Zwei lange und ein Wettkampf

Nachdem ich nach dem letzten Intervalltraining mal wieder erkältet war (das war dann wieder damit für die nächsten Monate) und ich mich eine Woche erholt habe, war ich diese Woche mit Carsten auf der FrankenAlb (oder wie das da oben heißt) unterwegs.
Dank OutdoorActive plante Carsten eine 30 km lange Strecke vorzugsweise auf Trails.
Und die hatte es echt in sich, 700HM und die letzten acht Kilometer Sandboden. Ich war da am Schluss sowas von alle, das Carsten doch etwas langsamer tun musste.

Da ich ja Samstag in Wieseth beim Wenzeslauf über zehn Kilometer laufen wollte, plante ich für Freitag nachmittag nur eine kleine Joggingrunde. Doch es kam wieder mal anders.

Donnerstag fragte mich Micha Lutz ob ich Lust auf einen 35er mit 12 KM Endbeschleunigung hätte, und da ich ja in drei Wochen in München laufen will, sagte ich halt trotz des langen drei Tage vorher zu.

Also liefen wir erstmal 22 km zum Einlaufen in einem 4:52er Schnitt mit einigen Höhenmetern und starteten dann in Weiltingen die Endbeschleunigung, die Micha in 3:55 und ich in 4:12 machen wollte, halt im geplanten MRT.
Und es lief echt Super. Ohne Probleme konnte ich das Tempo durchziehen, lediglich die letzten zwei Kilometer wurden nochmals zäh. Platt gönnte ich mir dann erstmal eine Badewanne, denn Samstag sollte ja noch der 10er folgen, den ich, da in der Nachbarschaft, nicht absagen wollte.

Samstag dann beim einlaufen, merkt eich doch die dicken Beine und die Strecke sollte lt. FJH nicht einfach sein, zudem es auch noch windig war.
Beim Start ging es gleich ab und ein 19jähriger aus BaWü setzte sich an die Spitze und lief gleich einen kleinen Vorsprung raus. In der Verfolgergruppe, FJH mit seinem Sohn Tobi, die nur die sechs Kilometer liefen, Thomas C. und zwei andere Läufer, zehn Meter dahinter ich, aber da ich keinen Bock hatte alleine zu laufen, lief ich bis Kilometer zwei zu der Gruppe auf und hängte mich dann in den Windschatten, als der Wind von vorne blies.
Kurz vor Kilometer vier ging FJH plötzlich nach Links weg, weil er auf Tobi warten wollte und so war ich plötzlich vierter.
Da ich keinen Lust hatte so zu enden, trat ich nach fünf sekundigem überlegen die Flucht nach vorne an und setzte mich auch sofort ab. Auf dem einzigen Stück mit leichtem Gefälle, konnte ich dann meinen Vorsprung noch ausbauen, denn jetzt auf der zweiten Runde war ich immer dem Wind ausgesetzt und quälte mich auch den langen Anstieg hoch. Wobei Anstieg relativ ist, nach den ganzen Trails der letzten Monate war dies doch nur eine Ministeigung, aber aufgrund des für mich ungewohnten Speeds in letzter Zeit, war es doch heftig.
Bei Kilometer acht dann, als es wieder bergab ging, hatte ich etwa 200m Vorsprung und musste mich dann glücklicherweise zum Schluss nicht mehr zu sehr verausgaben.
So lief ich dann nach 39:53 min. auf dem zweiten Platz in Ziel, wo mich meine kleine Tochter gleich mit einem Bussi begrüßte.

Damit hätte ich nach der Vorbelastung gar nicht gerechnet, das es so gut laufen würde und vor allem, das ich noch soviel Kraft habe.

Einen weiteren Bericht und die Ergebnisse gibts wie immer bei
www.joergbehrendt.de

Und jetzt gehts morgen erstmal auf die Wiesn zum Kohlenhydrate auffüllen 😄🍺🍺🍺

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