Archive for September 2014

Verkrampfter 35er mit 15 km Endbeschleunigung

27. September 2014

Das war dann wohl ein misslungener Lauf heute.
Bereits nach fünf Kilometern fing meine rechte Wadl an zu krampfen, daß ich schon umdrehen wollte, doch nahm ich einfach a bisserl raus und lief dann weiter.
Dann nach neun Kilometern das gleiche Spiel auf der linken Seite, und ich hatte dummerweise noch 26 Kilometern vor mir und davon auch noch 15 im MRT.
Also hieß es nun relativ verhalten laufen und permanent in die Wadln reinhören.
So lief ich dann die ersten 20 Kilometern in einem 4:43er Schnitt und begann dann auf dem Rückweg meine Endbeschleunigung.
Anfangs gelang es mir noch relativ problemlos in 4:10 – 4:12 zu laufen, doch schnell machten sich die Muskelprobleme wieder bemerkbar und mir fehlte jede Lockerheit.
So fielen die Splits dann von 4:14 bis 4:18 auf 4:25 und zum Schluß hatte ich Probleme noch unter 4:30 zu bleiben.
Wenigstens blieb außer einem gscheiten Muskelkater nicht mehr übrig und jetzt heißt es mal Muskelpflege zu betreiben um nächste Woche den 15er im MRT zu laufen, wenn ich die Zeit dazu finde.

Advertisements

Zwei lange und ein Wettkampf

20. September 2014

Nachdem ich nach dem letzten Intervalltraining mal wieder erkältet war (das war dann wieder damit für die nächsten Monate) und ich mich eine Woche erholt habe, war ich diese Woche mit Carsten auf der FrankenAlb (oder wie das da oben heißt) unterwegs.
Dank OutdoorActive plante Carsten eine 30 km lange Strecke vorzugsweise auf Trails.
Und die hatte es echt in sich, 700HM und die letzten acht Kilometer Sandboden. Ich war da am Schluss sowas von alle, das Carsten doch etwas langsamer tun musste.

Da ich ja Samstag in Wieseth beim Wenzeslauf über zehn Kilometer laufen wollte, plante ich für Freitag nachmittag nur eine kleine Joggingrunde. Doch es kam wieder mal anders.

Donnerstag fragte mich Micha Lutz ob ich Lust auf einen 35er mit 12 KM Endbeschleunigung hätte, und da ich ja in drei Wochen in München laufen will, sagte ich halt trotz des langen drei Tage vorher zu.

Also liefen wir erstmal 22 km zum Einlaufen in einem 4:52er Schnitt mit einigen Höhenmetern und starteten dann in Weiltingen die Endbeschleunigung, die Micha in 3:55 und ich in 4:12 machen wollte, halt im geplanten MRT.
Und es lief echt Super. Ohne Probleme konnte ich das Tempo durchziehen, lediglich die letzten zwei Kilometer wurden nochmals zäh. Platt gönnte ich mir dann erstmal eine Badewanne, denn Samstag sollte ja noch der 10er folgen, den ich, da in der Nachbarschaft, nicht absagen wollte.

Samstag dann beim einlaufen, merkt eich doch die dicken Beine und die Strecke sollte lt. FJH nicht einfach sein, zudem es auch noch windig war.
Beim Start ging es gleich ab und ein 19jähriger aus BaWü setzte sich an die Spitze und lief gleich einen kleinen Vorsprung raus. In der Verfolgergruppe, FJH mit seinem Sohn Tobi, die nur die sechs Kilometer liefen, Thomas C. und zwei andere Läufer, zehn Meter dahinter ich, aber da ich keinen Bock hatte alleine zu laufen, lief ich bis Kilometer zwei zu der Gruppe auf und hängte mich dann in den Windschatten, als der Wind von vorne blies.
Kurz vor Kilometer vier ging FJH plötzlich nach Links weg, weil er auf Tobi warten wollte und so war ich plötzlich vierter.
Da ich keinen Lust hatte so zu enden, trat ich nach fünf sekundigem überlegen die Flucht nach vorne an und setzte mich auch sofort ab. Auf dem einzigen Stück mit leichtem Gefälle, konnte ich dann meinen Vorsprung noch ausbauen, denn jetzt auf der zweiten Runde war ich immer dem Wind ausgesetzt und quälte mich auch den langen Anstieg hoch. Wobei Anstieg relativ ist, nach den ganzen Trails der letzten Monate war dies doch nur eine Ministeigung, aber aufgrund des für mich ungewohnten Speeds in letzter Zeit, war es doch heftig.
Bei Kilometer acht dann, als es wieder bergab ging, hatte ich etwa 200m Vorsprung und musste mich dann glücklicherweise zum Schluss nicht mehr zu sehr verausgaben.
So lief ich dann nach 39:53 min. auf dem zweiten Platz in Ziel, wo mich meine kleine Tochter gleich mit einem Bussi begrüßte.

