50,3 Kilometer – Finale ohoh 

Solange war ich unterwegs um für das Halbfinale gegen die Slowakei ein ordentliches Brett abzuliefern.

Erst gings vorm Frühstück auf eine kleine lockere 8 Kilometer Runde und dann Nachmittags zum Hesselberg, wo ich die Trailstrecke erst richtig rum und dann nochmals zurück gelaufen bin.

Heraus kam da dann also ein Hesselberg Trailmarathon mit 1700 Höhenmetern. Denn flach kann ja jeder und da hatte ich gar keine Lust drauf.

Und das war dann ein richtig dickes Ding. Irgendwie habe ich Fehler bei der Verpflegung gemacht.

Der eine Liter Wasser hat hinten und vorne nicht gereicht und ISO wäre da heut auch besser gewesen.

Gels hatte ich auch keine dabei, sondern nur Ultrabars und da fehlte mir hinten raus dann doch mächtig Energie.

Ich musste sogar Touris um Wasser anbetteln.

Wenigstens war es nicht so heiß.

Taktisch hatte ich mir vorgenommen schon von Anfang an die steileren Stücke mit meinen Stöcken nur zu gehen, und was war dann auch genau die richtige Entscheidung.

Nach 4:38h kam ich dann wieder in Ehingen am Sportplatz an und war aber sowas von fertig.

Auf der Heimfahrt kamen Krämpfe über mich wo ich noch nie welche hatte.

Am Ansatz des Trizeps, in den Fingern, in den Schienbeinen, echt krass.

Als ich mich dann zuhause auf die Waage stellte, hatte ich tatsächlich, nach eineinhalb Liter trinken, immer noch über vier Kilo weniger. Echt heftig.

Und das hat dann auch dick gereicht, denn mein Gegner Slowakei kam gerade mal auf einen Kilometer. 

Jetzt heißt es Thomas Dahmen die Daumen drücken, der heute Antritt um am Sonntag ein vereinsinternes Finale zu haben. 

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3 Antworten to “50,3 Kilometer – Finale ohoh ”

  1. Axel Says:

    Für einen alten Mann garnicht schlecht!

  2. Benjamin Klaile Says:

    Knallhart. Ich habe mir leider meinen Oberschenkle verletzt, so dass ich nur einen Alibi-Kilometer morgens zum Zug gehumpelt bin.
    Aber mit so einer starken Leistung, die ich auch verletzungsfrei nicht geschlagen hätte, hast du dir das Finale auch auf jeden Fall verdient! 🙂

    Jetzt den Titel holen, dann bin ich zumindest gegen den Europameister ausgeschieden. 🙂

    Hier mein Bericht.
    http://www.ultramarathonblog.de/laufspiel-halbfinale-italien-slowakei/

  3. Laufspiel-Halbfinale: Italien - Slowakei - Ultramarathon-Blog Says:

    […] Rainer ist knallharte 50 Kilometer gelaufen mit 1700 Höhenmetern. Also damit hat er sich den Einzug ins Finale aber auch mehr als verdient! […]

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