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Albmarathon – fast ein einziger Krampf oder wer zu wenig trainiert den bestraft der Krampf ;-)

25. Oktober 2014

Nachdem ich ja München wegen einer Erkältung absagen musste, war ich heute in Schwäbisch Gmünd beim Albmarathon über 50 KM am Start.

Da ich nur zwei lange Läufe in der Vorbereitung hatte, war ich heut dann mal gespannt ob es ´mir wie Thomas D. in MUC gehen würde und es war wahrscheinlich noch schlimmer.

ERSTER FEHLER:

ich lief ganz locker an und kontrollierte immer wieder mein Tempo. Eigentlich wollte ich ja nen 4:15er laufen doch es begann dann gleich im noch flachen immer so knapp über einen 4er Schnitt, also viel zu schnell, aber das es sich locker anfühlte lief ich halt so weiter. Auch in den Anstiegen war ich viel zu schnell, aber ich hatte zwei nette Mitläufer die den 25er liefen und wir unterhielten uns sehr angeregt. Irgendwann bei KM 15 sagte ich dann zu ihnen, daß ich viel zu schnell sei und das sicherlich hinten raus büßen muß. Und so kam es ja dann auch.

ZWEITER FEHLER:

auch als ich die Erkenntnis hatte lief ich nicht wirklich langsamer

DRITTER UND SCHWERSTER FEHLER:

Wenn man nicht gscheit trainiert braucht man sich auch nicht wundern wenn es weh tut, sonst wäre ja jeder blöd der trainieren würde.

Also ging es dann in die ersten richtigen Anstiege rein und oben auf dem Rechberg bei KM 25 lag ich noch auf Platz 12 in genau 2:00 Stunden, nur zwei Minuten langsamer als vor zwei Jahren, wo ich allerdings gut trainiert hatte. Im Abstieg kam dann schon der erste leichte Krampf in den Zehen, der allerdings dann schnell wieder weg war. Als es dann auf den Hohen Staufen hoch ging war ich plötzlich komplett leer und musste viele Gehpausen in den Anstiegen machen.

Zwischen KM 31 und 32 ging es dann richtig los, plötzlich krampfte es an vier Stellen gleichzeitig, sodaß ich an der darauffolgenden Verpflegungsstelle eine fünf minütige Pause einlegte um wieder Energie zu tanken und die Krämpfe raus zu drücken.

Dann ging es mehr schlecht als recht weiter und es kam immer mal wieder ein neuer Krampf, aber wenigstens keine vier gleichzeitig. Kurzzeitig dachte ich auch ans aussteigen, aber wie wäre ich dann nach Gmünd zurück gekommen?

Also ging es weiter und ich legte an jeder Verpflegungsstelle eine kleine Pause ein.

Da es laut Profil ja ab KM 41 bergab gehen sollte, sehnte ich nur noch diesen Punkt herbei. Doch siehe da, wie schon am ersten Anstieg hatte man auch hier die Strecke verändert und schnell noch einen langen Anstieg eingebaut. Also ging der Schlußabstieg dann erst bei KM 43 los und ich rettete mich in einem 4:40er Schnitte runter bis zum Ziel.

WAS SOLLTE ICH DARAUS MITNEHMEN:

Wenn man vorhat, nicht nur zu joggen bei einem Wettkampf, sollte man sich wenigstens einigermaßen darauf vorbereiten, andernfalls, siehe oben …

ACH JA: 4:21:44 – Gesamtplatz 41 – M45 Platz 13

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