EBM Marathon in Niedernhall

Als ich vor drei Tagen geschäftlich nach Gerabronn unterwegs war, viel mir in Rot am See ein Plakat des EBM Marathon auf, wo Sportkamerad Stelzle das Titelbild zierte. Vier Kilometer weiter sah ich es nochmal und ich entschied mich spontan beim Marathon zu starten um meinen langen Lauf halt dann da und eben a bisserl länger zu machen.

So klingelte dann heut früh um kurz nach sechs der Wecker und ich machte mich nach zwei Semmeln und zwei Haferl Kaffee auf ins benachbarte schwäbische Ausland 😜

Meine Überlegungen waren entweder langer Lauf in 4:30/km oder no Risk no fun und mit 4:10 anlaufen und schauen wie lang es geht.

Was hab ich wohl gemacht 😅 logisch no Risk no fun…

Direkt nach dem Start fand ich mich relativ schnell auf Position sechs wieder und es ging a bisserl zu schnell los, wie immer. Nach 3:55, 4:20(Berg) und 3:56 fand ich dann endlich mein geplantes Tempo.
Bis KM 17 war auch alles OK, locker, kein knautschen als ich plötzlich ein Ziehen im unteren linken Rücken spürte, das nach einem weiteren Kilometer wieder verschwand.
Bei Kilometer 19 spürte ich dann ein ziehen in den linken Adduktoren und bei Halbmarathon war der linke Oberschenkel hinten hart.
Bei Kilometer 22 dann machte ich eine kurze Gymnastikpause und lief es wieder einigermaßen und ich konnte weiter meinen 4:10er Schnitt laufen.
Ab Kilometer 25 musste ich etwas langsamer machen und so lief ich die nächsten Kilometer nur noch in 4:15.
Jetzt begann auch der schwierigere Teil der Strecke, da der Kurs jetzt verwinkelt und unrhytmisch wurde.
Die linke Seite wurde jetzt immer härter und krampfte auch immer wieder. Also Tempo nochmal fünf Sekunden runter und so ging es dann einigermaßen und mein Ziel von 2:57 war immer noch gut drin.
Doch dann kam das Aus für Sub3 als drei Kilometer vor Schluss als der Muskel komplett zu machte und ich nur noch joggen konnte um keinen Krampf zu riskieren.
So benötigte ich dann für die letzten beiden Kilometer auch fast elf Minuten und verlor noch drei Plätze und damit meinen Platz befindet Ehrung der Gesamtsieger.
Wenigstens konnte ich noch die M45 gewinnen.
Die 3:01 sind jetzt nun nicht so schlecht vor allem wenn man sieht das das ja ohne Vorbereitung war.
Bis zum Albmarathon muss ich jetzt unbedingt meinen Oberschenkel in Griff bekommen, d.h. jeden Tag rollen, rollen, rollen.

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