Archive for Juli 2015

1000 HM zum Feierabend 

27. Juli 2015

da ich heute wieder geschäftlich in Lermoos übernachte, nutzte ich die Gelegenheit zu einem kleinen Feierabendlauf. 

Da fast am Hotel der Weg hoch zur Tuftlalm beginnt suchte ich mir diese als Ziel aus. Dummerweise hatte ich anstatt die normalen Speedcross die GTX Version eingepackt und die waren mir dann heute doch zu „warm“.

Zufällig hatte ich im Auto noch die Sense Mantra dabei und lief dann mit denen, was allerdings dann teils problematisch war, da ich öfters in rutschen kam, da das Profil von denen nimmer so gut ist. Aber Wurscht. 

Der erste Kilometer war noch relativ flach auf Asphalt und Schotter bevor es dann in den Kolberhsteug reinging. 

Und das war dann ein richtig geiler Steig hoch zur Tuftlalm mit knapp 500 HM auf 2,5 KM. 

Oben angekommen hatte ich noch Lust auf mehr und so lief ich dann noch hoch zum grünen Ups. 

Da es mir dann immer noch nicht reichte, entschied ich mich für den Steig hoch zur Upsspitze, der sich extrem steil noch nach oben schlängelte. Kurz vorm Gipfel auf 2000m drehte ich dann allerdings um, da mir jetzt der dringend benötigte Grip fehlte. So hatte ich dann 4,5 KM mit fast 1000Hm geschafft und das in 55 Minuten. 

Der Downhill dann dauerte nur noch 35 Minuten unter Ungläubigen Blicken der vielen Wanderer. 

Den letzten Kilometer im fast Flachen lief ich dann locker aus und war happy über einen eineinhalb stündigen Feierabendlauf. 

Das Bier jetzt in der Bar hab ich mir auf jeden Fall verdient. Prost 🍻

Advertisements

GDritter Platz beim Hohenkressberglauf

25. Juli 2015

Nach langjähriger Abstinenz war ich heute erstmals seit Jahren wieder mal beim Hohenkressberglauf in Marktlustenau am Start und runterbrach damit kurz die Kinderzeche.

Zusammen mit Axel B., der mich als seinen Holger Meier betitelt, stand ich um 16 Uhr am Start über 10 km bei stürmischem Wind. Sowas hatte ich bisher erst einmal vor Jahren in Oettingen, als wir den ersten KM in 4:30 liefen.

Auf den ersten zwei Kilometern kam er zum Glück noch von hinten und so war es da noch relativ einfach, doch waren die ersten zwei Läufer schon bald enteilt.

Sogar an Axel hatte ich zu dieser Zeit keine Chance ran zu kommen. Die drei Maß und die Schweinshaxn von gestern machten sich doch sehr bemerkbar.

Doch nach vier Kilometern wurde ich endlich locker und konnte an Axel vorbei ziehen.

Dann kam wieder ein Kilometer mit Wind von vorne und ich musste wieder mächtig beißen.

Kilometer sieben und acht gingen dann ziemlich locker mit Wind von hinten, bevor uns auf den letzten zwei Kilometern der Wind kräftig von vorne anblies, dass man dachte man steht.

So kam ich dann nach 39:48 min. als Dritter ins Ziel hinter dem Sieger Günther Seibold und Thomas Richter.

Danach gings schnurstracks zurück zur Kinderzeche und ins Schwedenlager.

Salomon 4Trails -Letzte Etappe

11. Juli 2015

nach dem gestrigen Vorläufen war ich heut doch recht platt und so war ich recht froh heute nur die zweite Hälfte der Königsetappe über fast 43 Km abzulaufen zu haben. 

Um 7:15 Uhr gings es los oben am Dießbach Stausee auf 1417m. 

Erst hingäbet einen breiten Wanderweg, der sich kurz danach verschmälerte und dann in einen Steig hoch zur Ingolstädter Hütte auf 2119m. 

Von dort ging es über 6,5 km zum Riemannhaus stetig auf und ab durchs Steinerne Meer. 

Immer wieder wechselten Felsen, Schneefelder und steinige Wege sich ab. 

Am Riemannhaus angekommen hat’s mich erstmal auf einem Geröllfeld zerlegt, ging aber gleich weiter weil ich dachte die Spitze wäre kurz hinter mir. 

 Dann ging es einen richtig steile Steig nach unten, der auch einige seilversicherte Stellen dabei hatte, echt geil. 

Die letzten vier Kilometer nach Maria Alm ließ ich es dann auf Forstwegen und Asphalt richtig krachen um dann im Ziel zu erfahren, das ich noch locker zwanzig Minuten Vorsorung hatte. 

Jetzt geht’s erstmal zur Abschlussparty wo das ein oder andere Bier gibt. 

Prost 🍻

Dritte Etappe Salomon 4trails

10. Juli 2015

heut früh gings auf die dritte Etappe der 4Trails von Weißbach nach Lofer. 

Über 37 km und über 2100 HM waren das heut echt geile Trails. 

Los gings mit der Weißbachschlucht und dann der 950 HM und 3 km lange Anstieg hoch zum Ristfeuchthorn. Den ich in genau 60 min. geschafft habe. 

Der Trail dann zur V1 war einfach nur wunderschön. 

