Salomon 4Trails

Auch dieses Jahr war ich wieder als Vorläufer bei den Salomon 4Trails unterwegs und heuer hatten wir teils echt Pech mit dem Wetter.

Trotzdem lief ich alle Etappen durch, d.h. nach Ende meiner Vorlaufstrecke, die immer vom Start zur zweiten Verpflegungsstation ging, lief ich dann noch locker weiter bis ins Ziel und kam so auf über 150 KM und knapp 10000 HM.

Schon die erste Etappe von Garmisch nach Ehrwald war mit ca. 40 KM und über 2600 HM eine nasse Angelegenheit, ging allerdings noch einigermaßen, da der Regen nicht so stark war und die Temperatur sich auch noch im angenehmen Bereich befand.

Hier dazu die Daten

Auf der zweiten Etappe ging es dann von Ehrwald nach Imst wieder über ca. 40 KM und etwas mehr als 2400 HM. Dort musste allerdings aufgrund des vorangegangenen Schneefalls die Etappe verändert werden. Allerdings der Anstieg zum Tschirgant blieb dabei und der war echt krass, vor allem der Abstieg, wo auch eine Fixseilpassage dabei war. Wenigstens das Wetter passte auf dieser Etappe und es regnete mal nicht.

Hier die Daten

Bei der dritten Etappe kam dann alles zusammen, Sauwetter, teils starker Regen, Kälte und am Gipfel der Glanderspitze auf über 2500m ü.NN noch Wind.

Dann fiel auch noch meine Uhr aus weil der Akku schlapp machte und ich hatte die falschen Schuhe an und die falsche Hose, weil ich mich auf den Wetterbericht verlassen hatte, der heuer allerdings immer daneben lag.

So schnell lief ich noch nie von der V2 ins Ziel weil ich dermaßen durchgefroren war, und so konnte ich sogar noch meinen Vorläuferkollegen Christoph überholen, der von V2 bis ins Ziel kontrollierte.

In Imst kam ich dann auch vor dem Sieger an und freute mich über die endlich angenehmeren Temperaturen.

Hier gibt’s dann allerdings nur die Daten vom letzten Jahr, heuer war ich allerdings noch schneller.

Am letzten Tag folgte dann die Königsetappe bis hinauf auf knapp 2800m ü.NN. wo noch massig Schnee lag.

10341583_612851178813432_6222061973555795818_n Wenigstens das Wetter spielte einigermaßen mit und so tröpfelte es lediglich beim Abstieg nach Samnaun ins Ziel.

Jedoch an der V2 auf über 2500 m ü.NN war es Schweinekalt und so zog ich mir da nach Dienstende dann Handschuhe und Windjacke an und mein Buff über den Kopf.

Auf dem höchsten Punkt dann bei 2786 m ü.NN ging dann hunderte von Metern durch den Schnee erst bergauf und dann am Kamm oben wieder runter, allerdings mehr rutschend als laufend.

Am Schluss kamen dann bei mir über 40 KM und fast 3000 HM zusammen, da ich mir das erste Stück auf Asphalt ersparte und da aus dem Auto raus nachmarkierte.

 

Das war wieder mal eine bestens organisierte Veranstaltung und die Teilnehmer waren alle begeistert. Und der beste Dank kommt dann unterwegs wenn Teilnehmer an einem vorbeilaufen, dir auf die Schulter klopfen und sich bedanken, weil die Strecke so gut markiert ist.

 

Jetzt heißt es mal regenerieren und dann steht vielleicht Mitte August die Zugspitz-Trailrun-Challenge an, wo ich überlege den Marathon über 44,5 KM und 4600 HM mal als Wettkampf zu laufen.

 

Und hier sind noch die Daten der letzten Etappe

 

 

 

 

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