Archive for Juni 2015

Letzter Platz beim 5000m Lauf des Steffi-Fuchs-Sportfestes

29. Juni 2015

Das gab es jetzt auch noch nicht.

Seit 17 Jahren laufe ich jetzt, und eigentlich auch schon von Anfang an immer mal wieder ein Wettkampf, aber ich wurde noch nie Letzter, bis Sonntag Abend, als ich bei den 5000m im Stadion meines Heimatvereins TSV Dinkelsbühl anlässlich des Steffi-Fuchs-Sportfests an den Start ging.

Da hatte ich dann meine Premiere und wurde LETZTER !!!

Nun gut relativiert wird das ganze damit, daß nur VIER Läufer am Start waren und die ersten beiden 16er Zeiten liefen, der Dritte einen 3:40er Schnitt laufen wollte und ich halt nur einen 3:45er, damit ich eben unter 19 Minuten bleibe.

Das habe ich auch geschafft und bin mit 3:45, 3:46, 3:45, 3:45 und 3:41 total konstant durchgelaufen. PASST !!!

A bisserl a Vorbelastung hatte ich auch, da ich zwei Tage vorher noch 27 KM auf dem HW1 unterwegs war und zwei weitere Tage vorher 26 KM auf dem Altmühl-Panorama-Trail jeweils mit knackigen Anstiegen und reichlich Höhenmetern.

Nach dem ZUT hatte ich sogar zwei Tage später wieder Lust zu laufen und lief 19 KM mit Endbeschleunigung auf 3:43 min/km, da es anfing zu regnen.

Insgesamt kam ich in der Woche vor dem 5000er auf 110 KM.

Soviele Kilometer hatte ich glaub ich das letzte Mal 2014 bei den 4Trails.

Und so in der horizontalen sieht man normalerweise nur Jörg Behrendt, der wieder etliche Fotos gemacht hat, danke Jörg.

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Copyright by Jörg Behrendt

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Zugspitz Ultratrail – das war heuer krass

21. Juni 2015

Gestern fand in Grainau der fünfte Zugspitz Ultratrail statt, wo ich wie bei allen bisherigen Veranstaltungen wieder als Vorläufer am Start war. Wie in den Vorjahren auch, war ich wieder auf meiner Stammstrecke von der Leutasch bis zur Partnachalm im Dienst.

Nur im Gegensatz zu heuer, hatten wir bisher immer gutes Wetter.

Und dieses Jahr war dies echt der Hammer. Schon als ich nach Reindlau fuhr, nieselte es, nachdem es schon die ganze Nacht und den ganzen Tag vorher geregnet hatte.

Als ich dann um 7:30 Uhr loslief, fing es dann richtig an zu regnen und teilweise zu schütten. Hinzu kam noch eine Kälte und ein unangenehmer Wind.

Die ersten Kilometer gingen flach dahin anfangs noch auf Schotter und Asphalt in Richtung Geisterklamm, durch die es dann runter ging nach Mittenwald. Nach einem Kilometer war ich schon klatschnass, trotz Regenjacke. Aber wenigstens hielten meine Speedcross GTX dicht dank Goretex.

Dann folgte der erste kleine Anstieg zum Ferchensee und endlich mal ein Trail, der sogar noch gut zu laufen ging.

Die Runde um den Ferchensee war dann kein Wanderweg mehr, sondern ein stehendes Gewässer.

An der Verpflegungsstation angekommen, wechselte ich nur die Spraydosen, trank einen Schluck, nahm ein Gel und lief gleich weiter bevor ich anfing zu frieren.

Der Bannholzerweg, eine breite wellige geschotterte Forststraße mit acht Kilometern Länge und 300 Höhenmetern bis zum Beginn des Kälbersteigs war scheiße wie immer nur das heuer eben noch der Wind richtig kalt reinblies und ich teilweise die Farbdose nicht mehr betätigen konnte so kalt war es.

Schöner wurde es dann erst mit dem Downhill auf dem Kälbersteig, der im ersten Drittel ein Sturzbach und im letzten Drittel schon bei mir eine Matschstrecke war. Unten an der Partnachklamm ging es dann sofort wieder in Serpentinen auf einem Steig hoch zur Partnachalm.

Dort war dann mein Job auch erledigt und ich lief dann noch weiter ins Ziel, da ich ja schließlich eh nach Grainau zurück musste.

Als ich dann durch den Stuibenwald lief, wurde der Regen endlich mal weniger und so war der Anstieg zur Längenfelder Talstation auf 1610m der schönste Teil meiner Strecke.

Da aufgrund des Schneefalls die Runde zum Osterfelder Kopf gestrichen wurde, nahm ich dann direkt den Abstieg ins Ziel über den Jägersteig in Angriff und es hörte sogar kurzzeitig ganz auf zu regnen und es wurde erstmals an diesem Tag auch heller. Dies hielt allerdings nur kurz an und so war ich froh nach 4:26h endlich fertig zu sein.

Respekt für alle die bis zu 24 Stunden im Dauerregen und Schnee unterwegs waren und sich durchgekämpft haben.

Und so hat es teilweise ausgesehen.

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Copyright by Vivalpin

Wasserbergrunden – Vorbereitung ZUT

13. Juni 2015

Da ja nächste Woche der Zugspitz Ultratrail ansteht, wo ich wieder als Vorläufer von der Leutasch bis zur Partnachklamm unterwegs bin, musste ich mal wieder a bisserl was tun.

Nachdem ich immer noch den Husten vom Ägypten Heimflug rumschleppe, war in letzter Zeit das Training a bisserl weniger.

So machte ich dann diese Woche mit knapp 2000 HM auf drei Trainings verteilt mal wieder a bisserl mehr.

Konkret war es ein Teilstück des HW1, einmal in Lermoos hoch zur Tuftlalm und zum Abschluss noch 27 KM am Wasserberg in der Mutschach.

Vor allem diese Einheit suchte ich mir im Hinblick auf den Bannholzerweg aus, der vom Ferchensee zum Kälbersteig knapp sieben Kilometer nur auf Forststraßen hoch führt. Da freut man sich dann richtig auf den Stuibenwald.