Über steile Forstwege gings dann ins Tal und wiederum über schöne Trails weiter zur V2 wo mein Dienst beendet war. 

Die vier Kilometer zur V3 verliefen dann über 300 HM komplett auf Asphalt, da auf der geplanten Strecke eine Brücke eingestürzt war. 

Da ich mich richtig gut fühlte, bin ich das komplett durchgelaufen. 

Dann ging es hoch bis auf 1300 m und dann rasant einen schönen Wanderweg entlang eines Wasserfalls runter, bevor ein gegen Anstieg nochmal 100 HM verlangte. 

Da der erste immer noch nicht zu sehen war, beschloss ich Vollgas zu geben und rannte die letzten vier KM was ging über einen sehr technischen Steig ins Tal, wo ich dann 20 Sekunden ins Ziel retten konnte. 

Das war heut einfach nur geil. 

Für die Strecke benötigte ich übrigens 4:28h was in der Masterswertubg den 12. Platz bedeutet hätte. 

Ich kanns also noch. 

Morgen geht’s dann auf die letzte Etappe von Lofer nach Maria Alm, auf der ich die letzten 21 KM ablaufen werde. 

Salomon 4Trails 2. Etappe

9. Juli 2015

Heute ging es auf die zweite Etappe von Bad Reichenhall nach Ruhpoldings über knapp 30 km. 

Für mich bedeutete das ab der V2 bis ins Ziel die Strecke abzulaufen. 

So kam ich dann nach 18 KM und 500 HM ins Ziel und war noch nicht wirklich ausgelastet. 

Also hab ich kurz was getrunken und bin dann umgedreht und wieder den Berg hochgelaufen um dann zusammen mit Carsten ins Ziel zu laufen. 

So kamen dann nochmal 5 km und 250 HM dazu. 

Morgen bin ich dann wieder von Start weg Vorläufer wenn es von Weissbach nach Lofer geht. 

Und das Wetter wird jetzt von Tag zu Tag besser und soll am Samstag fast 30 Grad bekommen. 

Salomon 4Trails -1. Etappe

8. Juli 2015

die erste Etappe der 4Trails von Berchtesgaden noch Bad Reichenhall ist Geschichte und ich sitze in der Sauna und bin froh gut durch gekommen zu sein. 

Da sämtliche Wettervorhersagen für heute höchste Gewittergefahr prognostiziert haben wurde die Alternativroute gelaufen,was bedeutete, das der Anstieg Richtung Predigtstuhl wegfiel und die Länge sich auf 25 Kilometer verkürzte. 

Nur ich durfte/musste da hoch um abzumarkieren. 

Kurz nach Carsten, der die komplette Strecke damit heute vorlief, startete ich um 6:30 Uhr nach einem Frühstück in einer Bäckerei, da es im Hotel sondern noch nix gab. 

Der erste Anstieg auf knapp 1600 m zog sich so dahin, aber da ich ja nicht Vorläufen musste, konnte ich es relativ locker angehen lassen.  Oben traf ich dann Carsten, der mit verschwundenen Markierungen zu kämpfen hatte und wir gingen gemeinsam in den Abstieg der es richtig in sich hatte. 

Enge felsige Rinnen, glitschig durch den Regen der Nacht davor und seilversicherte Passagen. 

Unten angekommen fing es dann an zu regnen und an der V2 wurde man von Schnaken aufgefressen. 

Also gings gleich weiter, Carsten war schon voraus geeilt, und ich dachte mir nimmst halt eine Abkürzung und sparst dir das Asphalt Stück. 

Hätte ich besser sein lassen. Als ich einen Weidezaun unterquerte berührte mein Rucksack denselben und ich bekam so einen Schlag, das ich gleich meine Stöcke Weg warf. Aua !!!

Und dann ging es hoch in den Steig Richtung Predigtstuhl. Der Regen wurde stärker und ich zog meine Regenjacke über. Meine Tasche wurde immer voller vor lauter Bändern und Schildern und als dann auch noch die ersten Stangen zum einsammeln waren, schraubte ich meine Stöcke zusammen und lief ohne weiter, vollgepackt. 

Der Steig lies sich super laufen und ab 1400m kam sogar ab und zu die Sonne durch. Also Jacke wieder aus. 

Oben angekommen lief ich sofort wieder runter über extrem steile und teils seilversicherte Wege. 

Dann kam mir Carsten entgegen, der von unten schon mal angefangen hatte mit abmarkieren und bereitete mich schon mal vor was jetzt kommen sollte. 

Ein Steig runterwärts, extrem steil und exponiert über Metallbrücken, Stahlleitern und Stahltreppen, teils ohne Griffstangen. Glücklicherweise war es hier trocken und so kamen wir gut wieder runter, wenn das hier nass ist….

Der Steig ging dann über in einen normalen Singletrail und bei der V3 trafen wir dann unsere drei Schlussläufer und so liefen wir gemeinsam die letzten vier Kilometer ins Ziel. 

Fazit: ca. 30 km mit 2500 HM in über fünfeinhalb Stunden. Ja ja da abmarkieren kostet massig Zeit. 

Morgen geht’s dann von Bad Reichenhall nach Ruhpolding wo ich ab der V2 Vorläufer bin.