Damit hätte ich nach der Vorbelastung gar nicht gerechnet, das es so gut laufen würde und vor allem, das ich noch soviel Kraft habe.

Einen weiteren Bericht und die Ergebnisse gibts wie immer bei
www.joergbehrendt.de

Und jetzt gehts morgen erstmal auf die Wiesn zum Kohlenhydrate auffüllen 😄🍺🍺🍺

Intervalltraining – wie ich das liebe 😜

9. September 2014

Heute wollte ich mal ein Intervall Training machen, das erste seit einem Jahr. Vorgenommen hatte ich mir 4x2000m in 3:45 mit 1000m Trabpause.
Da ich geschäftlich in München war, entschied ich mich das an der Isar zu machen, was zwar auf den Splittwegen nicht so einfach ist, aber auf eine Bahn zu gehen, hatte ich ja nun gar keine Lust.
Also fuhr ich abends Richtung Isar und genau als ich aus dem Auto steigen wollte, ging ein Unwetter ab und ich fuhr dann halt doch erst zum einkaufen und danach war es auch besser.
Beim Einlaufen dann, ging die Grübelei los. Eigentlich hab ich ja keine Lust, muss denn das sein, scheiß Tempo gebolze… Und als ich am Start war hatte ich mich unentschieden.
Jetzt plante ich 3×3000 mit 1000m TP in etwa 3:52/km.
Nach dem ersten KM in3:52 wollte ich nur zwei Wiederholungen machen und nach dem zweiten in 4:00 dachte ich, einer reicht auch 😃
Aber dann nach dem dritten in 3:55 entschied ich mich dann doch noch eine Wiederholung dran zu hängen.

Die zweiten 3000 liefen dann schon besser und mit 3:51, 3:55 und 3:55 war es auch ganz OK.
Beflügelt durch die gute Wiederholung und weil kurz vor mir ein anderer Läufer auch 3000er machte, zog ich dann die dritte Wiederholung auch noch durch und lief da auch mit 3:48, 3:55 und 3:46 die beste Zeit.

Bevor ich dann nach dem auslaufen ins Auto stieg, hieß es allerdings erst mal matsch und Dreck von meiner Rückseite entfernen, denn der Weg war scho a gscheiter Baatz.

Jetzt werd ich wohl noch zwei oder drei so Trainings machen, das reicht dann aber auch wieder für ein Jahr 😜

München Marathon

5. September 2014

Auch dieses Jahr werde ich wieder den München Marathon laufen und darum habe ich diese Woche mit einer kleinen Vorbereitung darauf begonnen.
So lief ich heute erstmals einen Tempodauerlauf auf dem mittlerweile gehassten Asphalt.
Dabei versuchte ich mein geplantes Tempo von 4:10/km zu laufen, was dann eine 2:57 ergibt.
Erstmals nur über 10 km gelang mir sogar eine 4:05 und das sogar ziemlich locker.
Jetzt hoff ich mal, dass es nicht so wie letztes Jahr wird, wo ich in der Vorbereitung in sechs Wochen gerade mal 70km geschafft hatte.
Aber ich bin zuversichtlich und versuche ziemlich jeden zweiten Tag zu laufen.
Schaun mer mal………