mit ca.37 KM und ca. 2600 Höhenmetern gings gleich richtig zur Sache. Zwar waren wir maximal auf etwas über 1600m Höhe aber es ging immer rauf und runter. Hier lief ich als Zwischenläufer im Feld und wartete an den Verpflegungsstationen immer auf Bini, den anderen Zwischenläufer.

Am zweiten Tag starteten wir in Ehrwald, Ziel war in Imst. Meine Aufgabe war es im Vorderfeld mitzulaufen, nach 28 KM an der Haiminger Alm anzuhalten und abzuwarten ob ein Gewitter aufzieht, damit ich kurzfristig die Läufer die noch auf der Strecke waren, vom Schlußanstieg abzuhalten und über den Notabstieg ins Tal zu bringen.

Glücklicherweise kam kein Gewitter und so machte ich mich nach 2 1/2 Stunden allein auf den Abstieg um sämtliche Streckenmarkierungen (Bänder und Schilder) zu entfernen. Nach 42 Kilometern und etwas über 2000 HM war ich dann leicht beschädigt im Ziel, da ich bei KM 12 einen heftigen Sturz hatte wo ich gerade noch schlimmeres vermeiden konnte und mir dafür eine heftige Brustbeinprellung zuzog.

So entschied ich mich den dritten Tag etwas lockerer angehen zu lassen. Wir sollten von Imst nach Landeck wieder mit dem Feld mitgehen und dann an der zweiten Verpflegung, gemeinsam als Schlußläufer, die letzten ins Ziel zu bringen. Mit 32,5 KM und ca. 1800 HM war dies die einfachste Etappe.

Am letzten Tag war ich dann als Vorläufer auf der zweiten Streckenhälfte im Einsatz. Mit dem Team der zweiten Verpflegungsstelle fuhr ich von Landeck hoch bis auf 2500m zum Arezzjoch, wo ich bei gerade mal 5 Grad bis ins Ziel die verbleibenden 19 KM ablief. Das war auch trotz der für mich nur noch 700 HM der schwierigste Teil, denn die Luft war hier heftig dünn und der Regen der Nacht hatte die Markierungen des Markierungsteam vom Vortag fast vollständig weggewaschen und so mußte ich mich immer neu orientieren. Es ging über riesige Geröllfelder und auch fast 2 Kilometer durch Schneefelder, wo ich teils bis zum Oberschenkel im Schnee versank. Sehr schwierig war auch der weglose Abstieg durch die Kuhweiden. Mir gelang es aber dennoch eine Stunde vor dem Sieger der 4Trails im Ziel zu sein.

Als Fazit kann ich sagen, eine Spitzenveranstaltung und ein Superjob den wir die vier Tage hatten.

Ich kann jeden der gerne anspruchsvoll läuft die 4Trails ans Herz legen.

Einen Bericht von Carsten, der auch wieder als Vorläufer unterwegs war gibts hier

Wär sich gerne ein paar Fotos anschaut, findet die hier

Und die Streckenprofile sind hier