Zugspitz Ultratrail – das war heuer krass

Gestern fand in Grainau der fünfte Zugspitz Ultratrail statt, wo ich wie bei allen bisherigen Veranstaltungen wieder als Vorläufer am Start war. Wie in den Vorjahren auch, war ich wieder auf meiner Stammstrecke von der Leutasch bis zur Partnachalm im Dienst.

Nur im Gegensatz zu heuer, hatten wir bisher immer gutes Wetter.

Und dieses Jahr war dies echt der Hammer. Schon als ich nach Reindlau fuhr, nieselte es, nachdem es schon die ganze Nacht und den ganzen Tag vorher geregnet hatte.

Als ich dann um 7:30 Uhr loslief, fing es dann richtig an zu regnen und teilweise zu schütten. Hinzu kam noch eine Kälte und ein unangenehmer Wind.

Die ersten Kilometer gingen flach dahin anfangs noch auf Schotter und Asphalt in Richtung Geisterklamm, durch die es dann runter ging nach Mittenwald. Nach einem Kilometer war ich schon klatschnass, trotz Regenjacke. Aber wenigstens hielten meine Speedcross GTX dicht dank Goretex.

Dann folgte der erste kleine Anstieg zum Ferchensee und endlich mal ein Trail, der sogar noch gut zu laufen ging.

Die Runde um den Ferchensee war dann kein Wanderweg mehr, sondern ein stehendes Gewässer.

An der Verpflegungsstation angekommen, wechselte ich nur die Spraydosen, trank einen Schluck, nahm ein Gel und lief gleich weiter bevor ich anfing zu frieren.

Der Bannholzerweg, eine breite wellige geschotterte Forststraße mit acht Kilometern Länge und 300 Höhenmetern bis zum Beginn des Kälbersteigs war scheiße wie immer nur das heuer eben noch der Wind richtig kalt reinblies und ich teilweise die Farbdose nicht mehr betätigen konnte so kalt war es.

Schöner wurde es dann erst mit dem Downhill auf dem Kälbersteig, der im ersten Drittel ein Sturzbach und im letzten Drittel schon bei mir eine Matschstrecke war. Unten an der Partnachklamm ging es dann sofort wieder in Serpentinen auf einem Steig hoch zur Partnachalm.

Dort war dann mein Job auch erledigt und ich lief dann noch weiter ins Ziel, da ich ja schließlich eh nach Grainau zurück musste.

Als ich dann durch den Stuibenwald lief, wurde der Regen endlich mal weniger und so war der Anstieg zur Längenfelder Talstation auf 1610m der schönste Teil meiner Strecke.

Da aufgrund des Schneefalls die Runde zum Osterfelder Kopf gestrichen wurde, nahm ich dann direkt den Abstieg ins Ziel über den Jägersteig in Angriff und es hörte sogar kurzzeitig ganz auf zu regnen und es wurde erstmals an diesem Tag auch heller. Dies hielt allerdings nur kurz an und so war ich froh nach 4:26h endlich fertig zu sein.

Respekt für alle die bis zu 24 Stunden im Dauerregen und Schnee unterwegs waren und sich durchgekämpft haben.

Und so hat es teilweise ausgesehen.

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3 Antworten to “Zugspitz Ultratrail – das war heuer krass”

  1. hobbylauf Says:

    Wahnsinn…. aber spannend! schöner Bericht Rainer!

  2. Marco Says:

    Ihr habt wie immer eine super Arbeit gemacht. Respekt!!

  3. Din Eiswuerfel Im Schuh Says:

    Das waren ja unfassbare Bedingungen. Glückwunsch, dass du das ins Ziel gebracht hast!

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