Salomon 4Trails -1. Etappe

die erste Etappe der 4Trails von Berchtesgaden noch Bad Reichenhall ist Geschichte und ich sitze in der Sauna und bin froh gut durch gekommen zu sein. 

Da sämtliche Wettervorhersagen für heute höchste Gewittergefahr prognostiziert haben wurde die Alternativroute gelaufen,was bedeutete, das der Anstieg Richtung Predigtstuhl wegfiel und die Länge sich auf 25 Kilometer verkürzte. 

Nur ich durfte/musste da hoch um abzumarkieren. 

Kurz nach Carsten, der die komplette Strecke damit heute vorlief, startete ich um 6:30 Uhr nach einem Frühstück in einer Bäckerei, da es im Hotel sondern noch nix gab. 

Der erste Anstieg auf knapp 1600 m zog sich so dahin, aber da ich ja nicht Vorläufen musste, konnte ich es relativ locker angehen lassen.  Oben traf ich dann Carsten, der mit verschwundenen Markierungen zu kämpfen hatte und wir gingen gemeinsam in den Abstieg der es richtig in sich hatte. 

Enge felsige Rinnen, glitschig durch den Regen der Nacht davor und seilversicherte Passagen. 

Unten angekommen fing es dann an zu regnen und an der V2 wurde man von Schnaken aufgefressen. 

Also gings gleich weiter, Carsten war schon voraus geeilt, und ich dachte mir nimmst halt eine Abkürzung und sparst dir das Asphalt Stück. 

Hätte ich besser sein lassen. Als ich einen Weidezaun unterquerte berührte mein Rucksack denselben und ich bekam so einen Schlag, das ich gleich meine Stöcke Weg warf. Aua !!!

Und dann ging es hoch in den Steig Richtung Predigtstuhl. Der Regen wurde stärker und ich zog meine Regenjacke über. Meine Tasche wurde immer voller vor lauter Bändern und Schildern und als dann auch noch die ersten Stangen zum einsammeln waren, schraubte ich meine Stöcke zusammen und lief ohne weiter, vollgepackt. 

Der Steig lies sich super laufen und ab 1400m kam sogar ab und zu die Sonne durch. Also Jacke wieder aus. 

Oben angekommen lief ich sofort wieder runter über extrem steile und teils seilversicherte Wege. 

Dann kam mir Carsten entgegen, der von unten schon mal angefangen hatte mit abmarkieren und bereitete mich schon mal vor was jetzt kommen sollte. 

Ein Steig runterwärts, extrem steil und exponiert über Metallbrücken, Stahlleitern und Stahltreppen, teils ohne Griffstangen. Glücklicherweise war es hier trocken und so kamen wir gut wieder runter, wenn das hier nass ist….

Der Steig ging dann über in einen normalen Singletrail und bei der V3 trafen wir dann unsere drei Schlussläufer und so liefen wir gemeinsam die letzten vier Kilometer ins Ziel. 

Fazit: ca. 30 km mit 2500 HM in über fünfeinhalb Stunden. Ja ja da abmarkieren kostet massig Zeit. 

Morgen geht’s dann von Bad Reichenhall nach Ruhpolding wo ich ab der V2 Vorläufer bin. 

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